Special: Internet an Bord

internet_1.jpgMobiles Internet, also der mobile Zugriff auf das Internet, zum

Beispiel das Abrufen und Versenden von E-Mails über das Handy oder das

Notebook gehört in der heutigen Zeit nicht nur in der Businesswelt zum

Alltag, sondern wird mehr und mehr auch im privaten Bereich genutzt.

Insbesondere bietet sich diese Möglichkeit für Freizeitskipper an, die

via Internet Routen planen, aktuelle Wetterkarten sehen oder sich über Ausflugsziele im nächsten Hafen informieren können.

Adria-News hatte die Möglichkeit, das mobile Internet von Vodafone und

Talkline über zwei Monate in der Praxis zu testen. Neben der

Konnektivität, Reichweite auf See, waren auch einfaches Handling,

Wechsel zwischen verschiedenen Netzen und Ländern als auch nicht

zuletzt der Preis als Faktoren ausschlaggebend. 

Getestet wurde in Deutschland, Italien, Slowenien und Kroatien auf dem Redaktionsboot von AdriaNews, der „Confidence“.

 

 

Einfache Handhabung

Die Handhabung der Notebookkarte ist sehr einfach. Gerät in den Schacht am Notebook einstecken, ca 30 Sekunden warten, bis sich die Software selbst installiert hat, Pin eingeben, lossurfen. Es funktioniert wirklich so einfach.

Mit internet8.jpgKurs von Novigrad auf Lignano wollten wir die Reichweite, als auch den Wechsel zwischen Ländern und Netzbetreibern testen. Bis zu einer Entfernung von ca 3 Seemeilen von der Küste war ein ausreichender Empfang möglich. Jedoch änderte sich die Signalstärke erheblich, je nachdem unser Redakteur sich in der Kabine oder an Deck befand. Der Wechsel zwischen den Netzbetreiber von Italien und Kroatien verlief problemlos, vielleicht auch deshalb, weil Vodafone in beiden Ländern als Netzbetreiber tätig ist.

 

Transfergeschwindigkeit sehr unterschiedlich

Hinsichtlich der Geschwindigkeit von Downloads oder Surfen gab es keine Probleme. Wir nutzen als Referenz immer unsere eigene Webseite www.adrianews.com. Auf AdriaNews sind überproportional viele Bilder in hoher Qualität gehostet, was einen hohen Datenstrom bedingt. Dadurch zeigen sich Schwächen in der Übertragung sehr schnell. Die von Vodafone angegebenen Werte von bis zu 385 Kbit/s haben wir allerdings nicht erreicht. Unsere höchste Messung lag bei 186,4 Kbit/s, was aber auch noch ein sehr ordentlicher Wert für mobiles Internet ist.

Leider ist UMTS speziell in Kroatien noch nicht überall fächendeckend verfügbar. Ausserhalb der Reichweite von Städten, wie Porec, Zadar, Split, schaltet das Gerät automatisch in den wesentlich langsameren GPRS-Modus. Hier verspricht Vodafone eine Verbindungsrate von bis zu 53,6 Kbit/s wobei auch hier „bis zu“ lediglich eine Option darstellt. Wir haben mit GPRS maximal 26,4 Kbit/s in den Kornaten gemessen. Allerdings reicht auch diese Geschwindigkeit für einfaches Surfen, ohne grosse Downloads, sowie e-mailwebsessionskarte.jpg Schriftverkehr durchaus. Zum Vergleich: Mit UMTS brauchte das von uns genutze Modem Huawei E 620 von Talkline zum Aufbau der Seite AdriaNews.com ca 8 Sekunden. Im GPRS-Modus waren es bereits 14,7 Sekunden. Mit Festnetz DSL (dsl 2000) sind es ca 6 Sekunden.

Aufgrund der mittlerweile durchaus günstigen Preise und einer fast durchgehenden Konnektivität in der Adria-Region ( Funkschatten in manchen Buchten der Kornaten ausgenommen) ist mobiles Internet sicherlich eine empfehlenswerte Zusatzsausrüstung für den Skipper, zudem sich meist schon ein Notebook/Laptop im Haushalt befindet und somit nur noch das geeignete Modem angeschaft werden muss. Welches Modem ist aber nun das Richtige und welchen Tarif soll man buchen? Hier eine Übersicht.

