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Neuheiten auf der Boot 2010 -Teil 1: Segelboote und -yachten
Oyster mit Doppelsteuer
Erstmals auf dem europäischen Festland zeigt Oyster aus Ipswich die 575, die erste der britischen Werft mit Doppelsteuerstand im Mittelcockpit. Den Rumpf des 17,99 m langen Cruisers entwickelte Rob Humpreys, erfahren im Konzipieren von schnellen Rümpfen, beispielsweise für America’s Cupper und Volvo Ocean Racer. Gefertigt ist die Slup als Kompositbau aus Kevlar, Carbon und E-Glass. Mit ihren vier Kabinen ist die 575 als Familienyacht gedacht, eine der beiden Etagenbettkabinen könnte aber auch einer zweiköpfigen Crew zugeteilt werden. Der Standardkiel des 28 Tonners taucht 2,70 m tief ein, der 25 m hohe Mast trägt etwa 195 qm Segeltuch. Motorisiert ist die edle Segelyacht mit einem VW 5 Zylinder. Ihre Vorgängerin, die Oyster 56, wurde 70 mal gebaut und wird auch weiterhin parallel gefertigt.
Oyster
Kontakt: Britta Bunkenberg, Tel.: +49 40 64 40 08 80
Elan mit Schwenksäule
Die 9,25 m lange Elan 310 aus Slowenien kommt zum ersten Mal nach Düsseldorf. Der Performance Cruiser wurde für schnelles Segeln konzipiert. Er erhielt zwei Ruderblätter für optimale Anströmung selbst bei Lage. Das Steuerrad sitzt auf einer schwenkbaren Säule im Cockpit. Schwenkbar, damit der Steuermann jeweils von der höheren Kante aus allerbesten Überblick hat. Ein Doppelsteuerstand würde den Platz im Cockpit zu sehr einengen. Zu den weiteren Besonderheiten der 3,75 t schweren Sandwich Konstruktion (GFK und Schaum) zählen ein aus dem Bug ausfahrbarer Genakerbaum aus Carbon und ein 1,90 m eintauchender T-Kiel. Bis zu sechs Personen können in den beiden Kabinen und im Salon übernachten.
Elan
Kontakt: Claudia Guttsche, Tel.: +49 38 370 25 10
Innen hell
Sie segelt wie eine Grand Soleil und ist gebaut wie eine Najad, meint der deutsche Händler der 12,70 m langen Maxi 1300 aus Schweden. Er kann den Vergleich ziehen, weil er alle drei Marken vertritt. Teakdeck und zwei Steuerräder sind Standard, Teppichboden innen oder ein Kohlefasermast kosten extra. Der Kiel des Cruiser Racers taucht 2,25 m tief ein. Unter Deck sorgen Möbel aus heller Eiche für ein freundliches Ambiente mit skandinavischem Touch. Platz gibt es in drei Kabinen für sechs Personen und einen großzügigen Salon mit zwei Sofas. Die 8,3 Tonnen Segelyacht kommt zum ersten Mal nach Düsseldorf.
Najad
Kontakt: Dines Pontoppidan, Tel.: +49 4343 42 270
Retro Aphrodite
Viele Jahre lang fertigte die – nicht mehr existierende - schwedische Aphrodite Werft traditionelle Segelyachten im klassischen Stil. Heute würde man von einem Retrolook sprechen. Und den lässt Najad in der neu geschaffenen Ahrodite Line wieder aufleben. Auf der boot 2010 feiert die 11,55 m lange N 460 Aphrodite ihre Weltpremiere. Ihre Linien, Aufbauten aus Mahagoni und das Steuer aus Holz erinnern bereits außen an die legendären Vorbilder. Innen geht es mit einem Interieur aus Mahagoni weiter. Tribut an die moderne Zeit sind die beiden Stufen im gerundeten Heck hinab zur ausklappbaren Badeleiter. Das Gesamtgewicht ist mit 9,1 t angegeben, der 1,65 m tief eintauchende Kiel bringt 3,1 t auf die Waage.
Najad
Kontakt: Dines Pontoppidan, Tel.: +49 4343 42 270
Wünsche frei
Mehrere Jahre haben die Werft, das Konstruktionsbüro Judel/Vrolijk und Designstudio Roades Young am Konzept der 12,20 m langen Najad 410 aus Schweden gefeilt, um mit ihr die Vorgängerin 405 abzulösen. Hinsichtlich ihrer Fensterfronten folgt die Neue – eine Düsseldorf Premiere - der bereits bekannten 505 mit langgezogenen Salonfenstern. Nach Semi Custom Manier kann der Eigner bei vielen Details mitbestimmen. Deshalb gibt es auch keine Standardpreisliste. Vielmehr werden alle Wünsche lange diskutiert und individuell für jeden Kunden kalkuliert. Der Werftvorschlag sieht – wie bei schwedischen Segelyachten üblich – ein Teakdeck vor. Teakholz dominiert auchbei der Inneneinrichtung. In der Version mit zwei Kabinen fallen beide Kabinen recht geräumig aus.
