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Yachtfinanzierung: Richtig kaufen und versichern

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Wer sich eine Yacht zulegen will, darf keine großen Investitionen scheuen. Schon kleine Boote kosten voll ausgerüstet schnell fünfstellig - im Wassersport ist alles teuer. Viele Eigner wollen deshalb ihre Schiffe finanzieren. Das funktioniert meist über die Hausbank, allerdings gibt es hier manchmal auch Schwierigkeiten, da die eigene Bank meist das Geschäft mit Schiffen nicht kennt.

Dafür gibt es noch andere Möglichkeiten: So existiert etwa das häufig genutzte Modell des sogenannten Kauf-Charters - hierbei nutzt der Eigner das Schiff selbst zum Beispiel nur vier Wochen im Jahr, die restlichen elf Monate vermietet er es. Aus den Einnahmen soll sich das Schiff dann refinanzieren. Das ist aber auch ein Risiko, weil das Geschäft saison-, markt- und vor allem wetterabhängig ist. Geplante Einnahmen können schnell ausfallen. Genauso wichtig wie eine nachhaltige Finanzierung des Schiffes ist seine Versicherung.

Doch nicht selten verzichten Schiffseigner auf eine freiwillige Yachtversicherung, weil sie davon ausgehen, mit genügend Umsicht in keinen Schadensfall verwickelt zu werden - ein Trugschluss, der einen teuer zu stehen kommen kann, wie Dokumentationen der Versicherungen zeigen. Allein knapp 30 Prozent der Kasko-Schäden entstehen bei Kollisionen mit anderen Schiffen, mit schwimmenden oder festen Gegenständen.

Auf Platz zwei und drei folgen Grundberührungen und höhere Gewalt wie Sturm. Auch verzeichnet der Yachtversicherungsmakler Pantaenius jeden Winter diverse Hallenbrände, aus denen sehr häufig die meisten untergebrachten Schiffe als Totalverluste hervorgehen.

Wer in einem solchen Fall keine Yacht-Kasko-Versicherung hat, kann sein Schiff abschreiben und muss außerdem mit erheblichen Wrackbeseitigungskosten rechnen. Ebenso verwüsten alljährlich schwere Stürme mitunter ganze Marinas und führen zu massiven Schäden an Schiffen. Weitgehend unbeeinflusst von der Sorgfalt des Skippers sind auch Diebstähle.

Es gibt Fälle, bei denen teure Elektrogeräte, die im Winter ausgelagert werden, selbst bei einem Wohnungs- oder Kellereinbruch verloren sind. Dirk Hilcken, Sales Operations Manager beim Yacht-Versicherungsexperten Pantaenius, ist vor allem mit einer Frage immer wieder konfrontiert: "Können wir nicht nur eine Sommerdeckung abschließen? Wir sind doch auch nur im Sommer mit unserem Boot unterwegs."

Hilcken: "Diese Frage zeigt: Den meisten Menschen ist nicht klar, welche Gefahren auch über den Winter lauern." Ein wichtiger Punkt sind laut Hilcken auch Entsorgungs-, Bergungs- und Wrackbeseitigungskosten. "Viele Versicherungsnehmer glauben, dass eine Wrackbeseitigung oder Bergung über die Haftpflichtversicherung abgedeckt ist. Das ist ein Trugschluss. Deshalb muss die Absicherung dieser Kosten in der Kasko-Versicherung eingeschlossen sein - und zwar separat von der Versicherungssumme und in unbegrenzter Höhe. Der Bergungsaufwand kann nämlich schnell den Wert des Schiffes übersteigen."

 

Quelle: Pantaenius

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