Weltgrösstes Solarboot: Stapellauf geglückt

planetsolar4Mit dem Stapellauf des bisher weltweit größten Solarbootes kommt das Projekt PlanetSolar einen wesentlichen Schritt voran, um sein gesetztes Ziel zu erreichen: die Weltumrundung ausschließlich mit der Kraft der Sonne. Für die Bootsbauer der Kieler Knierim-Werft und alle Zulieferer ist dies ein guter Grund, auf die geleistete Arbeit der zurückliegenden 14 Monate stolz zu sein.

68.000 Arbeitsstunden

Rund 68.000 Arbeitsstunden stecken bis jetzt in dem 31 Meter langen Katamaran, dessen Solargenerator mit Flügeln eine Oberfläche von 536,65 qm abdeckt. Der Stapellauf verlief ohne Probleme nach feierlichen Worten zu dem Projekt durch Eigner Immo Ströher, dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen und dem Schweizer Raphael Domjan. Getauft wurde das Boot auf den Namen "Tûranor PlanetSolar", bevor es von dem 900-Tonnen-Portalkran der HDW (Howaldtswerke-Deutsche-Werft) in die Kieler Förde gehoben wurde.

Ziel: Weltumrundung

Die große Herausforderung während der Weltumrundung wird es sein, mit der zur Verfügung stehenden Kraft der Sonne klug zu haushalten. Für die Skipper geht es darum, planetsolar3diejenige Route zu wählen, die eine maximale Sonneneinstrahlung garantiert und dies unter Berücksichtigung von Faktoren wie Wind, Strömung und Seegang. Am Steuer des Solarkatamarans sind bei dieser außergewöhnlichen Reise diese Männer: Raphael Domjan, der 'Ideengeber' für das Projekt, und Gerard d'Aboville, der 1980 und 1991 als erster Mensch sowohl den atlantischen als auch den pazifischen Ozean in einem Ruderboot durchquert hat.

Unterschiedliche Konzepte - gemeinsames Ziel

Immo Ströher als Eigner des Planetsolar-Projektes besuchte in der vorherigen Woche das während der boot Düsseldorf ausgestellte Solarwave-Projet, das ebenfalls einen kleineren Katamaran gebaut hat, der ausschließlich von Solarpaneelen und zudem Windgeneratoren angetrieben wird. Die Testfahrten sind dort inzwischen abgeschlossen und die Solarwave Besatzung Heike Patzelt und Michael Köhler peilen den 6April als Starttermin ihrer solaren Weltumrundung an. Da die Projekte auf dasselbe Ziel zugehen, die Reduktion von CO2 Ausstoß, der Erhalt der Umwelt und der gewissenhafte Umgang mit Rohstoffen wurde bei dem Treffen eine Zusammenarbeit vereinbart um gemeinsam etwas zu bewirken. Nichts desto trotz wird es aber spannend wie sich die beiden Schiffe auf hoher See schlagen.

Quellen: www.planetsolar.org; www.solarwave.at



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