Monsterwellen: Riesen der Meere

monster2.jpgRiesenwellen, die sich Dutzende von Metern auftürmen und große Schiffe wie Spielzeug zerschmettern, wurden einst für Seemannsgarn gehalten. Doch Satelliten der Esa haben jetzt den Beweis geliefert:

Es gibt die ungeheuren Wogen, und zwar weit öfter als gedacht. Mehr als 200 Supertanker und Containerschiffe, allesamt mehr als 200 Meter lang, sind nach Zahlen der Europäischen Raumfahrtagentur Esa in den vergangenen 20 Jahren auf den Weltmeeren gesunken. Einige von ihnen könnten so genannten "Freak Waves" zum Opfer gefallen sein: Riesenwellen, die Höhen von 30, manchmal auch 50 Metern erreichen können - das zumindest berichteten Seeleute, die eine Begegnung mit einem solchen Monster überlebt haben.

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Kroatien: Tito´s Yacht versteigert - Zukunft Museum

titos_galeb.jpgEigentlich hat die ehemalige Staatsyacht Tito´s, die am Kai der Viktor-Lenac-Werft im kroatischen Rijeka vertäut liegt, dem Betrieb nur Ärger gemacht. Dennoch mustert Mechaniker Ivan Tutek das langjährige Sorgenkind mit liebevollem Blick. Die Einrichtung ist zwar weitgehend verrottet, wovon sich die Redaktion AdriaNews beinem Besuch in der Werft selbst überzeugen konnte, aber dennocht hat die "Galeb" (Möwe) noch eine gesunde Basis für die Restaurierung.

Nach mehr als 15 Jahren hat der Dornröschenschlaf der 117 Meter langen Yacht endlich ein Ende. „Die Galeb ist nicht nur ein Schiff, sondern ein Symbol unserer Vergangenheit – und unseres früheren Staates, “ meint der bis dato betreuende Werftmechaniker Tutek.

 

Rudimentär konserviert

Eine dünne zementähnliche Schicht schützt die geschichtsträchtigen galebtito2.jpgTeakholz-Planken auf dem Oberdeck der „Galeb“, der Amtsyacht von Jugoslawiens Herrscher Josip Broz Tito. Fast drei Jahrzehnte lang ließ hier der internationale Jetset die Gläser klingen: die britische König Elizabeth und Äthiopiens Kaiser Haile Selassie, der sowjetischen Parteichef Leonid Breschnew und Indiens Premier Jawaharlal Nehru, Ägyptens Präsident Gamal Abdel Nasser oder der österreichische UN-Generalsekretär Kurt Waldheim. Der Lebemann und frühere Partisan Tito, der Jugoslawien vom Kriegsende bis zu seinem Tod 1980 regierte, nahm auch gerne Show-Stars an Bord, etwa Elizabeth Taylor und Richard Burton oder Kirk Douglas und Sophia Loren.

 

Wechselvolle Geschichte

„Galeb“ heißt auf Deutsch Möwe. Die spätere Staatsyacht wurde eigentlich als Frachter gebaut, 1938 in Genua. Im Zweiten Weltkrieg rüsteten die Deutschen das Schiff zum Minenräumer um, Kampfflugzeuge der Aliierten versenkten es 1944 im Hafen von Rijeka. Nach Kriegsende wurde es gehoben, und zum Marineschulschiff umgebaut. Von 1952 an nutzte Tito die „Galeb“ selbst zu Staatsbesuchen auf anderen Kontinenten. „Flugzeuge waren damals noch nicht so populär“, erklärt Tutek. Mehr als 86.000 Seemeilen legte Tito mit seiner Dienstyacht zurück. Die war eben so sehr eine schwimmende Bühne wie ein Transportmgaleb_tito.jpgittel: Für das leibliche Wohl des sozialistischen Sonnenkönigs sorgten gleich zwei Bordküchen. Bei seinen „Friedens- und Freundschaftsmissionen“ nahm er eine Bordkapelle und Sänger mit. Der blutige Zerfall Jugoslawiens Anfang der 90er-Jahre stürzte auch die „Galeb“ in ein jahrelanges Martyrium. Während der Unabhängigkeitskriege lag das Schiff vor der montenegrinischen Küste und wurde von Souvenirjägern geplündert. Vor neun Jahren verscherbelte die Regierung von Montenegro das legendäre Halbwrack für 750.000 Dollar an den amerikanisch-griechischen Reeder John Paul Papanikolou. Der ließ es nach Rijeka schleppen, wo es in der Lenac-Werft eigentlich überholt werden sollte. Doch der Investor geriet in Finanzprobleme.