Najad
Kontakt: Dines Pontoppidan, Tel.: +49 4343 42 270
Badeplattform zum Ausklappen
Die 12,35 m lange Dufour 40‘ E Performance aus Frankreich hat gegenüber ihrer Vorgängerin, der 40‘, ein voluminöseres Heck bekommen, aus dem sich eine Badeplattform ausklappen lässt. Sie wurde für schnelles, regattataugliches Segeln konzipiert. Die zwei Steuerräder sind in dieser Klasse fast schon selbstverständlich. Der Rumpf besteht unterhalb der Wasserlinie aus dem vollen GFK. Der Rumpf über der Wasserlinie wie auch Deck und Aufbauten sind aus einem Sandwich mit GFK und Schaum. Gewählt werden kann unter Versionen mit zwei oder drei Kabinen und unterschiedlich tiefen Kielen. Das Leergewicht liegt bei 7.815 kg, die Segelfläche beträgt am Wind 91 qm.
Dufour
Kontakt: Tel. +33 5 46 30 07 60
Dehler ist wieder da
Nachdem die HanseYachts AG 2009 die deutsche Traditionswerft Dehler übernommen hat, präsentiert Dehler Yachts GmbH Neuheiten Schlag auf Schlag. Wie die überarbeiteten Dehler 29 und 35. Als Weltpremieren sind die neue Dehler 32 und 45 zu sehen. Außerdem eine neu aufgelegte Varianta. Die 9,60 m lange Dehler 32 paart Leistung mit Vergnügen. Mit großem 9/10 2-Salingrigg und Pinnensteuerung soll die Neuheit auch der kleinen Crew Geschwindigkeiten ermöglichen, wie es vorher erst ab der 11 m Klasse möglich war. Von der neuen 45-Fuß-Cruiser-Racer-Yacht wurden bis Redaktionsschluß noch keine Details verraten. Ebensowenig von der jüngsten Generation der Einsteigerkielyacht Varianta, mit der Dehler in den 70er Jahren mit 5000 verkauften Einheiten große Erfolge feierte und Bootsbaugeschichte schrieb. Daran will die Werft jetzt anknüpfen. Die kleine 5,50 Meter lange VA18 wird segelfertig unter 10 000 € kosten.
Dehler
Kontakt: Jörn Bock, Marketing HanseYachts AG, Tel. +49 3834 57 92 36
Bavaria groß dabei
Noch sind erst wenige Einzelheiten bekannt, aber sicher ist: Bavaria aus dem fränkischen Giebelstadt wartet mit den Modellen Cruiser 45‘, Cruiser 55‘, Cruiser 32‘, Sport 28‘ und Sport 38‘ auf. Die Cruiser 45‘ – eine Weltpremiere – entstand in Zusammenarbeit mit Farr Yacht Design und BMW Group Designworks USA. Sie bietet in drei oder vier Kabinen und dem Salon Platz für bis zu acht Gäste. Zu den weiteren Details gehören eine Badeplattform, bündig eingebaute Luken, zwei Steuerräder sowie eine große Auswahl an Holz- und Polstervarianten. Bruce Farr als Konstrukteur ist Garant für gute Segeleigenschaften. Das 3-Kabinen-Innenlayout ist im Salon und Achterschiff dem der 4-Kabinen-Version identisch. Das Vorschiff wird von einem großen Inselbett, geräumigen Kleiderschränken und viel Licht durch die großen Luken geprägt. Der Toilettenraum mit großzügigem Waschtisch nebst integriertem Wäschesack bietet ein helles und angenehmes Ambiente. Die serienmäßige Duschkabine an Backbord rundet den Charakter der Eigner-Suite im Vorschiff ab.
Bavaria Yachtbau
Kontakt: Jasmin Müller, Tel. +49 9334 942 17 40
Facelifting im Salzburger Land
Sunbeam aus Östereich unterzog einige Modelle einem Facelifting und zeigt bereits im neuen Design die Modelle 30.1, 34.2 und 42.1.
