VOR: Via Frachtschiff unterwegs

vor_kapstadtBei der elften Auflage des Hochseesegel-Klassikers Volvo Ocean Race hat die ungewöhnlichste Etappe seit der Premiere des Rennens 1973 begonnen. Wegen der Bedrohung durch Piraten an der ostafrikanischen Küste werden die sechs Yachten einen Großteil ihrer Reise von Kapstadt nach Abu Dhabi auf einem Frachtschiff zurücklegen. „Wir sind glücklich darüber“, sagte „Camper“-Skipper Chris Nicholson noch vor dem Start am Sonntag in Südafrika, „die Etappe hat Bereiche, in denen du einfach nicht da draußen sein möchtest.“

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VOR: Mast-und Schotbruch nur noch 3 Teams im Rennen

volvooceanrace4Während der ersten Etappe im Volvo Ocean Race ist in der vergangenen Woche der Mast auf der "Mar Mostro" gebrochen. Nur fünf Tage vor dem erwarteten Zieldurchgang der auf Platz zwei segelnden Yacht zerbrachen mit dem knapp 32 Meter hohen Kohlefaserrigg auch die Träume der Crew vom Auftaktsieg beim Meeres-Marathon.
Ein Mastbruch auf hoher See zählt zu den gefürchteten Albträumen aller Regattasegler. Ich selbst habe bereits zwei Mastbrüche auf großen Rennyachten erlebt: einen auf der America's-Cup-Yacht "Shosholoza", als ich nur eine Viertelstunde vorher selbst im Mast war, und einen vor sechs Jahren auf der Hochsee-Rennyacht "UCA" von Arbeitgeber-Ehrenpräsident Klaus Murmann. Die "UCA" ist mit 26 Metern noch ein wenig länger als die VO70-Yachten im Volvo Ocean Race. Und deswegen ist unser damaliger Mastbruch mit denen auf der "Mar Mostro" des Puma-Teams und zuvor auf der "Assam" des Teams Abu Dhabi Racing vergleichbar.

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Greenpeace: Stapellauf der Rainbow Warrior III

greenpeace-rainbow-warrior-IIIDie neue 'Rainbow Warrior III' spendet uns Identität, sie hat eine ganz andere Aura als ein Boot, das für unsere Zwecke umgebaut oder für einen kurzfristigen Einsatz gechartert wurde." Christian Bussau ist froh und stolz, und das darf auch jeder wissen. Der promovierte Biologe ist bei der Umweltorganisation Greenpeace Projektleiter für besondere Einsätze und begleitete den Neubau des Flaggschiffes von der ersten Zeichnung an. Auch für den erfahrenen Greenpeace-Mitarbeiter ist das ein besonderer Einsatz: Zum ersten Mal in der 40-jährigen Geschichte der Organisation konnten sich die Aktivisten eine komplett neue "Rainbow Warrior" leisten.
Finanziert wurde das 23 Millionen Euro teure Schiff komplett durch Spenden, vor allem Kleinspenden von Privatpersonen. "Wir legen großen Wert darauf, nur von unbedenklichen Spendern Gelder anzunehmen", sagt Bussau. "Parteien, Industrieunternehmen oder Wirtschaftsverbände scheiden aus, so dass die Einzelspenden selten vierstellig sind."

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PlanetSolar: von Singapur nach Monaco

 planet_solarDer Oktober 2011 war ein besonders ausgelasteter Monat für PlanetSolar! Das Solarboot hat den Pazifischen Ozean verlassen und hat die ersten Meilen im dritten und letzten Ozean der Weltreise zurückgelegt: Dem Indischen Ozean. Die PlanetSolar wird diesen erst nächsten Frühling verlassen, wenn sie den Suezkanal durchquert hat und wieder auf das Mittelmeer trifft. Die MS Tûranor PlanetSolar ist nach genau einem Jahr auf dem Meer und mehr als 40'000 km intensiver Schifffahrt in Singapur angekommen. Ein kompletter Wartungsservice war notwendig! Während fast 2 Wochen war das grösste Solarboot der Welt im Trockendock DryDocks World in Singapur. Die gesamte Struktur, die Batterien und die Sicherheitsausrüstung wurden kontrolliert, die Schiffspropeller repariert und das Navigationssystem überprüft. PlanetSolar ist jetzt bereit, die Reise bis nach Monaco fortzusetzen. PlanetSolar dankt allen Partnern, die bei dieser Wartung dabei waren: Gaia, Knierim-yatchbau, Drivetek, Lomo Ocean, und Imtech. Ein Dankeschön auch an Pascal, Jens, Christian und das PlanetSolar-Team an Land.

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PlanetSolar: Von den Philippinen nach Singapur

planetsolar-01-2011Der Empfang der Philippinischen Behörden war für die PlanetSolar ein einzigartiger Moment. Er wurde vom Partner Sunpower organisiert - dem Hersteller der Solarzellen der MS Tûranor PlanetSolar. Sunpower ist ursprünglich eine kalifornische Firma, verfügt in Manila aber über grosse Produktionsstätten. Die hochleistungsfähigen Solarzellen der PlanetSolar wurden hier produziert. Daher war es zumindest für die Solarzellen ein bisschen wie die Rückkehr in die Heimat des grössten Solarschiffes der Welt. Verlassen hat die PlanetSolar die Philippinen mit einem gewissen Bedauern, obwohl diese Etappe eine der regenreichsten dieser Reise war.

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