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Trend: Kleine Boote sind wieder im Kommen
Neue bezahlbare Bootskonzepte sind wieder im Kommen. Der Bundesverband Wassersportwirtschaft (BVWW), Köln, rechnet für das Jahr 2009 über alle Sparten mit einem Umsatz von 1,65 Mrd. Euro. Das sind 10,5 Prozent weniger als 2008. „Die Anzeichen sprechen dafür, dass die Talsohle durchschritten ist, auch wenn eine durchgreifende Erholung im deutschen Markt noch nicht in Sicht ist,“ so die Einschätzung von Jürgen Tracht, Geschäftsführer des BVWW. „Das Interesse am Boots- und Wassersport ist ungebrochen. Ein Prozess des Umdenkens hat begonnen. Neue bezahlbare Bootskonzepte für junge Familien werden entwickelt und fördern den Einstieg in den Bootsport“. Das wird sich auch auf der boot 2010 zeigen.Bezahlbare Segelboote
Kleinere und sparsame Kajütboote verfügen wie ihre großen Schwestern über Salon, Schlafkabine, Toilette und Duschbad. Gute Zeiten für Einsteiger: Das Marktsegment der Kleinen, die erschwinglich und preiswert im Unterhalt sind, bekommt Zuwachs. Bei Segelbooten zum Beispiel legt HanseYachts (Greifswald) unter der Marke Dehler die Varianta wieder auf, ein Segelboot, das vor 30, 40 Jahren tausendfach verkauft worden ist. Mit 5,50 m Länge soll sie segelfertig weniger als 10 000 € kosten. Der 5,86 m lange RS 100 Scandinavian Cruiser 20‘ bereichert ebenfalls die Klasse. Corsair (Vietnam) hat den 7,50 m langen Trimaran Dash 750 überarbeitet. Durch die geänderte und nicht mehr so runde Deckform wurde das gesamte Volumen vergrößert. Wie in den Vorjahren sind bei weiteren Ausstellern bereits etablierte Kleinkreuzer zu sehen – beispielsweise bei Beneteau und Jeanneau, bei Sailart und Delphia.
Preiswerte Motorboote
Bei den Motorbooten denkt die niederländische Erfolgswerft Linssen wieder in kleineren Dimensionen und stellt die 8,20 m lange Grand Sturdy 25.9 Sedan vor. Ihr vollschlanker Rumpf bietet trotz der Kürze reichlich Raum unter Deck für die Vorschiffskabine mit Doppelbett, abgetrennte Bereiche für den 2/2 Dusch- und den Toilettenraum und einen Salon mit der Pantry. Auch Pedro aus den Niederlanden hat mit der 8,45 m langen Cantia 28‘ sein Herz für die Kleinen wieder entdeckt. Jeanneau (Frankreich) hat schon immer kleine Kajütboote im Programm. Neuheiten für die kommende Saison sind die 6,35 m lange Cap Camarat 635 DC und die 6,45 m lange Merry Fisher 645. Auch Hellwig (Erkelenz), die bedeutendste deutsche Werft für schnelle, trailerbare Motorboote, hat stets ein Herz für die Kleinen. Neu ist hier die 7 m lange V 700. In deren Vorschiffskabine gibt es eine große Sitzrunde und zwei Schlafplätze.
Quelle: bvww.org, AN
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