Bergungsspezialist erhält Meerespreis für "Costa Concordia"-Einsatz

Für seinen Einsatz am Wrack der «Costa Concordia» ist der südafrikanische Bergungsspezialist Nicholas Sloane mit dem Deutschen Meerespreis geehrt worden. Er nahm die mit 20 000 Euro dotierte Auszeichnung am Montag in Kiel entgegen. Das Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung und die Deutsche Bank würdigten damit den Einsatz Sloanes (53) bei den 30-monatigen Bergungsarbeiten am Kreuzfahrtschiff «Costa Concordia». Das Schiff war im Januar 2012 mit mehr als 4000 Menschen an Bord vor der italienischen Insel Giglio auf Grund gelaufen.

«Das Unglück der «Costa Concordia» zeigt uns, wie schnell und verheerend sich menschliche Fehler gerade auf den Weltmeeren auswirken können», sagte Geomar-Direktor Peter Herzig. «Nick Sloane hat mit seinem Team nicht nur eine riesige technische Herausforderung erfolgreich bewältigt, sondern auch einen immensen Umweltschaden vor der italienischen Küste vermieden.»

Die «Costa Concordia» war mit 65 Grad Schlagseite auf einen Felsen gesunken. 32 Menschen starben bei dem Unglück, darunter 12 Deutsche. Die von Sloane organisierte Bergungsaktion mit mehr als 500 Mitarbeitern dauerte zweieinhalb Jahre und kostete 1,5 Milliarden Euro. Der Einsatz endete im Sommer 2014 mit dem Eintreffen des aufgerichteten Schiffwracks in der italienischen Hafenstadt Genua.

Foto: www.pixelio.de/Marlies Schwarzin



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