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Volvo Ocean Race: Nur drei Yachten am Start zur 5. Etappe

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Nächtliche Reparaturarbeiten am Kiel der Telefonica Blue Kurz vor dem Start zur 5. Etappe nach Rio de Janeiro kam das plötzliche Aus für die Telefonica Blue (Spanien). Skipper Bouwe Bekking teilte mit, dass die Yacht bei einer Geschwindigkeit von 6 bis 7 Knoten Grundberührung hatte. Die Telefonica Blue segelte zurück in den Hafen und wurde sofort aus dem Wasser genommen. Der Schaden am Kiel war deutlich zu sehen. Die Reparatur wird rund 24 Stunden dauern.

So waren es nur noch drei VOR-Racer an der Startlinie: „Puma il Mostro“ (USA), die führende „Ericsson 4“ (Schweden) und „Green Dragon“ (Irland). Die Green Dragon ging als Erste über die Ziellinie, danach übernahm allerdings gleich die „Puma“ die Führung.

 

Ericsson 3 wieder dabei

Die „Ericsson 3“ (Schweden) ist ebenfalls wieder im Rennen. Kurz nach dem Start der fünften Etappe des Volvo Ocean Races in Qingdao erreichte die „Ericsson 3“, die mit schwerem Schaden in Taiwan zwischenlanden musste, endlich Qingdao und beendete damit die vierte Etappe. Viel Zeit zum Feiern blieb allerdings nicht. „Ericsson 3“ erhielt die 4 Punkte für die Gesamtwertung, verstaute neuen Proviant und startete knapp zwei Stunden später mit sieben Stunden Rückstand zur fünften Etappe. Die Telefonica Blue holt nach ihrer Grundberührung die Segel ein, während die verbliebenen drei Yachten auf die Ziellinie zuhalten

 

Längste und härteste Etappe

Mit 12.300 Meilen ist die fünfte Etappe des Volvo Ocean Race von Qingdao nach Rio de Janeiro nicht nur die längste des Rennens, sondern vielleicht auch die gefährlichste. Doch zunächst muss die Flotte der VOR-Racer vorbei an Papua Neuguinea Richtung Äquator. Die Schwachwindzonen in diesem Bereich, bekannt als Doldrums, dürften die erste große Herausforderung für die Navigatoren sein. Ist die Flaute überstanden, werden die Trimmer, Steuer- und Vorschiffsleute der VOR 70 Yachten gefordert sein. Südlich des 36 Breitengrades liegt das erste imaginäre Scoring-Gate, durch das alle Teilnehmer segeln müssen. Die Strecke vom Äquator bis zum Kap Horn ist lang und hart. Stürme, hohe Wellen und viele viele Segelwechsel dürften die Männer an Bord an die Grenzen des Machbaren bringen. Und dann auch noch Kap Horn - dort liegt das zweite Scoring-Gate.

 

 Quelle: Volvooceanrace.org

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