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Motorboote: Bavaria erweitert Produktlinie Motorboot in Zusammenarbeit mit TOO Design
Jüngst verkündete die BAVARIA Yachtbau GmbH ihre Motorbootflotte um eine komplett neue Baureihe zu erweitern. In Zusammenarbeit mit TOO DESIGN, der renommierten italienischen Design Agentur mit Sitz in Rom, ist gerade ein erstes Modell der neuen Luxusreihe in der Entstehung, das im Frühjahr 2012 erscheint.Das fünfköpfige Team aus Designern und Architekten rund um Marco Casali konnte sich bereits in den Bereichen Architektur, Industrie- und Ausstellungsdesign einen Namen machen. Mit diesem ersten Exemplar der außergewöhnlichen Design-Serie wird BAVARIA in ein komplett neues Segment vordringen. Wer gerne besonderen Luxus genießt, darf sich also im Frühjahr 2012 auf etwas Besonderes freuen. Neben höchster Qualität und modernster Technik wird die neue Baureihe auch durch ihr italienisches Design herausstechen.
Quelle: www.bavaria-yachtbau.com
Slowenien: Letztes Nadelöhr auf Weg zur Adria beseitigt
Adria-Urlauber können in der nächsten Feriensaison schneller an ihr Ziel kommen: In Slowenien wird das letzte Nadelöhr auf der Autobahn zwischen dem Karawankentunnel und Ljubljana beseitigt. Am Freitag wird der Teilabschnitt zwischen den Oberkrainer Orten Peracica und Podbrezje offiziell für den Verkehr freigegeben, berichteten slowenische Medien. Damit ist die Autobahn durchgehend vierspurig befahrbar.Weiterlesen:
Kroatien: Sonnige Testsegeltage mit Lagoon
Mit einem Katamaran zu segeln ist immer etwas besonderes, da sich sowohl das Fahrverhalten als auch die Raumaufteilunf deutlich von "normalen" Segelyachten unterscheidet.Wenige der Mitsegler hatten bisher Katamaran Erfahrung, umso mehr staunten viele über die räumliche Großzügigkeit an Bord, sowie das ruhige Fahrverhalten der Lagoon 560 bei viel Wind, das den ersten Tagestörn zu einem Vergnügen machte.
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VOR: Sechs Teams am Start
Das Volvo Ocean Race steht in seiner vierten Auflage unter dem Patronat von Volvo unmittelbar vor dem Start. Sechs Teams, darunter erstmals ein Boot aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und eines unter chinesischer Flagge, treten an, um in neun Monaten auf neun Hochsee-Etappen 39.270 Seemeilen (mehr als 72.700 km) zurückzulegen und dabei einmal um den Globus zu segeln.Evererest des Segelsports
Die Herausforderungen bei diesem „Everest des Segelsports“ sind gewaltig: Auf die jeweils elf Crewmitglieder warten Eisberge, Stürme, haushohe Wellen und Temperaturdifferenzen von minus 15 bis plus 45 Grad. Seit dem 14. Oktober ist das Volvo Ocean Race Village im spanischen Alicante geöffnet, um den Besuchern einen ersten Eindruck von den Vorbereitungen zu vermitteln. Den Auftakt des Segel-Klassikers bildet am 29. Oktober ein so genanntes In-Port Race im Hafen von Alicante, bei dem die Zuschauer hautnah dabei sein können. Am 5. November startet dann die erste Etappe über 6.500 Seemeilen nach Kapstadt (Südafrika), wo die Teams rund drei Wochen später erwartet werden.
