Letzte Speisekarte der "Titanic soll 70.000 Dollar bringen

Letzte Speisekarte der "Titanic soll 70.000 Dollar bringen

New York (dpa) - Ein vergilbtes Stück Papier soll 70 000 Dollar (62 500 Euro) bringen: So viel erhofft sich ein New Yorker Auktionshaus für die letzte Speisekarte der «Titanic». Ein Passagier der Ersten Klasse hatte das Menü in der Tasche, als er sich 1912 von dem sinkenden Luxusliner retten konnte. Gereicht wurden, nur Stunden vor dem vermutlich bekanntesten Unglück der Schifffahrtsgeschichte, Glattbuttfilet, Hühnchen «á la Maryland», gegrilltes Schafsfleisch und Lachs, dazu «eisgekühltes Münchner Lagerbier». Das Menü trägt das Datum des Unglückstages: 14. April 1912.

Entdeckt, erforscht und ausgeraubt - Was nun mit der "Titanic"?

Entdeckt, erforscht und ausgeraubt - Was nun mit der "Titanic"?

Gut 70 Jahre ruhte die «Titanic» ungestört auf dem Meeresboden. Seit ihrer Entdeckung 1985 reichen sich Forscher, Kamerateams und Goldgräber dort die Hand. Der Erhalt des berühmten Wracks wäre wohl möglich, sagt der Entdecker. Doch wer zahlt dafür? New York (dpa) - Die Entdeckung der «Titanic» machte ihn über Nacht berühmt. Glücklich macht sie ihn nicht. Der US-Ozeanograph Robert Ballard hatte das Wrack des legendären Luxusdampfers zusammen mit seinem französischen Kollegen Jean-Louis Michel am 1. September 1985 geortet. Der Fund in 3800 Meter Tiefe vor der Küste von Neufundland (Kanada) jährt sich an diesem Dienstag zum 30. Mal. Mit ihm begann der unerwünschte Trubel an einer Stätte, die aus Sicht von Ballard und Kollegen vor allem ein Massengrab ist. Gut 1500 Männer, Frauen und Kinder waren nach der Kollision des Ozeanriesen mit einem Eisberg am späten Abend des 14. April 1912 in den Eisfluten gestorben. Nur 700 Menschen wurden gerettet. Nach zwei Stunden und einundvierzig Minuten war das von Luxus und technischer Innovation strotzende Schiff, «die unsinkbare Titanic», im Atlantik versunken.

Maronifest "Marunada" in Lovran

Maronifest "Marunada" in Lovran

Sehr bekannt ist das Maronifest "Marunada" in Lovran, das jedes Jahr im Oktober stattfindet. Was dieses Event so außergewöhnlich macht, ist die spezielle Kastanienart, die von den Einheimischen auch als "Maruni" bezeichnet wird. Die Esskastanien wachsen am Fuße des Berges Ucka und verglichen mit den anderen Kastanien sind die Maruni süßer, größer und haben außerdem eine sehr helle Farbe. Im Rahmen des Marunada-Festivals haben die Besucher die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Kastaniengerichte zu probieren, darunter beispielsweise Kuchen, Torten, Goulasch oder geröstete Kastanien. Darüber hinaus können aber auch traditionelle Spezialitäten wie Wein oder Honigschnaps verkostet werden. Für gute Unterhaltung sorgen Auftritte verschiedener Folklore-Ensembles sowie das Blasorchester "Lovran". Infobox: Maronifest "Marunada" Hauptplatz Lovran 11. bis 27. Oktober 2015 Foto: www.pixelio.de/ Peter Smola

Reeder: Treibstoff verflüssigtes Erdgas steckt noch in den Kinderschuhen

Reeder: Treibstoff verflüssigtes Erdgas steckt noch in den Kinderschuhen

Verflüssigtes Erdgas soll als umweltfreundlicher Treibstoff schmutziges Schweröl auf Schiffen ablösen. Dagegen stehen aber noch wirtschaftliche und bürokratische Hürden. Die Regierung will ein Gesamtkonzept entwickeln. Hamburg (dpa) - Die Reeder in Deutschland geben dem Treibstoff LNG in der Schifffahrt gegenwärtig nur wenig Chancen. «Wir sehen den Einsatz von verflüssigtem Erdgas als einen wichtigen Pfad, um die verschärften Umweltvorschriften heute und in Zukunft zu erfüllen», sagte Ralf Nagel, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. «Die Reeder setzen immer stärker auf Alternativen zum Schweröl.»

Sail 2015: Amsterdam empfängt Großsegler der Welt

Sail 2015: Amsterdam empfängt Großsegler der Welt

Amsterdam (dpa) - Mit einer prachtvollen Parade von mehr als 600 Segelschiffen ist in Amsterdam das Segel-Ereignis «Sail 2015» eröffnet worden. Zehntausende Schaulustige verfolgten am Mittwoch das Spektakel. Sehenswert waren vor allem die etwa 50 Großsegler aus aller Welt, die von Hunderten kleinen Booten begleitet wurden. Sail 2015 ist nach Angaben der Veranstalter das größte nautische Ereignis in Europa. Angeführt vom Klipper «Stad Amsterdam» waren die Schiffe bei Ijmuiden an der Nordsee zu der rund vier Stunden dauernden Fahrt durch den Nordseekanal aufgebrochen. Im Ij-Gewässer in Amsterdam wurden die Schiffe mit Salutschüssen und dem traditionellen Flaggengruß empfangen.