Alarmierend: Im Mittelmeer gehen die Fischbestände zurück

In Teilen der europäischen Meere haben sich die Fischbestände erholt. Im Mittelmeer aber ist die Lage nach wie vor alarmierend, berichten griechische Wissenschaftler.

Anavyssos (dpa) - Die Fischbestände im Mittelmeer schrumpfen. Wie eine aktuelle Untersuchung zeigt, werden seit 1990 immer mehr und vor allem junge Fische aus dem Meer geholt. Anders als im Nordost-Atlantik, wo sich die Bestände dank verbesserter gesetzlicher Bestimmungen und Kontrollen in den vergangenen zehn Jahren erholt hätten, sei die Lage in weiten Teilen des Mittelmeeres alarmierend, schreiben griechische Wissenschaftler im Fachblatt «Current Biology».

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Das Drama vor Sizilien - Flüchtlingsnot auf dem Weg nach Europa

Italien hat die Küstenwache verstärkt, um Flüchtlinge fernzuhalten. Doch gerade diese Schutzmaßnahme ermuntert aus Sicht von Kritikern Schleuser, ihre maroden Schiffe loszuschicken.

Rom (dpa) - Sie ersticken, zusammengepfercht in heillos überfüllten Booten. Sie ertrinken, weil ihre maroden Nussschalen auf dem Meer sinken. Viele können nicht schwimmen und kommen beim Versuch ums Leben, das rettende italienische Ufer zu erreichen. Fast täglich spielen sich neue Flüchtlingsdramen im Mittelmeer ab, jetzt fand Italiens Marine wieder Dutzende Migranten tot auf einem Fischkutter. Der wachsende Ansturm von Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten löst in Italien politischen Streit aus, das Land fühlt sich überfordert.

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Meuterei vor 225 Jahren: Der Mythos "Bounty" lebt

Dramatische Stürme, Rivalität unter Männern, Affären mit schönen Einheimischen - kein Wunder, dass die Meuterei auf der «Bounty» so oft erzählt und verfilmt wurde. Nicht immer ging es dabei historisch korrekt zu. Wer ist eigentlich der Held der Geschichte?

London (dpa) - Skrupellose, machtbesessene Kapitäne geben großartigen Romanstoff ab. Man denke an Ahab in «Moby Dick» und Flint in der «Schatzinsel». Oder Kapitän Bligh, gegen den die Mannschaft der «Bounty» meuterte. Dass der echte William Bligh gar kein Kapitän war, sondern nur Leutnant, und möglicherweise auch gar nicht besonders grausam, spielt für den «Bounty»-Mythos keine Rolle. In den meisten Versionen der Erzählung drangsaliert er seine Mannschaft dermaßen, dass man ihm die Meuterei von Herzen gönnt. Am Montag (28. April) ist es genau 225 Jahre her, dass die Besatzung der «Bounty» Bligh dem vermeintlich sicheren Tod auf dem Meer überließ.

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Wenn Kapitäne in die Katastrophe steuern

Seoul (dpa) - Einer lässt das Schiff in schwerem Sturm auslaufen, ein anderer guckt während der Fahrt Fußball im Fernsehen: Nach schweren Schiffsunglücken werden - wie jetzt beim Untergang der südkoreanischen Fähre «Sewol» - häufiger Kapitäne verantwortlich gemacht. Eine Auswahl aus jüngerer Zeit:

«JAN HEWELIUSZ»: Die polnische Fähre kentert im Januar 1993 vor der Küste Rügens. 55 Menschen sterben, darunter der Kapitän. Das Schiff war bei Sturm ausgelaufen. Ein polnisches Seegericht stellt später erhebliche Sicherheitsmängel an der Fähre fest. Der Kapitän wird mit der Reederei, dem Seeamt Stettin und den Polnischen Hochseelinien für eine der bisherl schlimmsten Nachkriegs-Schiffskatastrophen auf der Ostsee verantwortlich gemacht.

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Streit wegen Erdöl in der Adria

Kroatien hofft auf ein Millionengeschäft auf Grund von Erdölvorkommen in der Adria, was aber die Nachbarn Slowenien und Montenegro erzürnt. Die Lagerstätten befinden sich nämlich in Gebieten, die bereits seit Jahren Gegenstand von Grenstreitigkeiten sind.

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