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Boot 2010: Das teuerste Schiff

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Die Elegance 122 ist mit rund 12,3 Millionen Euro das teuerste Schiff, das bei der größten Wassersportmesse zu sehen ist. Die Yacht der Firma Drettmann besticht durch eine klare, elegante Inneneinrichtung. Keine Frage, der griechische Eigner hat Geschmack ­ und Geld. Sonst könnte er sich die Elegance 122 nicht leisten. 12,3 Millionen Euro kostet die Luxusyacht, die künftig den Namen Espresso trägt. Wen wundert‘s, der Besitzer ist Kaffeehändler.

Damit ist die Luxusyacht das teuerste Schiff, das bei der „boot” zu sehen ist. Und mit einer Länge von 37,19 Meter und einer Breite von 7,98 Meter das zweitgrößte Schiff, das je in den 41 Messejahren gezeigt wurde. Vor 20 Monaten hat der Grieche bei der Drettmann-Werft in Bremen seine „Espresso” bestellt und dabei seine Wünsche für die Inneneinrichtung geäußert. Die besticht durch eine klare, elegante Linie in Naturtönen, möglichst Ton in Ton.  

Schon der Salon beeindruckt mit seinen bequemen Sofas und dem großen Tisch, an dem locker acht bis zehn Personen Platz haben können. Schließlich gibt es auch fünf Schlafzimmer auf dem Ober- und Unterdeck, plus drei weitere Kabinen ­ für die Crew und den Kapitän.

Denn wer eine Yacht dieser Größenordnung besitzt, der benötigt Personal. Allein schon in der Küche. Ganz in hellem Grau gehalten, verfügt sie nur über edle Geräte von Gaggenau ­ vom Backofen bis zum amerikanischen Kühlschrank. Auch die edle Espresso-Maschine darf nicht fehlen. Da Kochen alleine langweilig ist, existiert noch ein eingebauter Flachbild-Fernseher.

Luxus pur

Fernseher gibt es übrigens an Bord in allen Größen und in jedem Raum. In der Eigner-Kabine kommt er auf Knopfdruck aus einer Vitrine herausgefahren, so dass der Kaffeehändler vom breiten Bett aus Fernsehen kann. Und er muss nur sechs Stufen hinunter gehen, um in das offene Bad mit Whirlpool und einer riesigen Regenwalddusche zu gelangen. Schlicht ist das Badzimmer, ganz in Weiß, Chrom und hellem Holz gehalten ist.

Geweißte Eiche dominiert in allen Räumen und an Deck. Mit Ausnahme des Bodens, der besteht aus Teak. Ein Holz, das der Eigner auch für seine Designer-Liegestühle gewählt hat, schließlich sollen sich die Gäste wohlfühlen, wenn sie sich sonnen oder einen Drink an der Bar einnehmen. Von dort hat man übrigens einen Blick auf die Brücke. Dort manövriert der Kapitän 152 Tonnen mit Hilfe von zwei MTU-Maschinen à 370 PS.

Auch wenn die Besucher der „boot” mit der Elegance 122 nicht fahren werden. Einen Blick können sie dennoch darauf werfen. Die Firma Drettmann lässt auch Nicht-Käufer an Bord. Sie sollten sich vorher nur bei den Hostessen in Halle 6 Stand E 27 bis D 27 anmelden.

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