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Italien: Schneller an die Adria

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Autofahrer auf dem Weg zur Adria können aufatmen: Sie können von nun an den Alptraum langer Staus auf dem Weg zum Urlaub vergessen. Die Bauarbeiten für den sogenannten "Passante di Mestre", eine jeweils dreispurige, rund 30 Kilometer lange Verbindung zwischen zwei Autobahnteilstrecken zur Umfahrung der Industriestadt Mestre sind nach fünf Jahren zu Ende.

Die mautpflichtige Straße wurde am 8. Februar eingeweiht und dem Verkehr zugänglich gemacht. Der Raum um Mestre war bisher als chaotischsten Verkehrsachse Italiens bekannt.

 

Verbindung zu Deutschland und Österreich erleichtert.

864,2 Millionen Euro kostete die neue Achse, die die Verbindungen zu Österreich erleichtern soll. Jahrzehntelang hatte die Region Veneto den Bau der Autobahnteilstrecke gefordert. 150.000 Fahrzeuge werden voraussichtlich täglich die Achse befahren. Damit soll die Umfahrung um Mestre stark entlastet werden, auf der sich stets Stau bilden.

 

Straßennetz wird modernisiert.

Italien will stark auf die Modernisierung seines veralterten Straßennetzes setzen. Ein mit 16 Mrd. Euro dotierter Fonds aus öffentlichen und privaten Geldmitteln soll der Errichtung großer Infrastrukturprojekte dienen, die die italienische Wirtschaft ankurbeln sollen. Der Fonds wurde dieser Tage von der italienischen Regierung eingerichtet. 85 Prozent der Geldmittel sollen der Entwicklung Süditaliens dienen.

 

IP/AN

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