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Yachtbau: OPUS-Yachten aus Aluminium
Im Yachtsegment um 50-60 Fuß ist derzeit vieles im Fluss. Die großen Serienhersteller führen immer mehr Eigner an eine Länge heran, bei der man noch vor 20 Jahren von „Superyachten“ sprach. Und auch veritable Superyachtdesigner wollen direkt etwas vom Kuchen abhaben. Brenta, Hoek, Djikstra, Dixon sind klingende Adressen, bei denen man ein solches Boot bestellen kann, ohne gleich Milliardär sein zu müssen. Das ist so, weil diese Produkte preislich mit Serienmarken - zumindest im Premiumsegment - durchaus mithalten können.
Werkstoff Aluminium
OPUS Yachten, gezeichnet von Bill Dixon, werden in Deutschland aus
Aluminium gebaut. Sie sind deshalb sicherer, langlebiger,
wertbeständiger. Die Stärke der
Konstruktion spricht für sich, wie auf
dem Bild der Bodengruppe im Schiff zu sehen ist. „Wir müssen Yachten
nicht nur so bauen, dass sie begeistern können. Wir müssen sie auch so
bauen, dass sie Leben schützen und retten können.“ (Karl Feltz).
Werft in dritter Generation
Die Gebrüder Feltz führen ihre Werft bereits in dritter Generation und haben hunderte von Yachten gebaut. Skorpion Yachten sind eine Eigenentwicklung der Werft und segeln in vielen Varianten seit Jahren um die Welt. Viele von uns sind wahrscheinlich auch schon auf Feltz Booten durch den Hamburger Hafen gefahren. Denn einige der Rundfahrts-Barkassen stammen aus dieser Werft.
Stabilität trotz geringerm Gewicht
Den Initiatoren von OPUS
schien Feltz damit die Werft der Wahl für den Bau des ersten Schiffes.
In einer OPUS 68ft. werden über 60 Decksbalken und Spanten
mit einem
Abstand von nur etwa 30cm hintereinander verbaut. Das erhöht zwar den
Aufwand. Aber es verringert die erforderliche Materialstärke und
schafft damit mehr Platz im Innenraum. Spanten und Decksbalken werden
bei Feltz von Hand aus T-Trägern gebogen. Man braucht zwar deutlich
weniger Erfahrung und Geschick, wenn man computer-geschnittene
Flachbleche zu geschwungenen Trägern verschweißt. Die Biege-Methode
führt allerdings zu stabileren und fragileren Trägern, deren Strak
(Exaktheit der Biegekurve) nicht durch Hitze-Einfluss beeinträchtigt
ist. Letzten Endes erhält man glattere Rümpfe mit weniger Spachtelmasse
und weniger Gewicht.
Semi-Custom-Yachten
Das OPUS Yachtprogramm ist für Individualisten, die gestalten wollen,
ohne Zeit
und Geld für eine komplette Neuentwicklung aufzuwenden. Zur
Messe in Hamburg werden Bill Dixon und Alv Kintscher (verantwortlich
fürs Interieur) mit einer OPUS 55 auf den Markt kommen. Dieses Schiff
wird extrem konsequent auf den Bedarf einer Zweipersonencrew
ausgerichtet sein. Vor allem auch, was das Kabinenlayout anbetrifft.
Die Trennung von Eignerkabine und Salon wird fast aufgehoben sein wie
in einer geräumigen Hotelsuite. Damit entsteht der Platzeindruck eines
80-Füßers.
Quelle: sailbeautiful.com
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