 

UMTS Modem-Ubersicht

Grundsätzlich lassen sich drei UMTS-Modem-Varianten unterscheiden: Laptopkarten sind voll auf die mobile Verwendung mit Notebooks ausgelegt, UMTS-USB-Boxen hingegen erlauben die flexible Nutzung mit stationären und mobilen Endgeräten, wobei Abstriche bei der Ergonomie in Kauf genommen werden müssen.

 

Notebookkarte

Die wohl populärste Art, das mobile Internet zu nutzen und zu genießen, ist die Verwendung einer UMTS-Notebook- Karte. Allen Modellen in dieser Kategorie ist gemein, dass sie in einen Erweiterungsschacht des Notebooks eingeschoben werden. Im Idealfall müssen sie selbst auf Reisen nicht aus dem Notebook entfernt werden und ermöglichen flächendeckendes Internetsurfen in fahrenden Zügen, auf See in Küstennähe oder auf dem Campingplatz. UMTS-Notebook- Karten werden von den Herstellern mit viel Aufwand immer weiter entwickelt, so dass internet_3.jpgheute für Notebookbesitzer ausgereifte Technologie zur Verfügung steht. Außerdem ist eine UMTS-Datenkarte in der Regel zu subventionierten Preisen erhältlich, so das bei Abschluss eines Laufzeitvertrages keine nennenswerten Hardwarekosten für den Nutzer anfallen.

 

USB-Box als UMTS-Modem

Eine USB Box wird über den USB-Anschluss mit einem PC oder einem Notebook verbunden und funktioniert ansonsten sehr ähnlich wie eine Laptop-Karte.

Der größte Unterschied liegt in der Bauart: die USB Box ist ein externes Gerät, das unterwegs etwas lästig werden kann, wenn man es zusätzlich zum Notebook handhaben muss. In so einem Fall ist eine Einschubkarte praktischer und sieht auch einfach schicker aus. Allerdings erlaubt die Modem-Box durch ihren USB-Anschluss auch den direkten Betrieb mit stationären PCs. USB-UMTS Surfboxen werden von T-Mobile, Vodafone und E-Plus angeboten. Bei den beiden erstgenannten verfügen die Surfboxen zudem über den Datenturbo HSDPA.

 

Tarife: Erst informieren, dann mobil surfen

Der Mobilfunkmarkt ist mehr denn je im Umbruch. Sprachtarife werden zunehmend durch mobile Datentarife ergänzt. Wer mit der Zeit geht, möchte auch außerhalb der eigenen vier Wände oder des Büros im Internet surfen und die Vorzüge des mobilen Internets in Anspruch nehmen. Die Investitionen der Mobilfunkanbieter in UMTS-Lizenzen scheinen endlich Früchte zu tragen. Die Nachfrage nach mobilen Datentarifen und Internetdiensten steigt und steigt.

Vielen Kunden fällt die Neuorientierung im Bereich des mobilen Internets schwer. Nutzten sie doch bislang die Mobilfunknetze ausschließlich für Sprachkommunikation. Vielen ist nicht bewusst, dass für die Nutzung des Internets über das UMTS-Netz spezielle mobile Datentarife gebucht werden müssen. Entweder separat oder zusätzlich zum bestehenden Mobilfunkvertrag.

 

Zahlreiche Varianten möglich

Je nachdem ob man das Internet via Handy, Smartphone oder Laptop nutzen möchte stehen verschiedene internet_9.jpgDatentarife zur Auswahl. Es gibt sowohl mobile Datentarife für das Surfen zu Hause als auch für die mobile Nutzung von Notebooks. Mittlerweile werden auch im Bereich des mobilen Internets die unterschiedlichsten Tarifarten angeboten. Man möchte meinen, dass es in der heutigen Zeit fast zu jedem Kundenprofil einen entsprechenden Datentarif gibt.