 

Zukunft Museum

Kroatiens besorgte Behörden erklärten das rottende Boot zwar zum nationalen Kulturgut. Doch die Anwälte des Eigentümers verhinderten drei Jahre lang die Zwangsversteigerung. Am Freitag kam die „Galeb“ dennoch unter den Hammer. Für das Minimalgebot von 150.000 Dollar hat die Stadt Rijeka die flügellahme „Möwe“ erworben: Umgebaut zum Museum, soll sie zur neuen Attraktion der Hafenstadt werden. Keineswegs solle ein neuer Personenkult um Tito geschaffen werden, versichert Bürgermeister Vojko Obersnel. Rijeka wolle sich als Ziel von Städte- und Kreuzfahrttourismus positionieren. Sicherlich eine sinnvolle Investition für Rijeka. Einerseits um eine neue Attraktion gegenüber der lokalen Konkurrenz "Opataja", das immer noch vom K.u.K.-erbe zehrt, zu haben, anderseits kann mit der "Galeb" dem Gründer der Blockfreien Staaten ein authentisches Museum gewidmet werden.

 

 

EP/AN mit Material von DW

 

Hinweis der Redaktion: Leider haben wir keine Genehmigung zu Photoaufnahmen im Inneren der "Galeb" erhalten, aber die Zusicherung, sobald das Schiff restauriert wird, dies nachholen zu dürfen.

Geschichte: Herzegowina als Schutzschild gegen Venedig

 neum1.jpgDass Bosnien-Herzegowina Meerzugang hat, ist einem 310 Jahre alten Vertrag zwischen Österreich und den Osmanen geschuldet Der Doppelname kommt nicht von ungefähr: Bosnien-Herzegowina ist auch 14 Jahre nach dem Friedensvertrag von Dayton ein gespaltenes Land. Bosnien, das sind die nördlichen und östlichen Landesteile, die Herzegowina bildet den Westen, der an das kroatische Dalmatien grenzt. Dass Bosnien-Herzegowina bis heute einen Zugang zur Adria hat, ist der umkämpften Vergangenheit geschuldet. Der Kanton Herzegowina-Neretva, in dem auch Neum liegt, ist der einzige der zehn Kantone, der Zugang zum Adriatischen Meer hat.

 

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Tunnelprojekt: CSSR plante Tunnel an die Adria

 Was man will, das hat man selten. Den ewigen Drang ans Meer vermochten die Tschechen und Slowaken, beide Binnenlandbewohner, nie richtig zu stillen. Da helfen weder hohe Gipfel, noch weite Wälder, rollende Ebenen oder grüne Auen im eigenen Land, wenn die salzigen Wellen in unerreichbarer Ferne an den Strand oder gegen schroffe Klippen schlagen.

Auch den Bürgern der früheren Tschechoslowakei wurde der freie Blick aufs Meer dummerweise durch hohe Gebirgszüge und lästige Nachbarn verstellt. Dazu war das Reisen durch die sozialistischen Bruderländer, um am Ende an die (damals) jugoslawische Küste zu gelangen, eine aufreibende Sache.

Also wollten, wie man nun herausfand, zu sozialistischen Zeiten Prags findige Ingenieure mittels einer verblüffend einfachen Lösung zum ersehnten Meer kommen: Ein 410 Kilometer langer Tunnel sollte Böhmen mit der Adria verbinden.

 

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Segeln: Der Charme der Klassikyachten

  klassik1.jpgMeere und Ozeane stehen für Freiheit und Abenteuer und der Mensch ist seit jeher fasziniert, sie zu erforschen und zu befahren. Segeln bietet die optimale Möglichkeit, diese Freiheit zu genießen und während einem eine kühle Brise ins Gesicht weht, sich mit den elementaren Kräften der Natur zu messen.

Dieses zeitlose Bedürfnis nach Freiheit lässt sich ausgezeichnet mit dem Komfort, der Ästhetik und dem Charme von Klassikyachten verbinden. Denn Klassikyachten stehen für seltene Schönheit, besondere Eleganz und symbolisieren einen Mythos, der an längst vergessene Zeiten erinnert.

Sie bringen eine lange Geschichte mit sich, die mit einem oft renommierten Konstrukteur beginnt und von Liebe zum Detail und ausgefeilter Handwerkskunst gekennzeichnet ist.

 

 Charter als Einstieg

Wer eine solche Klassikyacht auf dem Wasser erleben möchte, kann dies mit Charterfirmen wie iSails Classic Yacht Charter tun. Das Angebot von iSails reicht von Segeltörns /crewed charter auf Nord- und Ostsee über Törns durch das Mittelmeer oder die Karibik bis hin zu außergewöhnlichen Eventpaketen, die Segeltörns mit Fachmessen und Festivals verbinden, wie z.B. das Filmfestival in Cannes. Wer einen all-around Service bevorzugt, sollte sich für einen crewed charter entscheiden, mit dem man eine gesamte Yacht inklusive Profi Skipper und Hostess bucht und man sich z.B. auf dem Teakdeck einer Klassikyacht wunderbar entspannen kann. Für Segelfreunde, die mehr Abenteuer und Action suchen, gibt es die deutschlandweit einzigartige Möglichkeit auf Regatten, wie der Les Voiles d'Antibies oder Les Voiles de Saint-Tropez, mitzusegeln.

 

Quelle www.isails.de