Widerstand gegen die Trans-Adria-Pipeline in Apulien

Keine Baustelle in Italien ist derzeit so abgesichert wie diejenige bei Melendugno in Apulien. Im Süden Italiens soll die Trans-Adria-Pipeline (TAP) enden, die Erdgas von den Fördergebieten rund um das Kaspische Meer nach Europa liefern soll.

Doch die Pipeline ist sehr umstritten, nicht nur aus Gründen des Umwelt- und Naturschutzes. Die betroffene Gemeinde Melendugno bangt vor allem um ihren Ruf als Tourismusdestination.

Die Baustelle ist ein Hochsicherheitsbereich unter Polizeischutz. Bis zu neun Meter hohe Zäune schützen die Arbeiter – vor der Wut der Anwohner.

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Aus für Kreuzfahrtkolosse in Venedigs Zentrum oder Augenwischerei?

Es klingt wie eine gute Nachricht für Umweltschützer: Riesige Kreuzfahrtschiffe sollen nicht mehr im Zentrum Venedigs fahren. Doch die Sache hat einen Haken. Rom (dpa) - Sie schieben sich wie Hochhäuser am Markusplatz in Venedig vorbei und gefährden das Weltkulturerbe: Nach jahrelangem Streit soll künftig wirklich Schluss sein mit den Kreuzfahrtkolossen im historischen Zentrum von Venedig. Zumindest will die italienische Regierung Schiffe mit mehr als 55 000 Tonnen im Kanal von Guidecca und somit vor Sehenswürdigkeiten wie dem Markusplatz verbieten. Dafür sollen sie eine andere Route in der Lagune nehmen und an einem - weniger glamourösen - Hafen in Marghera am Festland anlegen.

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20. Todestag von Cousteau - Legendäre "Calypso" startet bald wieder

Palma (dpa) - Die Hoteliers auf der Baleareninsel Mallorca erwarten ein Rekordjahr. Seit April gebe es einen regelrechten Ansturm auf die Zimmer, bis einschließlich November seien bereits jetzt zahlreiche Hotels ausgebucht, berichtete die «Mallorca Zeitung» am Montag. Eine Nebensaison im klassischen Sinne scheine es in diesem Jahr nicht zu geben. «Noch nie war die Auslastung so komplett, die Preise so hoch und die Saison so lang», hieß es.

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Häfen werden zum Problem beim Wachstum der Kreuzfahrten

Eigentlich leben die Manager der Kreuzfahrt-Industrie in einer idealen Business-Welt: Die Kunden stehen Schlange, jedes neue Schiff ist sofort ausgebucht. Doch der Boom hat auch Schattenseiten, und die könnten den Erfolg der Kreuzfahrten bremsen. Hamburg (dpa) - Der Markt macht den Kreuzfahrt-Reedereien keine Probleme. «Wir brauchen vor allem mehr Schiffe, um mehr Passagiere zu gewinnen», sagte Aida-Chef Felix Einhorn am Mittwoch auf der Fachmesse «Seatrade Europe» in Hamburg. Und seine Kollegin Wybcke Meier von Tui Cruises bringt es auf den Punkt: «Mehr Schiffe, mehr Kapazität, das wird die Passagierzahlen in die Höhe treiben.» Zwei Millionen Touristen aus Deutschland buchten im vergangenen Jahr eine Kreuzfahrt, im Jahr 2020 sollen es drei Millionen sein.

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Kreuzfahrt-Boom setzt Werften und Hafenstädte unter Druck

Kreuzfahrten sind schwer angesagt. In Deutschland, in Europa und weltweit reisen immer mehr Passagiere auf den schwimmenden Hotels. Doch es wird eng - auf den Werften, die Kreuzfahrtschiffe bauen, und auch in den Hafenstädten, die sie ansteuern. Hamburg (dpa) - Friedrich Joussen, Chef des Reisekonzerns Tui, würde gern mehr investieren, kann aber nicht. «Wenn wir könnten, würden wir mehr Schiffe bauen lassen», sagte er vor kurzem der Zeitung «Euro am Sonntag». «Aber die großen Werften sind komplett ausgelastet.»

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