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Einsteigertipps: So findet man die richtige Charteryacht

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aussenWer die Möglichkeit hat, sollte auf den großen Bootsmessen die Charteryacht seiner Wahl in Augenschein nehmen. So kann man bereits im Vorfeld seines Charterurlaubs das zukünftige Urlaubsdomizil in Lebensgröße begutachten.

Unproblematische Besegelung

Grundsätzlich kann die Crew heute davon ausgehen, dass für den Chartereinsatz angebotene Yachten über eine erprobte und unproblematisch zu bedienende Besegelung verfügen, entsprechend ausgelegte Maschinen haben und über einen guten Ausrüstungsstandard verfügen. Das trifft auf die Modelle der großen französischen Werften wie Beneteau, Jeanneau oder Dufour genau zu, wie auf die deutschen Bavaria Yachten oder die Hanse Yachten aus Greifswald.

Schwerpunkte setzen

Die Mannschaft muss aber klären, ob sie mehr Wert auf hervorragende Segeleigenschaften, oder Wohnkomfort unter Deck legt. Ist man bereit, sich mit 8 Personen eine Nasszelle zu teilen, kommt dem Essen an Bord - und somit der Zubereitung in der Pantry - große Bedeutung zu, oder geht man meistens an Land essen? Segelt man in südlichen Revieren, wird sich das Bordleben nahezu ausschließlich im Cockpit abspielen, in nördlichen Revieren ist ein geräumiger und gemütlicher Salon unschätzbar.

Segelerfahren oder nicht?
Segeln Sie mit einer unerfahrenen Crew, die sich erst mit Technik und Manöverabläufen vertraut machen muss, sind Rollreffanlagen fürs Vor- und Großsegel nicht nur Erleichterungen, sondern ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Eine eingespielte Crew wird nicht nur problemlos mit einem normalen Bindereff klarkommen, sondern das Mehr an Decksarbeit als durchaus willkommene Herausforderung betrachten. Segeln Sie mit Familienmitgliedern, im engen Freundeskreis oder mit flüchtigen Bekannten, die einzig der Segelwunsch zusammen gebracht hat? Das alles sind Punkte, die der mit der Organisation Beauftragte mehr ins Kalkül ziehen muss, als den maximal abgesprochenen Charterpreis.

Persönlicher Bewegungsraum sollte Priorität haben

Einige Charterer belegen zur Kostendämpfung jeden Schlafplatz ihrer auf Zeit gemieteten Yacht - nicht nur die offiziell im Innenriss eingetragenen Kojen, sondern auch innenNotschlafplätze.Sicher eine problematische Entscheidung, denn dem persönlichen Bewegungsraum an Bord - der naturgemäß ohnehin eingeschränkt ist - ist für das Gelingen eines Charterurlaubs größte Priorität einzuräumen. Zunehmend wird das von Charterseglern bei der Planung auch berücksichtigt, ja immer öfter bleibt man bei der Belegung sogar einen Kojenplatz unter den gegebenen Möglichkeiten.

Auf ausreichenden Stauraum achten

Eine Charteryacht ist kein Kreuzfahrer, und selbst auf einer 51 Fuß Yacht hat der Einzelne nicht mehr Stauraum, als auf einem 10 Meter Schiff. Doch selbst bei nahezu identischen Innenraumaufteilungen, gibt es gravierende Unterschiede. So kann der Platz unter den Sitzpolstern fast vollständig mit notwendigen Betriebssystemen - Pumpen, Filter, Heizungen, Stromwächter etc. - zugebaut sein, oder aber für Gepäck oder Verpflegung zur Verfügung stehen.

Quelle:boot.de

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