Kroatien: Zeitlose Schönheit mit Ablaufdatum

Der kroatische Wirtschaftsminister plant die Erschließung der Öl- und Gasreserven vor Dalmatien. Der Tourismus könnte dadurch erhebliche Einbußen erleiden.

Zagreb. Wer die malerischen und bisweilen spektakulären Küstenabschnitte Dalmatiens kennt, weiß, welche Gefahr droht, wenn der zuständige Wirtschaftsminister von der Erschließung der bislang verborgenen Öl- und Gasfelder vor der kroatischen Küste schwärmt.

Seitdem das norwegisches Explorationsunternehmen Spektrum im Jänner nach sorgfältiger Überprüfung des Meeresgrundes in der kroatischen Adria das Vorkommen fossiler Energieträger bescheinigt hat, strebt Ivan Vrdoljak, der besagte Minister, die großflächige Förderung der Bodenschätze an. Neun Milliarden Kubikmeter Erdgas könnten schon bald jedes Jahr an die Oberfläche geholt werden. Das entspricht dem dreifachen Jahresverbrauch der Kroaten.

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Immobilien-Investment in Kroatien und Slowenien

Immobilien gelten nach wie vor als eine der sichersten Formen der Veranlagung, bei Investoren ist der Wohnungsmarkt in Kroatien und Slowenien derzeit en vogue - nicht ohne Grund.

Seit 2010 zählt Kroatien zu den zentraleuropäischen Ländern mit dem stärksten Wachstum. In den vergangenen Jahren entdeckten Investoren aus aller Welt die überdurchschnittlich guten Marktbedingungen und zeigen immer mehr Interesse. Daraus ergibt sich eine stetige Privatisierung und vielfach Stärkung kroatischer Betriebe.

Der stabile und relativ fluktuationsschwache Kursverlauf der kroatischen Währung (Kuna) bestätigt das Vertrauen der Finanzmärkte in die kroatische Wirtschaft. Der Wechselkurs Euro-Kuna steigt seit dem EU-Beitritt des Landes kontinuierlich – ideale Rahmenbedingungen für gewiefte Anleger also.

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Kroatien will Öl und Gas in der Adria fördern lassen

AdriaküsteSplit (dpa) - In der Adria sind neue Lagerstätten von Erdöl und Erdgas entdeckt worden. Das berichteten das kroatische Wirtschaftsministerium und die Zeitung «Slobodna Dalmacija» am Dienstag unter Berufung auf das norwegische Explorationsunternehmen «Spektrum». Auch wenn man über die Größe der Funde noch nichts sagen könne, so seien sie auf jeden Fall für eine Ausbeutung interessant, weil sie in geringer Tiefe lägen, wurde «Sepktrum»-Direktor Rune Eng zitiert.

Kroatiens Wirtschaftsminister Ivan Vrdoljak sagte, rund 20 Öl- und Gasgesellschaften hätten bereits ihr Interesse an der Ausbeutung bekundet. Noch in diesem Frühjahr werde eine Ausschreibung starten, erste Konzessionen sollten 2015 vergeben werden. Umweltschützer hatten scharfe Kritik bereits an der Erkundung geübt. Die verwendeten Schallkanonen hätten Schäden bei vielen Meerestieren angerichtet. Bedenken haben auch Vertreter der Tourismusbranche. Der Tourismus ist mit Umsätzen von rund sieben Milliarden Euro im Jahr der wichtigste Wirtschaftszweig des Landes.

 

Foto: wikipedia/Peterlin

Kroatien: Neue Übergangsregelung für die Einfuhr von Yachten

Frist endet nicht für alle am 31. März 2014

Post von der Marina, das ist für viele Eigner um den Jahreswechsel nichts Ungewöhnliches. Doch statt der üblichen Neujahrswünsche erhielten die Bootsbesitzer heuer die Aufforderung, den Zollstatus ihrer Boote in Kroatien zu regeln.

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Obere Adria: Häfen verstärken Kooperation

Hafen RijekaDie vor vier Jahren gegründete Vereinigung der Häfen an der Nordadria – Napa – will künftig enger kooperieren. Dies beschlossen die Häfen von Venedig, Triest, Ravenna, Rijeka und Koper nun. Ein entsprechendes Abkommen ist in Venedig unterzeichnet worden. Demnach wollen die Häfen an der Oberen Adria einen strategischen Plan entwickeln, in dem die Häfen auch Forderungen an die EU stellen wollen. Investitionen im Infrastrukturbereich sollen dafür sorgen, dass die Adria-Häfen international wieder wettbewerbsfähig sind. So wollen die fünf Unternehmen an der Adria den Umschlag im Container-Bereich bis 2030 enorm erhöhen. Die fünf Häfen bringen es zusammen auf einen Jahresumschlag von 120.000 Tonnen, rund 20.000 Tonnen weniger als der Hamburger Hafen.

 

Foto: flickr.com/ivan.baric