Touristen-Vignette in Slowenien kommt

Auf den slowenischen Autobahnen gibt es mit 1. Juli eine neue Mautordnung. Dass es keine Kurzzeitvignetten für Urlauber gibt, hat der SPÖ-Verkehrssprecher im EU-Parlament angeprangert: Die Maut könnte so nun doch nicht kommen.

Es soll nur eine Jahres- und eine Halbjahresvignette um 55 bzw. 35 Euro geben.

 

Kostengünstiges Touristenpickerl fehlt

Bisher hat sich die slowenische Regierung geweigert, all jenen Autofahrern Gehör zu schenken, die eine Reise in den Süden planen - ein kostengünstiges Touristenpickerl fehlt nach dem derzeitigen slowenischen Mautentwurf. Stattdessen soll es eine Jahres- und eine Halbjahresvignette um 55 bzw. 35 Euro geben.

Die EU-Kommission könnte ein Verfahren gegen Slowenien einleiten, da die Maut vermutlich rechtswidrig ist.

 

Diskriminierung ausländischer EU-Bürger?

Nun kommt Bewegung ins Geschehen, denn vor wenigen Wochen hat Jörg Leichtfried, Verkehrssprecher der SPÖ im Europaparlament, wegen Diskriminierung ausländischer EU-Bürger die EU-Kommission befragt und diese gibt Leichtfried nun Recht:

"Die Kommission scheint der Auffassung zu sein, dass diese Maut in Slowenien rechtswidrig ist, und wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein formelles Verfahren gegen Slowenien einleiten", so Leichtfried.

 

Teure Vignette könnte fallen

Für die Autofahrer bedeutet das Folgendes: Einigt man sich mit Slowenien, könnte die teure Vignette fallen. Kommt es zu einem Rechtsstreit, werden die Autofahrer heuer wohl in den teuren Apfel beißen und zahlen müssen. Leichtfried hofft auf eine Einigung: "Es ist ja so, dass wenn das für Slowenien am Ende verloren geht, kann das auch sehr große finanzielle Folgen für Slowenien haben".

 

AN-Redaktion Porec mit Material vom ORF 



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