Wirtschaft: Aufwind für die ehemalige Dehler-Werft in Freienohl

SQ_FreienohlEhemalige Mitarbeiter, derzeit über 20, machen sich in Freienohl auf, wieder Boote zu bauen. Zunächst sollte es nur einen Lager- und Reparaturbetrieb geben. Nun ermöglichen Investoren, dass wieder Boote vom Stapel laufen. Die neue Werft wird sowohl eigene Modelle anfertigen als auch Schiffe von anderen Herstellern. Das ist die erste gute Wirtschaftsnachricht des neuen Jahres: Das Sauerland hat wieder eine Werft. Seit Montag tut sich wieder etwas auf dem Gelände der brach liegenden Dehler-Werft in Freienohl. Mit zunächst 22 ehemaligen Dehler-Mitarbeitern geht das neue Unternehmen „SQ Freienohl“ an den Start. Das erste Boot ist, obwohl es noch gar nicht vom Stapel gelaufen ist, bereits verkauft.

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Albanien feiert 100 Jahre Unabhängigkeit

alb-1 Der einzige König Albaniens wurde bereits Mitte November in Tirana beigesetzt. Für Zog I., der 1961 in Frankreich verstarb, wurde extra ein Museum gebaut, sein Leichnam wurde zuvor auf einem Pariser Friedhof exhumiert. Der albanische Premier Sali Berisha hat die 100-Jahr-Feiern zur Staatsgründung Albaniens als König-Zog-Feiern konzipiert, was in Albanien aber für Kritik sorgte. Denn Ahmet Zogu, der im Ersten Weltkrieg k. u. k Oberst war, hatte sich 1928 selbst zum König erklärt und ließ danach politische Gegner ins Gefängnis stecken. Als Held kommt er damit nicht für alle infrage. Deshalb griff die albanische Regierung bewährterweise auch auf Skanderbeg zurück.

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Umwelt: One Ocean und Dirk Lindenau kämpfen gemeinsam für saubere Weltmeere

plastikmll_am_StrandLaut dem World Waste Survey 2009 beträgt die Menge des Abfalls, die jährlich in die Weltmeere gelangt, 6,4 Millionen Tonnen. Davon haben 80 Prozent ihren Ursprung von Land und 20 Prozent von der Schifffahrt, Fischerei und Offshore Installationen. Die Verunreinigung der Meere durch Abfälle hat inzwischen zu einer Belastung von mehr als 18.000 Stück pro Quadratkilometer geführt (Quelle: UNEP report on marine litter 2005 und 2006).
Sowohl der Gründer des Vereins One Earth - One Ocean, Günther Bonin, als auch der Kieler Unternehmer Dirk Lindenau, der vormalige Besitzer der Kieler Lindenau-Werft, verfolgen das ehrgeizige Ziel, die zunehmende Vermüllung der Weltmeere ("marine littering") zu stoppen. Nachdem man über die Medien voneinander erfahren hat, entschloss man sich kürzlich zu einer langfristigen Zusammenarbeit.

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Bootstransport Teil 1: Auf nach Thailand

2012-10-10_15.30.53_LargeIm Zeichen der Ausweitung unserer Redaktion und Zeitschriften haben wir eines unserer Redaktionsboote die "Basilea" auf Tour von Novigrad in Istrien nach Pattaya auf den Weg gebracht. Die AdriaMediaGroup wir in den nächsten Wochen neben dem seit über 12 Jahren am Markt bestehden Magazins AdriaNews eine weitere, nicht auf eine spezielle Region beschränkte Bootszeitschrift auf den Markt bringen. Um gezielt und aus erster Hand von Regatten, Events und eigenen Entdeckungstouren von der aufstrebenden Wassersportszene in Südostasien berichten zu können, schien es uns notwendig ein Redaktionsboot nach Thailand zu verlegen. Lesen Sie die Geschichte der Basilea in drei Teilen.

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Abenteuer: Wie das Boot zur Wohnung wurde

santi_3An der Bar des noblen "Bannister Hotels" am Kai der Marina Puerto Bahia wartet Santiago Matas bereits. Er wird von allen kurz Santi genannt. In den kommenden Tagen will er den Golf von Samana besegeln und einigen ausgewählten Gästen seine Lieblingsplätze zeigen. Santi, Eigner der "Ezaro", ist schlank und drahtig, und seine Augen wirken ungewöhnlich wachsam. Sein kräftiger Händedruck zeugt davon, dass er es gewohnt ist anzupacken. Früher war der geborene Spanier in seiner Heimat als Sprengstoffexperte bei der Guardia Civil beschäftigt. Den Erstkontakt mit der Segelei hatte der 44-Jährige im Alter von 22 – nur vier Jahre später lebte er bereits auf seiner eigenen 34-Fuß-Yacht, mit der er auf Weltumsegelung ging. Bedauerlicherweise verlor er sein Boot in Brasilien nach einer Kollision mit einem Schiffswrack, aber aufgeben wollte Santi nicht. Dass daraus ein Aufenthalt auf Lebenszeit auf einem Schiff werden würde, war ihm damals selbst noch nicht klar.

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