Kroatien: Ausländer dürfen Immobilien-Besitz erwerben

 immo1.jpgAuch Kroatien erlaubt jetzt Ausländern, am Meer Grundstücke, Wohnungen und Häuser zu erwerben. Jahrelang hatten die kroatischen Behörden die Ausländer vom Markt ferngehalten, weil sie den «Ausverkauf der Heimat» befürchteten. Einen Nachfrageboom aus dem Ausland erwarten die Immobilienagenturen an der Adriaküste nun jedoch nicht - denn die Preise seien vergleichsweise hoch, und die weltweite Finanzkrise halte Interessenten ab. Die Liberalisierung war eine Bedingung bei den gegenwärtigen EU-Beitrittsverhandlungen. Bisher war es nur wenigen Ausländern gelungen, die bürokratischen Hürden in Kroatien zu umgehen und Eigentum zu erwerben.

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Archäologie: Händler statt Priaten

uni_oslo_amphoren.jpgAnfang 2007 fanden sich in einem Fluss zwischen dem heutigen Kroatien und Bosnien- Herzegowina versunkene Überreste von 16 mit Weinamphoren beladenen, 2000 Jahre alten Booten. Damals vermutete Snjezana Vasilj von der Universität Mostar einen Angriff der Römer auf illyrische Piraten, die nach antiken römischen Berichten die Adria einst unsicher machten. Doch der Fundort Desilo liegt etwa 20 Kilometer landeinwärts. Die Vorstellung, dass es sich um einen Piratenstützpunkt handelte, erschien Marina Prusac von der Universität Oslo deshalb kaum glaubhaft.

 

 

 

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Yachtbau: OPUS-Yachten aus Aluminium

opus5.jpgIm Yachtsegment um 50-60 Fuß ist derzeit vieles im Fluss. Die großen Serienhersteller führen immer mehr Eigner an eine Länge heran, bei der man noch vor 20 Jahren von „Superyachten“ sprach. Und auch veritable Superyachtdesigner wollen direkt etwas vom Kuchen abhaben. Brenta, Hoek, Djikstra, Dixon sind klingende Adressen, bei denen man ein solches Boot bestellen kann, ohne gleich Milliardär sein zu müssen. Das ist so, weil diese Produkte preislich mit Serienmarken - zumindest im Premiumsegment - durchaus mithalten können.

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Technik: Wie totes Wasser Schiffe bremst

totwasser1.jpgWenn Schiffe in voller Fahrt plötzlich an Geschwindigkeit verlieren und bisweilen sogar wie von Geisterhand zum Stillstand kommen, sind sie vielleicht in sogenanntes Totwasser geraten: Wenn leichteres Süßwasser von abtauenden Gletschern oder aus Flussmündungen sich über das schwere Salzwasser des Meers schiebt, entstehen an der Grenzfläche der beiden Wasserschichten Wellenbewegungen, die ein Schiff abbremsen können. Auf der Oberfläche des Gewässers ist dabei von den Turbulenzen unter Wasser nichts zu sehen. Französische Forscher um Thierry Dauxois von der Universität in Lyon haben das Totwasser-Phänomen nun mit Experimenten in einem Wassertank nachgestellt und gefilmt.

 

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Doriff-Werft: Vom Tischler zum Bootsbauer

doriff1.jpgEin Name, der für Tradition steht: Das Birgelener Unternehmen „Doriff“ feierte 50-jähriges Firmenjubiläum. Bekannt geworden ist der Betrieb durch den Bootsbau, aber er hat sich auch in anderen Bereichen etabliert. Boote wohin das Auge sieht – auf Fotos, als Modelle und natürlich „richtige“ Boote in verschiedenen Ausführungen, sechs bis zehn Meter lang. Als Bootsbauer hat sich die Firma „Doriff“ aus Birgelen einen Namen gemacht, und das sieht man deutlich am Firmensitz. Vor wenigen Monaten hat Inhaber Heinz Schuhwirt das 50-jährige Bestehen seines Betriebes gefeiert, und damit kann er getrost behaupten, ein „Traditionsunternehmen“ zu führen.

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