Weltgrösstes Solarboot: Stapellauf geglückt

planetsolar4Mit dem Stapellauf des bisher weltweit größten Solarbootes kommt das Projekt PlanetSolar einen wesentlichen Schritt voran, um sein gesetztes Ziel zu erreichen: die Weltumrundung ausschließlich mit der Kraft der Sonne. Für die Bootsbauer der Kieler Knierim-Werft und alle Zulieferer ist dies ein guter Grund, auf die geleistete Arbeit der zurückliegenden 14 Monate stolz zu sein.

68.000 Arbeitsstunden
Rund 68.000 Arbeitsstunden stecken bis jetzt in dem 31 Meter langen Katamaran, dessen Solargenerator mit Flügeln eine Oberfläche von 536,65 qm abdeckt. Der Stapellauf verlief ohne Probleme nach feierlichen Worten zu dem Projekt durch Eigner Immo Ströher, dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen und dem Schweizer Raphael Domjan. Getauft wurde das Boot auf den Namen "Tûranor PlanetSolar", bevor es von dem 900-Tonnen-Portalkran der HDW (Howaldtswerke-Deutsche-Werft) in die Kieler Förde gehoben wurde.

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Wettfahrt: Der Münchhausen unter den Seglern?

Wettfahrt: Der Münchhausen unter den Seglern?

Derzeit diskutieren Segelexperten, ob die Weltumrundung des Schweizer Segelschulbesitzers Andreas von Allmen (50) tatsächlich eine Weltumrundung war. Sicher ist, dass von Allmen mit seiner 32 Fuß (9,75 Meter) langen Yacht "Insomnia" am 25. Oktober 2009 den französischen Mittelmeerhafen Port Camargue verlassen hat und dass er dort am 1. März diesen Jahres wieder angekommen ist. Das bestätigt der dortige Hafenmeister.

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Walfang: Japan gegen die UN

Liebe Skipper,

diesen Aufruf von Greenpeace haben wir heute erhalten. Da uns sowohl, als Redaktion AdriaNews, als auch jedem in unserer Redaktion, sehr viel am Erhalt der Artenvielfalt in unseren Meeren liegt, publizieren wir den Aufruf von Greenpeace hier im Wortlaut.

 
  Liebe Umweltschützer,

 am 15. Februar 2010 beginnt der politisch motivierte Prozess gegen meine beiden japanischen Walschutz-Kollegen Junichi Sato und WalfangToru Suzuki. Mittlerweile haben auch die Vereinten Nationen Stellung bezogen. Das gibt uns Hoffnung, aber das reicht noch nicht. Um den Beiden ein faires Verfahren zu ermöglichen, brauchen wir dringend und wieder Ihre Hilfe! Lesen Sie weiter und beteiligen Sie sich an der Online-Petition!

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Artenschutz: Thunfisch droht desaströser Niedergang

thunfischMeeresforscher und Artenschützer warnen vor dramatischen Zusammenbruch zahlreicher Thunfischbestände. Grund sind veraltete Fangmethoden der Entwicklungsländer, die mit ihren Flotten auch die Jungtiere wegfischen. Die Folge: Der Tierbestand sinkt bedrohlich – und die Wirtschaft verliert Millionen.
Die ungezügelte Überfischung sei nicht nur verheerend für die Tiere, sie bedeute bereits heute einen gewaltigen wirtschaftlichen Schaden, berichtete Jose Ingles von der Umweltstiftung WWF-Philippinen zum Abschluss der Jahrestagung des US- Wissenschaftsverbands American Association for the Advancement of Science (kurz: AAAS) in Boston. Allein der philippinischen Fischereiflotte entgingen durch den Fang zu junger Fische mindestens 1,2 Milliarden US-Dollar (umgerechnet: 820 Millionen Euro) pro Jahr.

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Kroatien: Richtungslose Wirtschaft


dubrovnik26Die Wirtschaftskrise hat Kroatiens strukturelle Schwächen blossgelegt. Zwar ist offenkundig, dass das bisherige Wirtschaftsmodell wenig Zukunft hat. Doch setzten sich einflussreiche Lobbys gegen den Abbau ineffizienter Strukturen zur Wehr.
Jahrelang lief alles gut: Ausländische Kapitalgeber schwammen in billigem Geld, und Kroatien zeigte sich als dankbarer Abnehmer für das üppig vorhandene Bare. Die Ausländer profitierten von den höheren Wachstumsraten in Südosteuropa, während Kroatiens Wirtschaft ihren Konvergenzprozess aus dem munter sprudelnden Füllhorn internationaler Kreditgeber finanzieren konnte. Doch spätestens mit dem Kollaps von Lehman Brothers platzte der Traum von der perfekten Symbiose: Die ausländischen Kapitalzuflüsse versiegten, und bald wurde klar, dass das bisherige Wachstum – basierend auf einem aus dem Ausland finanzierten Kreditboom – auf wackligem Fundament stand. Seither wird in Kroatien über ein neues Wachstumsmodell sinniert; wie es aussehen könnte, weiss bis jetzt allerdings noch niemand so genau.

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