Schöchl
Kontakt: Gerhard Schöchl, Tel. +43 6217 55 810
Große Fenster wie die großen Schwestern
Contest aus den Niederlanden hat eine Weltpremiere dabei, die 14,99 m lange 50‘ CS. Nach dem Vorbild der erfolgreichen Schwesterschiffe 57‘ CS und 62‘ CS zeichnet sich die neue 50 Fuß Yacht ebenfalls durch ein modernes Flushdeck mit integriertem Fensterbereich aus. Dieser sorgt außen für schöne Linien, bietet unter Deck viel Licht mit freiem Blick aus der Kajüte. Die Inneneinrichtung entsteht in Abstimmung mit dem Kunden, wobei unterschiedliche, moderne Entwürfe zur Auswahl stehen, bei denen Wert auf Komfort, Ergonomie und Design gelegt wird. Der Rumpf entsteht in Sandwichbauweise im Vakuum-Injektionsverfahren. In Kombination mit dem modernen Rigg sorgt das für ein leichtes und starkes Schiff, das über ausgezeichnete Segeleigenschaften verfügt und sich schon von zwei Personen gut bedienen lässt. Der 6,1 t schwere Wulstkiel taucht 2,15 m ein. Das Gesamtgewicht beträgt 17,5 t.
Contest Group
Kontakt: Marie-Claire Wever, Tel. +31 227 54 36 44
Ketsch aus E-Glass
Farmont Yachts, bislang für seine im türkischen Antalya gefertigten Explorer aus E-Glass bekannt, hat nun auch eine 17 m lange Ketsch entwickelt, die Marleen. Sie feiert in Düsseldorf ihre Weltpremiere. Ihr Rumpf besteht ebenfalls aus E-Glass, das Design ist zeitlos gehalten. Viele gut durchdachte Details sorgen für optimale Segeleigenschaften in Kombination mit maximalem Komfort und Design. Schönheit, Zweckmäßigkeit und Seetüchtigkeit sind in das Konzept eingeflossen. Dank der großen Breite der Yacht ist der Innenraum ungewöhnlich geräumig. In der Standard Version gibt es neben der Eignerkabine im Heck weitere drei Kabinen – zwei für die Gäste, sowie im vorderen Bereich eine für Crew oder Kinder. Alle Kabinen haben ihr eigenes Duschbad. Der Salon vermittelt ein überragendes Raumgefühl. Als Motor wurde ein 63 PS starker VW Fünfzylinder gewählt, ein Bugstrahlruder erleichtert das Anlegen im Hafen. Die Yacht ist für die Anforderungen einer kleinen Crew ausgelegt.
Farmont Yachts
Kontakt: Ingrid Seiwald, Tel. + 49 170 7339 155 oder
Zeitgenössisch
Die 14,60 m lange Feeling 44‘ aus Frankreich überzeugt mit einem außergewöhnlich hellen Innenraum, Mikrofaser Polsterbezügen, mit Leder bezogenen Sitzen, Teakholzfußboden sowie Teppichboden in den Kabinen. Dekorativ wirken Beleuchtung und Accessoires mit lederbezogenen Handläufen und edlen Hölzern. Der Tiefgang liegt je nach Eintauchtiefe des Schwertes zwischen 1,20 und 3,10 m. Als Modell gezeigt wird die größere Schwester der Feeling 44‘ , die Feeling 48‘. Sie wird erst im Herbst fertiggestellt sein.
Alliaura / Blue Yachting
Kontakt: Kontakt: Ulli Schürg, Tel. +49 421 6398754
Tiefer Schwerpunkt
Eine Weltpremiere ist die etwa 11 m lange Nordship 360 DS, der Benjamin in der Reihe der neuen Decksalon Generation der dänischen Werft. Als Fahrtenyacht konzipiert, darf man auch ein gutes Segelpotenzial erwarten. Ein frei stehendes Spatenruder reduziert die Wendekreise erheblich. Der Schwerpunkt wird durch die Bleibombe im Kiel tief gehalten. Durch das Verwenden von alternativen Materialien im Schaft des 1,80 m tiefen Kiels wird der Schwerpunkt des Kiels nur wenige Zentimeter über die Kielsohle liegen, so dass die Yacht bequem die serienmäßigen 67 qm Segelfläche, die sich auf Selbstwendefock und Groß-Segel verteilen, verträgt. Die Masthöhe wird mit 17 m angegeben. Der Ausbau erfolgte mit hellem Holz. Vom erhöhten Decksalon aus genießt man einen Rundum-Meerblick.