Wer innerhalb von kurzer Zeit große Datenmengen aus dem Internet laden möchte, sollte einen Blick auf die Zeittarife werfen. Wer hingegen lange im Internet surft, viele Seiten besucht, chattet und lange auf Foren-Seiten verweilt, für den empfiehlt es sich eher, nach einem geeigneten Volumentarif Ausschau zu halten. Alle Home- oder Büro-Surfer, die über UMTS ins Internet gehen wollen, können einen Zuhause-Tarif wählen. Wer nur sehr selten mobil ins Internet geht und für mobile Datentarife nicht extra einen zusätzlichen Vertrag abschließen möchte, für den könnte sich unter Umständen auch ein Prepaid-Tarif lohnen. Alle Geschäfts- und Privatleute, die auch im Ausland auf das Internet angewiesen sind, sollten sich vor ihrer Reise einen passenden Auslandstarif aussuchen. Sonst kann das mobile Surfvergnügen außerhalb der Landesgrenzen ganz schnell zu einer Roaming-Falle werden.

 

UMTS Anbieter in der Übersicht

Kunden von T-Mobile profitieren von exzellenter Technik, einem hervorragend ausgebauten UMTS-Netz und einem großen WLAN-Hotspot-Netz. Auch preislich hat sich in letzter Zeit bei T-Mobile viel getan, so dass Laptopkarten mit entsprechenden Datentarifen zu deutlich günstigeren Konditionen zu haben sind als noch vor einem Jahr. T-Mobile hat zwar nicht ganz so viele UMTS-Datenkarten und USB-Boxen wie Vodafone im Programm, aber dafür wird bei T-Mobile stets die modernste Hardware verkauft. Es handelt sich stets um Top-Laptopkarten und -Surfboxen. Selbstverständlich hat T-Mobile auch eine Karte speziell für den neuen ExpressCard-Standard im Portfolio.

 

Der Mobilfunkanbieter Vodafone teilt sich in Deutschland gemeinsam mit T-Mobile die Vorherrschaft im Bereich des mobilen Internets. Vodafone hat stets die modernsten Kartentypen im Angebot, die auf die Bedürfnisse von Privat- und Geschäftskunden abgestimmt sind. Die UMTS Netzabdeckung ist hervorragend. Zudem setzt Vodafone seit geraumer Zeit auf den Datenturbo HSDPA und bot als erster Netzbetreiber eine Laptopkarte im ExpressCard-Format an. Der Mobilfunkanbieter ist stets bestrebt sein Angebot im Bereich der Datentarife an aktuelle Entwicklungen anzupassen. Die Preise für Datentarife sind in Ordnung. Das Tarifangebot ist trotz seiner Größe übersichtlich und klar strukturiert. Für die Internetnutzung im Ausland bietet Vodafone die besten Konditionen an.

 

o2 als kleinster Netzbetreiber verstärkt seit 2007 vehement sein Engagement im Bereich des mobilen Internets. Nach der Integration der HSDPA-Technik ins eigene UMTS-Netz folgte Anfang 2007 der nächste Paukenschlag, der die Konkurrenz mächtig zittern ließ: Die Preise für Datentarife wurden radikal gesenkt. Heute hat o2 mit die günstigsten Datentarife in Deutschland.

 

E-Plus verfügt ebenfalls über ein eigenes UMTS-Netz. Mit der Integration der HSDPA-Technologie, mit der im Bereich des mobilen Internets schnelle Übertragungen möglich sind, wurde jedoch noch nicht begonnen. Im Bereich der Datentarife zeichnet sich E-plus als Vorreiter der Flatrates aus. So sind für die mobile Internetnutzung sowohl bei E-Plus als auch beim Tochterunternehmen BASE verschiedene Flatrates buchbar.

 

Talkline hat zwar kein eigenes Netz, verkauft aber die Produkte und Tarife der großen Netzbetreiber. Zudem sorgt Talkline mit pfiffigen Special-Angeboten und Aktionsrabatten stets für Aufsehen.

 

AdriaNews-RedaktionsTipp: Sollten Sie sich hauptsächlich in Kroatien aufhalten, empfehlen wir Ihnen den Kauf einer Kroatischen SIM-Karte. Allerdings müssen Sie auf dabei auf den richtigen Provider achten , z. B.: Vodafone =VIP in Kroatien, sonst funktioniert das Modem meist nicht. Mit der lokalen Karte können sie zum günstigen Preis online gehen. Wir in der Redaktion haben 2 Geräte und einen durchschnittlichen Datentransfer von 10 Gigabyte pro Gerätund Monat. Dafür berechnet uns VIP-HR umgerechnet ca. 50 Euro (pro Modem).

 

AdriaNews Redaktion-Porec

 

Zusätzliche Information: www.onboard-card.de



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