Umfrageergebnis: Kleinere Boote liegen Im Trend

boot2011aDie Bootsbranche blickt  erwartungsvoll in das Jahr 2013. Die Perspektiven für die neue Saison und die nächsten drei Jahre sehen vielversprechend aus. Die positive Grundstimmung untermauert die aktuelle Marktdatenstudie für die Wassersportbranche, die der Delius Klasing Verlag in Auftrag gegeben hat. Demnach bleibt die Ausgabe-Bereitschaft der Wassersportler tendenziell hoch - besonders kleinere Schiffe steigen in der Gunst der Freizeitkapitäne. Zum 15. Mal wurden Leser zu Kaufabsichten, Charterrevieren und Markenwerten befragt. Knapp 4.000 Leser haben an der aktuellen Untersuchung für 2013 teilgenommen. Die Ergebnisse werden der Wassersportwirtschaft am Auftaktwochenende der „Boot“ in Düsseldorf auf der „FLAGSHIP NIGHT“ vorgestellt. Für die Erstellung der Studie wurde erneut das unabhängige Marktforschungsinstitut Market Research aus Neuhausen/Stuttgart beauftragt.

Die gute Nachricht für alle lautet: Die Leidenschaft für den Wassersport ist für viele Menschen weiterhin ungebrochen. Der Trend zeigt auch deutlich: Sowohl Segler als auch Motorbootfahrer sind weiterhin bereit in den nächsten 1-3 Jahren viel Geld in ihr Hobby und hier speziell in neue und gebrauchte Schiffe sowie Zubehör und Charter-urlaube zu investieren. Dabei tendieren aber immer mehr Wassersportler zu kleineren Booten.

Bei den Segelboot-Lesern planen laut Marktstudie 23% der Teilnehmer, in den nächsten drei Jahren den Kauf einer Segelyacht. 28% waren sich noch nicht sicher, ob sie in den nächsten drei Jahren ein neues Schiff erwerben wollen. Daraus ergibt sich ein Käuferpotenzial von 51% (2011: 45%). Bei den Befragungsteilnehmern mit Kaufabsicht sind es sogar 49%, die sich bereits innerhalb der nächsten zwei Jahre eine neue Segelyacht anschaffen wollen. Bei den geplanten Kaufabsichten stehen Boote zwischen 7,5 und 10 Metern besonders hoch im Kurs.

Rund 44% der kaufwilligen Leser möchten ein Boot in der Längenkategorie bis zehn Meter erwerben (+3% gegenüber 2011). Vor allem bei den „Neukäufern“ gewinnt diese Kategorie deutlich an Beliebtheit. Hier planen 24% der Leser den Kauf eines Bootes bis 7,5 Meter Länge (+12%) und 40% (+11%) wollen sich ein Boot in der Kategorie 7,5 bis 10 Meter zulegen.

Bei den Motornoot-Lesern sind sich 26% der Befragten bereits sicher, in den nächsten drei Jahren ein neues Boot anzuschaffen, 30% sind hingegen noch unentschlossen. Daraus ergibt sich ein Käuferpotenzial von insgesamt 56% (2011: 53%). Etwa 61% der kaufwilligen Leser planen ihren Bootskauf schon in den nächsten ein bis zwei Jahren. Wie auch bei den Seglern geht der Trend eher zu kleineren Booten von fünf bis zehn Metern. Am beliebtesten ist sowohl bei den Neubooten als auch bei den Gebrauchtbooten die Längenkategorie sieben bis zehn Meter.

Laut Studie sind die Motorbootfahrer bereit, für ein neues Boot durchschnittlich rund 121.000 Euro auszugeben (2011: 219.000). Die Segelsportler planen für ein neues Segelboot durchschnittlich 155.000 Euro (2011: 176.000) ein.

Da kleine Boote deutlich an Beliebtheit gewinnen, hat dies einen Rückgang der Investitionssumme bei den Neubooten zur Folge. Bei den Gebrauchtbooten ist die Ausgabebereitschaft sowohl bei den Seglern mit 80.281 Euro als auch bei den Motorbootfahrern mit 86.501 Euro nahezu unverändert zum Vorjahr.

Neben den Kaufabsichten wurden die Leser auch zu ihren Traumyachten (wenn Geld keine Rolle spielen würde) und den Markenwerten befragt. Die Traumyachten der YACHT-Leser kommen von Hallberg-Rassy (21,9%), X-Yachts (8,5%) und Swan (5,2%). BOOTE-Leser träumen von Schiffen der Hersteller Linssen (13,6%), Bavaria (10,6%) und Sunseeker (4,1%).

Der Charter-Bereich erfreut sich weiterhin einer großen Beliebtheit. 2012 beantworteten 71% der Segelboot-Leser die Frage, ob sie schon mal ein Boot gechartert haben, mit Ja. Bei den Motorboot-Lesern haben in der aktuellen Befragung 49% der Teilnehmer ein positives Votum abgegeben. Als bevorzugtes Charterrevier liegt erneut Deutschland bei den Wassersportlern auf Platz eins. Bei den Seglern folgen auf den Plätzen zwei und drei Kroatien und Griechenland. Motorbootfahrer chartern ebenfalls bevorzugt in ihrem Heimatland, gefolgt von den Niederlanden und Kroatien.



Über AdriaMediaGroup:

Seit 1999 bilden Online-Magazine das Fundament unseres Unternehmens. Dank unser regelmäßigen Markt- und Zielgruppenanalysen kennen wir unsere Leserinnen und Leser sehr gut und wissen genau, was diese von unseren Magazinen erwarten. Mit renommierten Nachrichtenagenturen wie dpa und AFP ergänzen wir die uns zur Verfügung stehenden Informationsquellen aus Politik und Wirtschaft. Stetig entwickeln wir unsere Magazine weiter und kreieren immer wieder neue Online-Magazine, die speziell auf das entsprechende Marktumfeld angepasst sind. Ob das kleine Nischenmagazin, ein Wirtschaftsjournal im Internet oder ein Tageszeitung im Internet. Mit über 45 Millionen Seitenaufrufen pro Monat (quelle: PIWIK September 2016), zeigt sich dass unsere aktuellen Magazine vom Publikum sehr gut angenommen werden. In den 17 Jahren unserer verlegerischen Tätigkeit mussten wir uns bis heute weder einem Abmahnverfahren stellen noch jemals einen Widerruf veröffentlichen. Entgegen anderer Verlage basiert unsere Berichterstattung auf seriöser Recherche und reinen Fakten. Wir sehen in grundsolider Berichterstattung auch heute noch die Zukunft unserer Arbeit.

Die AdriaMediaGroup ist seit 1999 auf dem internationalen Markt tätig. Derzeit publiziert die ADMG auf dem deutschsprachigen Markt über 80 Online-Magazinen aus unterschiedlichsten Themenbereichen. Alle Zeitschriften werden von unserem eigenem Redaktionsteam regelmässig aktualisiert.