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Spannung bis zum letzten Rennen

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Beinahe hätten sich Jens Findel (Kieler Yachtclub) und sein Gast-Vorschoter Andreas Achterberg (Deutscher Touring Yachtclub) noch die Butter vom Brot nehmen lassen. Nach elf Wettfahrten lagen sie knapp vor den favorisierten Lutz Stengel und Frank Feller (Rostocker Yachtclub.) In der entscheidenden zwölften Wettfahrt wollte Findel die Rostocker eng decken, schon vor dem Start kam aus zu Match-Race artigen Positionskämpfen. Zum Start lösten Findel/Achterberg die jedoch enge Deckung, da sie auf der rechten Bahnseite einen Vorteil witterten. Aber der Schweriner See ist tückisch, der Vorteil wurde zum Nachteil, Findel/Achterberg fuhren mit Platz 17 ein Streichergebnis ein und mussten aus der zweiten Reihe beobachten, wie Stengel/Feller sich nach vorne arbeiteten. Als kurz vor Zieldurchgang ein Boot kenterte und damit Stengel/Feller einen weiteren Punkt nach vorn brachte, glaubten Findel und Achterberg die Meisterschaft verloren. Am Ende hatten beide Teams 38 Punkte, als Tie-Breaker wurde die Zahl der Tagessiege herangezogen. Die Rostocker hatten zwei Läufe gewonnen, Findel/Achterberg jedoch drei, und so standen die Deutschen Meister fest. Platz drei belegte der Herrschinger Christian „Kelly" Kellner mit Martin Schöler am Draht.

 

EP/AN 

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