Nordship
Kontakt: Jørn Olesen. Tel. +45 75 55 91 55
Zwei Neue von Jeanneau
Die gut 17 m lange Jeanneau 57’ aus Frankreich ist für Selbstsegler gedacht, die ohne Crew unterwegs sein wollen. Ein auf dem Kiel stehender Fraktional Mast, ein durchgelattetes Großsegel und zwei Steuerräder erwähnt die Werft besonders. Für den Durst der VW 5 Zylinder Diesel gibt es einen 420 l Tank. Der Tank für das Frischwasser fasst 1.000 l. Der Tender findet seine Garage im Heck. Als Extras kann man beispielsweise noch Generator, Klimaanlage, Wassermacher oder hydraulisch ausfahrbare Passarelle ordern. Zu haben ist die Neue mit drei, vier oder fünf Kabinen – alle mit eigenem Duschbad - für bis zu zehn Personen.
Zweite Neuheit bei Jeanneau ist die etwa 12,80 m lange Decksalon Segelyacht Sun Odyssey 42 DS. Sie wurde von Marc Lombard und Garroni Design konzipiert. Zu haben ist die Yacht mit zwei oder drei Kabinen.
Jeanneau
Kontakt: Delphine Baudry, Tel. +33 251 64 20 82 34 038
Erfahrungen von 35 Jahren inklusive
Die 18,97 m lange Solaris One 60‘, eine Weltpremiere aus Italien, zählt zur Gattung der Cruiser – Racer. Das sind schnelle und zugleich komfortable Segelyachten, die sich sowohl für Regatten als auch gemütliches Tourensegeln eignen. Das Konzept der Solaris One beinhaltet die mehr als 35 jährige Erfahrung der Yachtwerft Se.Ri.Gi, die beim Bau von mehr als 180 Custom- und Semicustom Yachten gesammelt wurden. Der Maschinenraum ist stark schallisoliert. Neben der Hauptmaschine, dem Generator, der Klimaanlage, der Heizung und der Entsalzungsanlage ist darin ein großer Teil der Technik gut zugänglich untergebracht. Die Wasserlinien von Bill Tripp bringen höchste Performance bei Leichtwind und bieten auch bei rauer See starke Leistung und Komfort. Die Solaris One 60 verfügt über ein durchdachtes Standardlayout. Gegen Aufpreis sind auch andere Aufteilungen möglich.
Solaris
Kontakt: Tel.: +41 41 76 80 563
Optimierter Tri
Die überarbeitete Corsair Dash 750 ist kompakt wie alle Corsair Trimarane, leicht trailerbar und für schnelles sowie entspanntes Segelvergnügen gedacht. Durch die geänderte und nicht mehr so runde Deckform wurde das gesamte Volumen vergrößert. Das Betreten des Daches wird dadurch wesentlich vereinfacht. Die Schwimmer wurden weiter optimiert und mit mehr Auftrieb für noch mehr Segelspaß versehen. Die Schwerter und das Ruder, beide aus Aluminium, sind einziehbar und der Bugspriet kann eingefahren werden. Die viel größere Stabilität der Corsair Dash 750 im Vergleich zum Vorgängermodell erlaubt auch, ein sportliches, drehbares Rigg zu verwenden, das dem Segler noch mehr Speed und Segelspaß bringen wird: einfach im Handling, auch mit kleiner Crew. Informationen gibt es am Stand auch über die neue Corsair 50‘.
Corsair
Kontakt: Werner Stolz. Tel.: +49 89 30 82 34
Schwingen für weniger Tiefgang
Delphia aus Polen stellt als Weltpremiere die 33.3 vor. Die rund 10 m lange Fahrtenyacht wurde wie alle Delphias von Andrzej Skrzat entwickelt. Sie bietet unter Deck zwei Kabinen, Pantry, Bad und eine Dusche im Cockpit. Gezeigt wird sie mit Interieur aus Birkenholz. Ihr Schwingkiel erlaubt es, auch in seichteren Gewässern zu kreuzen. Das gilt ebenso für die gut 12 m lange Delphia 40.3 mit zwei Ruderblättern und zwei Steuerrädern. Unter Deck verfügen die beiden Kabinen über ein eigenes Duschbad. Bei der etwa 15,40 m langen Delphia 47‘ haben sogar drei Kabinen Duschbäder. Das Interieur aus Kirschholz entwarf die Hamburger Designerin Birgit Schnaase.