Das Volvo Ocean Race 2011/2012 macht auf fünf Kontinenten Station, und der Routenverlauf ist eine seglerische Mammutaufgabe. Denn die Strecke führt durch die schwierigsten Regionen des Nord- und Süd-Atlantiks, des Pazifischen Ozeans, des Südpolarmeers und des Indischen Ozeans. Bis zu 25 Tage sind die Mannschaften dabei ununterbrochen auf hoher See. Die fünfte Etappe von Auckland (Neuseeland) nach Itajai (Brasilien) ist mit 6.705 Seemeilen die längste Teilstrecke. Mit einem letzten In-Port Race in Galway (Irland) endet am 7. Juli 2012 das Volvo Ocean Race 2011/2012. Sieger des Rennens ist das Team mit den meisten Punkten. Auf den einzelnen Hochsee- Etappen gibt es jeweils 30 Punkte für einen Etappensieg, 25 Punkte für Platz zwei und so weiter. In jedem der zehn angelaufenen Häfen finden zudem spektakuläre, 45 bis 60 Minuten lange In-port Races statt, die in die Gesamtwertung einfließen. Hier erhält der Sieger des jeweiligen Rennens sechs Punkte, der Zweite fünf und so weiter.
Segler aus 15 Nationen
Die sechs teilnehmenden Teams haben Segler aus 15 Nationen an Bord, die zu den Besten ihres Fachs gehören, darunter Olympiasieger sowie Welt- und Europameister. Im Einzelnen starten folgende Boote: Azzam (Vereinigte Arabische Emirate), Camper (Spanien/Neuseeland), Groupama 4 (Frankreich), Puma's Mar Mostro (USA), Sanya (China) und Telefonica (Spanien). Die Teams bestehen jeweils aus elf Crewmitgliedern, darunter befinden sich immer ein Ingenieur, ein Segelmacher sowie zwei Segler, die eine medizinische Schulung absolviert haben. Mindestens drei Segler eines Teams müssen unter 30 Jahre alt sein. Als einziger deutscher Segler ist Michi Müller aus Kiel (Puma's Mar Mostro) dabei.
An Bord jeder Yacht ein Crewmitglied, das während der Etappen ausschließlich für Filmaufnahmen zuständig ist. Diese Aufnahmen werden via Satellit live in die ganze Welt übertragen. Neben zwei Handkameras verfügt jede Yacht außerdem über fünf fest installierte Kameras. Dadurch können Segelfans die spannende Action auf hoher See und die Arbeit der Teams aus den verschiedensten Perspektiven verfolgen. Zudem werden die In-Port Races live auf YouTube und der Volvo Ocean Race Site zu sehen sein.
Dass das Volvo Ocean Race auch eine technische Herausforderung für die Teams ist, beweisen die 21,50 Meter langen VO70 Yachten, die bei einem Gewicht von rund 14 Tonnen Höchstgeschwindigkeiten von weit über 30 Knoten erreichen. Beim Volvo Ocean Race 2008/2009 stellte das Boot Ericsson 4 mit zurückgelegten 596,6 Seemeilen einen neuen 24-Stunden-Weltrekord für Einrumpf-Boote auf - dies entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 24,9 Knoten (46 km/h). Auch die Ausstattung der Boote erreicht extreme Dimensionen. So sind die Kohlefaser-Rümpfe mit einem 31,50 Meter langen Mast ausgestattet, der Kiel wiegt bis zu 7,4 Tonnen und der Spi ist bis zu 500 qm groß.
Werften: Degerö Yachtbau aus der Insolvenz
Die seit langen Jahren in Fahrdorf an der Schlei beheimatete Degerö-Yachtwerft befindet sich in ruhigem Fahrwasser. Nachdem die erst in 2010 zur Ausweitung des Geschäftes mit modernen Regatta- und trendigen Lifestyle-Yachten vollzogene Beteiligung an der Dynamic Elements GmbH nicht den erwünschten Erfolg brachte, haben die Fahrdorfer Bootsbauer Ende Juli nach hohen Forderungsausfällen u. a. gegenüber den verbundenen Partnern für die gemeinsame Gesellschaft Insolvenzantrag gestellt.Für Degerö-Geschäftsführer Alexander Berg war damit der Weg frei, die Finanzierungsstruktur neu zu ordnen und alleine auf eine langfristig solide Basis zu stellen. Da die Bauformen sowie die Vertriebs-, Marken- und Herstellungsrechte für Degerö- und Scangaard-Yachten nicht von der Insolvenz betroffenen waren, kann unter dem eingeführten Namen „Degerö Yachtbau GmbH“ am bisherigen Standort und mit der langjährigen Stammbelegschaft praktisch nahtlos das angestammte Geschäft fortgeführt werden.
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