Kreuzfahrtreedereien fehlen Schiffe für noch stärkeres Wachstum

Berlin (dpa) - Kreuzfahrten stehen bei Urlaubern hoch im Kurs - die Reedereien könnten deutlich mehr Schiffe füllen, als derzeit verfügbar sind. «Die Schiffe auf dem Markt sind hochausgelastet - zwischen 95 und 105 Prozent», sagte Helge Grammerstorf, National Director des Branchenverbandes Clia Deutschland, am Donnerstag bei der Vorstellung der Studie «Hochsee-Kreuzfahrtmarkt Deutschland 2015» auf der Reisemesse ITB in Berlin. Durch die bestehende Flotte sei deshalb fast kein Wachstum mehr möglich. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Passagiere aus Deutschland mit 2,3 Prozent gegenüber 2014 vergleichsweise gering.

Im laufenden Jahr kommen jedoch mit der «Aida Prima» und der «Mein Schiff 5» von Tui Cruises allein für den deutschen Markt zwei große Schiffe hinzu, weltweit sind es voraussichtlich zehn neue Schiffe. Grammerstorf ist deshalb zuversichtlich, dass das Wachstum 2016 wieder deutlich höher ausfällt: «Aufgrund des erwarteten Flottenzuwachses werden wir in diesem Jahr die Zwei-Millionen-Marke bei den Passagieren überschreiten können.» 2015 unternahmen 1,81 Millionen Deutsche eine Hochseekreuzfahrt.

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