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Montenegro: Seilbahn von Kotor nach Cetinje
Die Wiener Ziviltechnikerfirma Fritsch, Chiari & Partner (FCP) verbucht einen neuen Deal im Ausland: Im Mai erhielt FCP von der Gemeinde der montenegrinischen Küstenstadt Kotor den Zuschlag, zwei Seilbahnen zu projektieren. Einerseits geht es um die Touristen-Bahn, die die Altstadt von Kotor mit der San Giovanni-Festung am Lovcen-Berg verbinden würde. In weiterer Folge soll die Gondelbahn bis in die Bergstadt Cetinje ausgebaut werden - ab Kotor wäre das eine Seilbahnlänge von 15 Kilometern. Das wäre die längste Seilbahn auf dem östlichen Adria-Ufer. Der Auftragswert macht für die FCP insgesamt knapp eine Million € aus, sagt Christian Eckerstorfer, Mitglied der Geschäftsleitung bei FCP. „Was wir machen, ist die Vorbereitung zur Ausschreibung. Auf Basis der von uns gesetzten Parameter werden die Bauarbeiten ausgeschrieben", erklärt Eckerstorfer. Da es im Seilbahn-Bau nur wenige spezialisierte Anbieter gibt, sei damit zu rechnen, dass sich etwa die österreichische Doppelmayr bewerben wird. Der Bau der Seilbahn könnte um die 30 Millionen € kosten.
Neuer Verkehrsweg
Die Seilbahn bis Cetinje ist nicht nur touristisch relevant: „Die Seilbahn wird die Erreichbarkeit deutlich verbessern, denn bis Cetinje führt jetzt nur eine Bergstraße." FCP wurde 1972 gegründet und ist für Planung im Brücken- und Straßenbau bekannt. Vorzeigeprojekte sind Großbrückenbauten in Korea und Taiwan. Man zählt einige Aufträge am Balkan: In Belgrad plant FCP für Alpine Bau den Bau einer Brücke.
Quelle: FCP
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