Delphia
Kontakt: Barbara Jagiello, Tel. +48 22 42 03 505
Hanse nach Wahl
Hanse Yachts aus Greifswald stellt als Neuheiten die 11,35 m lange Hanse 375 und die 16,20 m lange Hanse 545 vor, beide vom Bremerhavener Konstruktionsbüro Judel Vrolijk entworfen. Die 375 tritt die Nachfolge der 370 an. Sie ist mit zwei oder drei Schlafkabinen und einem Gemeinschaftsduschbad zu haben. Bei der Möblierung kann unter zwei Holzarten gewählt werden. Als Besonderheit in dieser Klasse gibt es zwei Steuerräder im Cockpit, um in jeder den besten Überblick zu haben. Serienmäßig erhält die 375 einen 1,95 m tief eintauchenden Eisenkiel, optional einen Komposit Kiel aus Eisen und Blei, der den Tiefgang auf 1,60 m reduziert. 87,4 m² Segelfläche sorgen für den Vortrieb, bei Hafenmanövern oder Flaute ein 30 PS starker Dieselmotor. Die 545 mit 110 PS Dieselmotor trägt 155 m² Segeltuch, verfügt über eine der geräumigsten Eignerkabinen in ihrer Klasse – achtern unter dem Cockpit. Beim Layout der beiden Vorschiffskabinen kann unter drei Einrichtungsvorschlägen gewählt werden.
Hanse Yachts
Kontakt: Jörn Bock, Tel. +49 3834 57 92 36
Mastlegen einfach
Die 8,10 m lange Scandinavia 27‘ ist das zweite Modell der vor vier Jahren in Polen gegründeten Scandinavia Werft. Die neue27er ist für Brückendurchfahrten dank einer Mastlegevorrichtung schnell ab- und wieder aufgeriggt. Mit einem Gesamtgewicht von 2.250 kg ist sie hinter größeren Allrad Pkws noch trailerbar. Beim Kiel kann unter 1,30 m tief eintauchendem Festkiel oder Kielschwert gewählt werden. Beim schwenkbaren Kielschwert beträgt der Tiefgang minimal 0,35 m, maximal 1,55 m. Ein Großsegel von 18,5 qm und eine Fock von 12,5 qm sorgen für den Vortrieb. Der Innenraum mit Möblierung aus Kirschholz bietet fünf Schlafplätze, einen Salon mit großem Tisch für bis zu acht Personen, Kartentisch, Pantry und einen separaten Waschraum.
Inter-Yacht-West
Kontakt: Jan Fesnak, Tel. +49 2235 46 94 94
Für Tagessegler
db-yachtbau, ein Zusammenschluss der Yachtwerft Degerö Germany in Fahrdorf bei Schleswig mit sailormade Yachting in Hamburg, präsentiert zwei Weltpremieren: den Dayracer 29‘ und die Scangaard 21“ in der Sonderversion Nightstar. Der 8,90 m lange Dayracer verfügt über ein großes Cockpit, innen einen Salon mit zwei Schlafplätzen und Waschraum. Zwischen Steuerrad oder Pinne kann gewählt werden. Mast, Baum und Pinne/Steuerrad werden gewichtsmindernd in Carbon gefertigt. Zu sehen ist eine Ausführung mit Pinne und Festkiel. Alternativ wäre ein hydraulischer Canting-Kiel möglich. Die 6,50 m lange Nightstar kommt mit schwarzem Rumpf und Carbonlook bei Alu-Mast und Alu-Baum daher. Die „Farben“ werden mit Folie aufgeklebt, wie man es bereits in der Automobilindustrie macht. Bei Verkauf der Yacht kann dann die „Farbe“ leicht verändert werden. Bei der Nightstar paaren sich die klassischen Linien der Scandgaard mit dem modernen Touch von Carbon und Schwarz.
Degerö Germany Yachtbau
Kontakt: Alexander Berg, Jan Duken, Tel. +49 04621 99 53 23
Alt auf neu
Der 5,86 m lange und 340 kg leichte RS 100 Scandinavian Cruiser 20‘ ist eine Weltpremiere. Er bereichert die Klasse der Daysailer mit kompakter Kabine und mehr Platz im Cockpit. Seine von Eric W. Sponberg gezeichneten Linien sind dem eines skandinavischen Schärenkreuzers von vor hundert Jahren nachempfunden, jetzt allerdings gepaart mit neuester Technologie. Dazu zählen ein leichter Kompositrumpf, ein Hubkiel aus Kohlefaser mit 170 kg Ballast in der Kielbombe, aufholbares Ruder, selbstlenzendes Cockpit und ein Selbstwendefock mit Rollreff Gennaker und drehbarem Kohlefasermast. Dank Hubkiel lässt sich der Tiefgang von 1,40 m Tiefe für das Anlanden an Stränden oder in seichten Buchten auf 35 cm reduzieren.
Onsail
Kontakt: Christian Brandt; Tel. +49 40 899 77 91































