Jahrestag des "Costa Concordia"-Unglücks mit Gottesdienst und Sirenen

Giglio (dpa) - Den Opfern der Havarie des Kreuzfahrtschiffes «Costa Concordia» hat die toskanische Mittelmeer-Insel Giglio mit einem Gottesdienst gedacht. Jedoch konnte die Messe zum vierten Jahrestag des Unglücks am Mittwoch nicht wie geplant auf der Insel stattfinden, sondern musste auf dem Festland in Porto Santo Stefano gefeiert werden. Denn wegen starken Winds konnten seit der Nacht keine Fähren mehr zwischen Giglio und der Küste verkehren. «Die Erinnerung zu verlieren, das wäre die eigentliche Tragödie», zitierte die Nachrichtenagentur Ansa aus der Predigt von Bischof Giovanni Roncari.

Die «Costa Concordia» hatte am Abend des 13. Januar 2012 bei einem riskanten Manöver einen Felsen gerammt und war mit mehr als 4200 Menschen an Bord in Schieflage geraten. Bei dem Unglück waren 32 Menschen gestorben, darunter zwölf Deutsche. Das Wrack des Kreuzfahrtriesen war 2014 nach Genua geschleppt worden.

Am Nachmittag des Jahrestages war eine Prozession zu dem für die Opfer errichteten Gedenkstein geplant. Zudem sollten am Abend auf der ganzen Insel die Sirenen heulen, um genau 21.45 Uhr - dem Zeitpunkt des Auflaufens auf den Felsen.

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