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Urlaub: Mautspar-Tipps an die Adria

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Deutsche Urlauber starten am liebsten mit dem eigenen Auto in den Urlaub. Doch das wird von Jahr zu Jahr teurer. Unsere Nachbarn bitten die Benutzer ihrer Autobahnen kräftig zur Kasse. Seit vergangenem Sommer gibt sich auch Slowenien die „Vignetten-Ehre”. 

Wir haben die zwei klassischen Routen in den Süden unter die Lupe genommen und sagen, wie Urlauber die Mauthäuser umfahren können. Die Ziele unserer Testreisen sind Rimini in Italien und Split in Kroatien.

 

 Über 44 Euro Maut nach Rimini

Wer es auf dem Weg in den Süden eilig hat, der sollte die Autobahn über die Alpen nehmen. Die Fahrt von Kufstein bis Rimini dauert nur knapp sechs Stunden. Die Schnelligkeit hat allerdings ihren Preis: In Österreich müssen mindestens 7,70 Euro für eine Zehntagesvignette hingeblättert werden, bei einer längeren Reise 22,20 Euro (Zweimonatsvignette). Mit dem „Pickerl” allein ist es jedoch nicht getan: Zusätzlich sind acht Euro für die Benutzung der Brenner-Autobahn zu zahlen und weitere 28,40 Euro für die Strecke von der italienischen Grenze bis Rimini. Die gesamte Fahrt kommt also mindestens auf 44,10 Euro.

 

 Kaum Einsparmöglichkeiten

Ein paar Euro einsparen können Autofahrer, die in Innsbruck-Süd von der Autobahn fahren und auf die gut ausgebaute Brenner-Bundesstraße wechseln. Dies dauert zwar eine halbe Stunde länger, dafür entfallen die acht Euro für die Brenner-Autobahn. Durch Ausweichen auf Landstraßen lässt sich hingegen kaum noch mehr Geld sparen. Denn eine wirklich lohnenswerte Alternative zur Brennerautobahn gibt es nicht.

 

 Fast 79 Euro bis nach Split, grösste Abzocke in Slowenien

Auf dem Weg nach Kroatien, beispielsweise nach Split, müssen Urlauber ebenfalls einige Euro bereithalten. Die schnellste Strecke führt über Salzburg, Radstadt, Spittal und Villach durch den Karawankentunnel nach Lublijana in Slowenien und weiter über Karlovac nach Split. Zunächst heißt es Pickerl kaufen für Österreichs Autobahnen: mindestens 7,70 Euro. Hinzu kommen 16 Euro für Tauernautobahn, Katschberg- und Karawankentunnel. Für die knapp 135 Autobahnkilometer in Slowenien gilt seit vergangenem Sommer die Vignetten-Pflicht: 55 Euro kostet die Jahres-, 35 Euro die Halbjahres-Plakette. In Kroatien kommen dann nochmal 20 Euro Mautgebühr hinzu. Macht zusammen mindestens 78,70 Euro.

 

 Geld sparen oder Zeitverlust

Wer sparen möchte, der verlässt am Knoten Ennstal die Autobahn, fährt über Obertauern, St. Michael im Lungau über den Katschbergpass und kann in Rennweg am Katschberg wieder auf die Autobahn A10 Richtung Süden reisen. Das ist kilometermäßig kaum ein großer Aufwand. Auch der kostenpflichtige Karawankentunnel zwischen Österreich und Slowenien kann über die landschaftlich reizvolle Strecke über den Loiblpass umgangen werden. Damit bleiben immerhin 16 Euro mehr in der Urlaubskasse, allerdings auch zweieinhalb Stunden weniger Zeit am Urlaubsort.

 

 

AN mit Material von WAZ

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