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Innovation: Wasserstoff als Treibstoff im Wassersport

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  Letzte Woche präsentierten die Unternehmen Fronius, Frauscher und Bitter im Schloss Orth am Traunsee die weltweit erste Gesamtlösung für die alltagstaugliche Nutzung von Wasserstoff- Brennstoffzellen. Kein anderer Kraftstoff erreicht auch nur ansatzweise einen derartig großen, internationalen Konsens. Die drei Unternehmen haben die vorhandenen Förderressourcen optimal eingesetzt und einen zukunftsweisenden Ansatz geschaffen. Ausgangspunkt des Projektes war der Fronius Standort Sattledt, der als Modellfall für eine zukünftige Energieversorgung fast ausschließlich mit erneuerbaren Energien versorgt wird.

 

Partnerschaftliche Kooperation

Gemeinsam mit dem Unternehmen Bitter und der Frauscher Bootswerft entstand die Idee des emissionsfreien Brennstoffzellenantriebes für Boote. Sepp Hoyer übernahm die Projektkoordination und im Rahmen des „Energie Technologie Programms“, einer Förderung des Landes Oberösterreich, gelang es, das weltweit erste serientaugliche und wasserstoffbetriebene Elektroboot umzusetzen. Durch die vorbildliche Zusammenarbeit entstand eine einzigartige Gesamtlösung. Von der Erzeugung des Wasserstoffs bis hin zum benutzerfreundlichen Einsatz am Wasser stellt das nachhaltige Konzept der Unternehmen Fronius, Frauscher und Bitter den weltweit ersten realistischen Kreislauf für einen zukunftsweisenden Einsatz von Wasserstoff-Brennstoffzellen in diesem Bereich dar.

 

Freude am Umweltbewusstsein

Die Frauscher Bootswerft bemüht sich seit Jahren intensiv um die Weiterentwicklung alternativer Antriebslösungen für Boote. Elektromotoren mit Batterien als Energiespeicher erfreuen sich hoher Popularität, da auf vielen europäischen Binnenseen Verbrennungsmotoren verboten sind. Lange Batterieladezeiten und eine nachlassende Antriebsleistung mit zunehmender Fahrdauer trüben hier jedoch das Bootsvergnügen. Das Ziel war es, schon zum jetzigen Zeitpunkt der technologischen Machbarkeit, einen ökonomisch sinnvollen Rahmen zu veranschaulichen. Die erforderlichen Investitionen in die Wasserstoff-Infrastruktur erlangen Wirtschaftlichkeit bei einer zunehmenden Anzahl von Booten. Deswegen wurde dieser Zugang gewählt.

 

Erprobte Antriebsquelle

Die Brennstoffzelle ist ein elektrochemischer Stromerzeuger: Wasserstoff wird oxidiert und direkt in hochwertige Energie umgewandelt. Eine „gasbetriebene Batterie“ sozusagen, deren einzige Emission reines Wasser ist. Dieses Prinzip wurde im 19. Jahrhundert entdeckt, der erste praktische Einsatz einer alkalischen Brennstoffzelle erfolgte 1963 bei der Gemini-Mission der amerikanischen Raumfahrt. Wasserstoff ist ein universeller Energieträger, der sich vergleichsweise einfach mit Hilfe erneuerbarer Energien (z.B. Photovoltaik oder Wind) erzeugen lässt und mittels Brennstoffzelle überaus effizient direktin elektrische Energie umgewandelt werden kann.

 

Quelle: frauscherboats.com

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