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In Montenegro wird es eng

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Aus aller Welt strömt Kapital in das kleine Land an der Adria. Russen, Engländer und Iren treiben die Preise für Ferienhäuser hoch. Hält der Trend an, gibt es bald nur noch abgelegene Grundstücke und Ruinen im Hinterland zu kaufen
In Südeuropa wird es eng. Wer preiswerte Ferienhäuser oder -wohnungen sucht, wird in den klassischen Urlaubsländern kaum noch fündig. In Spanien sind die Preise in den vergangenen zehn Jahren um 150 Prozent gestiegen, Frankreichs Mittelmeerküste ist mehr ein Tummelplatz der High Society, in Italien gibt es nur ein begrenztes Angebot. Montenegro, das selbst ernannte Juwel der Adria, könnte auf den ersten Blick eine Alternative sein. Doch schneller als viele Marktbeobachter dachten, sind nun auch dort gute Kaufgelegenheiten knapp geworden.

Das Land, das erst seit dem 3. Juni 2006 von Serbien unabhängig ist, weist ähnliche natürliche Qualitäten auf wie die Balearen oder Südfrankreich, allerdings auf wesentlich kleinerer Fläche: Mit seinen 14 000 Quadratkilometern ist die "Republika Crna Gora" (crna gora = schwarzer Berg) kleiner als Schleswig-Holstein. Dafür aber umso wärmer: 240 Sonnentage im Jahr, Wassertemperaturen um die 25 Grad Celsius im Sommer und - laut World Travel and Tourism Council (WTTC) - "der am schnellsten wachsende Reise- und Touristikmarkt weltweit".

 

Quelle: WTTC

 

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