Tödliche Gefahr: Die schwarze Bora

Schwarze-BoraFür den Obmann der MKT und seine Familie war die Segelsaison vorüber und er hatte nur noch seinen Wohnwagen in Medulin/Kroatien abzubauen. Da sah er erstmals mit eigenen Augen ein Schauspiel der Natur, welches wahre Gewalt erahnen ließ.
Nachdem nur mehr diese Woche dazu verwendet werden konnte, um den Wohnwagen abzubauen und winterfest zu machen, machtre man sich auf nach Medulin. Am 26. September 2008 saßen gerade alle beim Mittagessen; es gab Schinkenfleckerln mit grünem Salat, und blickten auf das ruhige Meer in Richtung Westen. Die Sonne schien von Süden her, über dem Wohnwagen kam eine Wolkendecke auf. Plötzlich kam der italienische Nachbar Paolo dahergelaufen und versuchte in seinem Dialekt auf etwas aufmerksam zu machen. "Nicht einmal beim Mittagessen hat man Ruhe", dachte sich die Familie geschlossen. Als er dann lautstark mit Händen unterstützend uns aufmerksam machte nach Osten zu blicken, hatten wir wahrlich zu schlucken und es wurden alle todernst. Hier herschte gerade noch Windstille, aber die beiden Windsäulen, die nun alle erblicken konnten, haben sich wie eine alles zermalmende Zentrifuge gedreht. Seine Gattin machte den Kelomat zu und schob ihn kurzerhand unter den Wohnwagen - es sollte ja dem Mittagessen nichts geschehen - und setzte sich mit beiden Kindern ins Auto, um die Kirche in Medulin zu erreichen, die nicht nur wegen ihrer beiden Türme sondern auch wegen ihrer besonders dicken Mauern bekannt ist.

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Sicherheit: Studie zu Seenot-Rettungsmitteln

rettung1Die Segler und Motorbootfahrer in Deutschland gehen in Hinblick auf die Ausrüstung ihrer Boote mit Seenot-Rettungsmitteln verantwortungsvoll vor. So sind 99,5% aller Yachten mit Rettungswesten ausgerüstet. Allerdings gibt es Lücken, die unbedingt geschlossen werden sollten. Zu diesem Schluss kommt der Fachverband Seenot-Rettungsmittel (FSR) nach der Auswertung der ersten bundesweiten Studie zu diesem Thema.
Während sich die Ausstattung mit Rettungswesten auf einem guten Stand befindet, bestehen vor allem in Sachen „Signalmittel“ und „Wartung“ von Rettungswesten Defizite. FSR-Vorsitzender Ralf-Thomas Rapp erläuterte: „Diese Studie verschafft einen fundierten Überblick. Wir können Schlüsse ziehen, um mitzuhelfen, die Sicherheit auf dem Wasser weiter zu verbessern.“

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ARC: Mit dem Parasailor wie auf Flügeln auf Regattakurs

 Es gab schon häufiger Spinnakerstarts bei der Atlantik Rally for Cruisers (ARC) der mit über 200 teilnehmenden Yachten weltgrößten Regatta über den Atlantik. Noch nie zuvor hatten allerdings so viele teilnehmende Crews wie auf der 24. ARC, die Ende November mit dem traditionellen Start vor Gran Canaria begann, dabei den Parasailor gesetzt.

Diese innovative Erfindung aus Deutschland, die das Segeln vor dem Wind effektiver und

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Delphinschutz: Ein Oscar für die Delfine?

Delphinschutz: Ein Oscar für die Delfine?

  Der Dokumentarfilm „Die Bucht“ ist für den Oscar nominiert. Wie die „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ am Dienstag bekannt gab, wurde der Film über die japanische Delfinjagd in die enge Auswahl für den „Besten Dokumentarfilm“ aufgenommen. Die Tierschutzverbände Pro Wildlife, WDCS und OceanCare – offizielle Partner des Films – hoffen, dass die japanische Regierung dadurch noch stärker unter Druck gerät und die Treibjagden einstellt. Der spannende Öko-Thriller „Die Bucht“ deckt auf, wie eine weltweite Delfinindustrie mit den alljährlichen Treibjagden im japanischen Fischerort Taiji verflochten ist. Dieser brutalen Praktik fallen jedes Jahr rund zweitausend Delfine zum Opfer.

Freude und Hoffnung bei Delfinschützern
„Wir gratulieren Regisseur Louie Psihoyos zur Oscar-Nominierung“, sagt Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife. „Er hat den Oscar nicht nur verdient, weil er einen packenden Film gedreht hat – er und sein Team haben der Welt gezeigt, wie skrupellos und grausam die Delfintreibjagd in Japan ist.“ „“Die Bucht“ legt auch Zeugnis für die Bedeutung von Undercover-Recherchen ab, da die Verursacher von Tierleid, allen voran Regierungen, vielfach versuchen, solche Praktiken vor der Öffentlichkeit zu verbergen“, sagt WDCS-Geschäftsführer Nicolas Entrup. 

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Italien: Ein Stückchen Wien an der Adria

  trieste-piazza-dell-unita-d-italia.jpgIn Triest erinnert viel an die Herrschaft der K.u.K.-Monarchie Österreich-Ungarns. Das Leben ist jedoch typisch italienisch Nein, die nette Bedienung kann noch nicht abräumen, obwohl der kleine Mittagsimbiss sicherlich schon kalt geworden ist. Zu aufregend ist das, was da gerade in einem kleinen Yachthafen passiert, wo Kindheitsträume wahr werden. Motoren gurgeln benzingeschwängert, ab und zu faucht es laut auf. Eine Schar Ferraristi trägt nicht nur das passende Outfit, da stehen tatsächlich die dazugehörigen Luxuskarossen „bei Fuß” und warten nur darauf zu zeigen, was sie können.

Was für ein Anblick – da kann man schon mal seinen Hunger vergessen. Ferrari-Treff in Triest – willkommen in Bella Italia! Aber aufessen will man dann doch. Lange Jahrzehnte führte die Stadt ganz im Nordosten des Stiefel-Staates ein Schattendasein. Zu Zeiten des Kalten Krieges war sie die „Endstation” – dahinter kam das zwar blockfreie, aber doch kommunistisch geführte Jugoslawien Titos. Triest wurde vernachlässigt.

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