Kroatien-Bosnien: Die Lücke an der Adriaküste

karte_BosCroEigentlich darf sich Kroatien nicht beklagen: Vom Norden Istriens bis zur Südspitze Dalmatiens erfreut sich das Land nicht nur einer beeindruckenden Vielzahl von über 1200 landschaftlich reizvoller Inseln. Ein touristisches Juwel ist auch die knapp 1800 Kilometer lange Küste entlang des Festlandes. Dennoch existiert auf Kroatiens Landkarte entlang der Adria ein Makel, der seit vielen Jahren nicht nur nationalistische Politiker in Wallung bringt. Gemeint ist ein 20 Kilometer langer Küstenstreifen, der in der Nähe des Ortes Neum auf bosnischem Territorium liegt. Dieser kurze Streifen ist dafür verantwortlich, dass der südöstlichste Teil Kroatiens – und namentlich die Touristenattraktion Dubrovnik – vom übrigen Teil des Landes abgetrennt wird.

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VOR: Neue Einheitsbootsklasse ab 2014

vo65Die härteste Regatta rund um die Welt wird künftig auf einheitlichen, knapp 20 Meter langen Hochseeyachten gesegelt. Die Veranstalter des Volvo Ocean Race werden selbst acht Boote bauen lassen und an die Teilnehmer der nächsten, dann zwölften Rennauflage seit 1973/74 weitergeben, die in den Jahren 2014/15 stattfinden wird. Das wurde am Donnerstag (28. Juni) im französischen Lorient bekannt, wo am kommenden Sonntag (1. Juli) die letzte Etappe der laufenden Regatta gestartet wird. Sie endet zwei Tage später im irischen Hafen von Galway. Topfavorit auf den Gesamtsieg ist die „Groupama“ unter Skipper Franck Cammas aus Frankreich. Sie führt mit 23 Punkten vor der „Puma“ mit US-Skipper Ken Read und dem Kieler Vorschiffsmann Michael Müller als einzigem Deutschen im Feld.
 

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Seatow: Schlimmer geht´s nimmer

st_buiciAlle Jahre beginnt Ostern and der Adria die Neue Saison. Boote werden poliert, aufgehübscht und die Skipper freuen sich auf die ersten schönen Tage an Bord. Mit Saisonbeginn stehen auch Werkstätten, Händler und die sogenannten Pannendienste am Start, über deren Wertikeit wir hier kein Wort mehr verlieren wollen.
Überascht hat uns die Nachricht von SeaTow allerdings schon, dass nunmehr ein mehrfach verurteilter Gewaltäter und Dieb jet Geschäftsführer bei Seatow sein soll. (Artikel dazu)
Nachdem der bisherige Geschäftsführer Thomas Wollmer aufgrund, vollkommenen Unverständnis des Marktes und der Situation von SeaTow, die Marke gezielt heruntergewirtschaftet und sich absolut beratungsresistent gezeigt hat, hat er wohl noch schnell das sinkende Schiff verlassen. Ein Vergleich mit Kapitän Schettino drängt sich hier ja geradezu auf. Dass Herr Wollmer nicht unbedingt seriös agiert zeigt sich auch daran, dass er keine Verträge einhalten will und Zahlung und Gerichtsverfahren vermeidet indem er sich hinter zwielichtigen Ltd´s versteckt. Herr Wollmer/SeaTow schuldet mir persönlich nach geltenden Verträgen über 20.000.- euro zuzüglich Zinsen aus 2009.
Insofern passen die Beiden, Wollmer und Basic schon zusammen.

SeaTow, einst Vorzeigeunternehmen wird jetzt von einem mehrfach in Kroatien verurteilten gewaltätigen Kriminellen, Herrn Basic geleitet. Der Firmensitz in Kroatien Buici/Icici ist eine baufällige Runie ohne Strom oder Telephonanschluss (siehe Photo).
Ohne ein Prophet sein zu müssen, darf man hier das Ende von SeaTow in Europa kurzfistig vorhersagen. Als Skipper sollte man sich wirklich überlegen, wenn überhaupt, welchen der drei Pannendienste vor Ort  man sich anschliessen möchte.

Mit den besten Wünschen

Dr. Ralph Rieder
Herausgeber AdriaNews

Classic-Yachts: Eilean wachgeküsst

Eilean_before_resEs blutet einem das Herz, wenn berühmte Yachten in Vergessenheit geraten. Noch dazu, wenn die Schönheiten unter Segeln in Hallen und Schuppen verrotten oder im Morast vergammeln. Wenn sich keiner mehr kümmert, werden aus Yachten im Lauf der Jahre Wracks. Das salzige Seewasser und starke Sonneneinstrahlung beschleunigen den Zerfall von klassischen Holzschiffen immens. Diesem Schicksal schien auch die 76 Jahre alte Bermuda-Ketsch "Eilean" geweiht, die trotz ihrer großen Geschichte jahrelang im karibischen Wasser vor Antigua dahingammelte. Doch nun ist sie wiederauferstanden und war der Star eines der größten Segel-Ereignisse auf den Kleinen Antillen, der Panerai Antigua Classic Week.

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Segeln: B/One-Rettung für den Segelsport?

BoneDieses Boot soll den Segelsport retten. Gut, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben, doch fest steht: Vielen deutschen Segelvereinen läuft der mühsam herangezogene Nachwuchs davon. Denn sobald die Jungen der Jolle entwachsen, fehlen die passenden Yachten - Boote, die auch ein enges Budget nicht gleich sprengen. Und die so spontan einzusetzen sind, dass der Segelsport auch noch im Zeitmanagement einer jungen Familie Platz findet. Dieses Problem will die Großserienwerft Bavaria aus dem fränkischen Giebelstadt nun lösen: mit der B/One für einen Grundpreis von 27.358 Euro.
Erfahrene Segler dürften gleich nach dem Haken an der Sache fragen, und den gibt es natürlich: Die B/One ist kein Boot zum Angeben. Mit 7,28 Metern ist sie kürzer als ein Folkeboot und längst nicht so urig - aus Holz gibt es eine B/One schon mal gar nicht. Außerdem ist die B/One nicht so konstruiert, dass man damit den Traum von der mehrwöchigen Ozeanreise verwirklichen könnte. Aber über ihr Konzept und mit dem Preis, der einige tausend Euro unter den Angeboten der direkten Konkurrenz liegt, soll sie bei jungen Erwachsenen punkten.

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