Die "Titanic" verschwindet

Die "Titanic" verschwindet

Der Luxusdampfer sank im April 1912, rund 1500 Menschen an Bord der «Titanic» starben. Demnächst könnte das Wrack komplett verschwinden: Bakterien zerfressen den in 3800 Meter Tiefe liegenden Koloss. Bremerhaven (dpa) - Der Untergang der «Titanic» ist die wohl bekannteste Katastrophe der Seefahrt: Nach der Kollision mit einem Eisberg auf seiner Jungfernfahrt von Southampton in England nach New York sinkt der Luxusdampfer in der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912. Rund 1500 der mehr als 2200 Menschen an Bord kommen ums Leben. Bald schon könnte auch das Wrack nur mehr Geschichte sein.

Tuifly vermiest Tui den Winter

Tuifly vermiest Tui den Winter

Kreuzfahrten werden immer beliebter - davon profitiert auch der weltgrößte Reisekonzern Tui. Neue Schiffe sollen dafür sorgen, dass das Wachstum weitergeht. Aber Tui muss sich auch mit einer Altlast vom Herbst herumschlagen. Hannover (dpa) - Der weltgrößte Reisekonzern Tui kommt beim Umbau zum Hotel- und Kreuzfahrtkonzern voran. Das Geschäft mit Hotels und Kreuzfahrten liefere starkes Wachstum, sagte Vorstandschef Fritz Joussen am Montag in Hannover. Denn im Gegensatz zum Veranstaltergeschäft warfen die beiden Sparten von Oktober bis März ordentlich Profit ab. Im Winterhalbjahr bremsten allerdings der späte Ostertermin und der Ärger um Tuifly das operative Geschäft: Der um Sonderposten bereinigte operative Verlust fiel mit 214 Millionen Euro um vier Prozent höher als ein Jahr zuvor aus.

"Costa Concordia"-Tragödie: Bleibt Ex-Kapitän ein freier Mann?

"Costa Concordia"-Tragödie: Bleibt Ex-Kapitän ein freier Mann?

Kommt der Ex-Kapitän der havarierten «Costa Concordia» fünf Jahre nach dem Unglück nun ins Gefängnis oder nicht? In Rom könnte dazu am Freitag der entscheidende Richterspruch fallen. Rom (dpa) - Mehr als fünf Jahre ist es her, dass der Luxusliner «Costa Concordia» vor der toskanischen Küste kenterte. Und noch immer ist der Ex-Kapitän Francesco Schettino auf freiem Fuß. Richter am höchsten Gericht Italiens könnten am Freitag im Berufungsprozess gegen Schettino ihr Urteil fällen - und damit auch entscheiden, ob der als «Kapitän Feigling» verspottete Schettino mehr als 16 Jahre hinter Gitter muss.

Turbulenzen in der Schifffahrt - Branche sortiert sich neu

Turbulenzen in der Schifffahrt - Branche sortiert sich neu

Fusionen, Übernahmen, Pleiten und neue Allianzen: In der Schifffahrt geht es gerade sehr unübersichtlich zu. Doch ob es der Krisenbranche endlich besser geht, wenn sich die Turbulenzen wieder beruhigt haben, ist zumindest fraglich. Hamburg (dpa) - Die Welt der Schifffahrt ordnet sich neu. Seit einem Monat teilen drei große Allianzen die Welt unter sich auf, wenn es um den Transport von Containern geht. Anfang April ist «THE Alliance» an den Start gegangen, in der sich die deutsche Reederei Hapag-Lloyd, drei vor einer Fusion stehende japanische Reedereien und Yang Ming aus Taiwan verbündet haben. «THE Alliance» tritt an gegen starke Konkurrenz. Die Marktführer Maersk und MSC bilden die Allianz «2M». Rund um den Branchendritten CMA CGM gruppiert sich die «Ocean Alliance» mit der chinesischen Cosco sowie OOCL aus Hongkong und Evergreen aus Taiwan. Sie ist ebenfalls seit dem 1. April am Markt.

Mastbruch im Eismeer - Eine australische Seglerin gibt nicht auf

Mastbruch im Eismeer - Eine australische Seglerin gibt nicht auf

Lisa Blair wollte als erste Frau alleine die Antarktis umsegeln. Zwei Drittel hatte sie schon geschafft, dann brach der Mast ihrer Jacht. Doch die australische Profiseglerin lässt sich nicht unterkriegen. Kapstadt (dpa) - Das Knacken war nicht zu überhören – trotz des Sturms, der über dem Eismeer toste. Und trotz des nicht enden wollenden Regens und der sieben Meter hohen Wellen, die gegen die Bordwand schlugen. Es war der 2. April, gegen halb neun abends und schon dunkel am Rand der Antarktis. Die australische Einhandseglerin Lisa Blair fuhr in ihrer Kabine hoch. Dann hörte die 32-Jährige das Kratzen von Metall, etwas riss. Vielleicht 30 Sekunden vergingen noch, dann krachte der Mast steuerbords zur Seite und klatschte ins Wasser.