Schiffbau weltweit in tiefer Krise - Europa bleibt stark

Hamburg (dpa) - Der Schiffbau liegt weltweit am Boden wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Seit 2009 seien fast zwei Drittel aller Werften von der Bildfläche verschwunden, heißt es in einer Analyse des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) in Hamburg. Übrig geblieben sind lediglich 358 Schiffbaubetriebe, von denen rund 30 Prozent an ihrem letzten Schiff arbeiten. Ihnen mangelt es an Aufträgen. In den ersten neun Monaten 2017 waren die Auftragseingänge von 13,5 Millionen CGT (gewichtete Bruttotonnen) nur halb so hoch wie die Ablieferungen. Wachstum gebe es für Werften nur in Europa, vor allem dank des Baus von Kreuzfahrtschiffen. Mehr als 40 Prozent aller globalen Schiffbau-Aufträge gehen nach Europa. Foto: www.pixabay.com/moritz320

"Titanic"-Brief für Rekordsumme versteigert

Ein letzter Brief an die Mutter, rostige Schlüssel und Fotografien: Erinnerungen an das untergegangene Luxus-Passagierschiff «Titanic» sind sehr gefragt. Das zeigt jetzt wieder eine Auktion in England. Devizes (dpa) - Ein Brief eines «Titanic»-Opfers an seine Mutter ist nach Angaben eines Auktionshauses für einen Rekordpreis von umgerechnet 141 000 Euro (126 000 Britische Pfund) versteigert worden. Ein Geschäftsmann hatte das dreiseitige Schreiben einen Tag vor dem Untergang des Passagierschiffes vor 105 Jahren verfasst. Auch rostige Schlüssel eines Stewards fanden einen neuen Besitzer.

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Streit beendet: Italiener können französische Großwerft übernehmen

Frankreich und Italien legen den Streit um die prestigeträchtige Werft STX bei. Das weltgrößte Kreuzfahrtschiff «Harmony of the Seas» wurde dort gebaut. Nun wird sogar über ein Zusammenrücken bei Militärschiffen gesprochen. Lyon (dpa) - Nach einem monatelangen Tauziehen um die französische Großwerft STX haben sich die Regierungen in Paris und Rom auf einen Einstieg des italienischen Fincantieri-Konzerns geeinigt. Dieser übernimmt 50 Prozent des Herstellers von Kreuzfahrt- und Militärschiffen in St. Nazaire, kündigten der französische Präsident Emmanuel Macron und der italienische Regierungschef Paolo Gentiloni am Mittwochabend nach einem bilateralen Gipfeltreffen in Lyon an.

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Kroatien: Widerstand aufgrund Erhöhung der Aufenthaltsgebühren

Die Gebühren für Eigner großer Boote mit einem Dauerliegeplatz haben sich in Kroatien zum Teil um das Siebenfache erhöht. Viele Kunden sind dadurch verärgert und der Präsident des Marinaverbandes Sean Lisjak fürchtet durch diesen Beschluss einen Rückgang des nautischen Tourismus. Die einzige Lösung, die für Eigner in Frage kommen würde, wäre, dass nur mehr jene Wochen bezahlt werden, die sie auch tatsächlich vor Ort verbringen. Dadurch vervielfacht sich allerdings der bürokratische Aufwand, da die Schiffseigner jedesmal die Einzelgebühren im Hafenamt entrichten müssten. Foto: www.pixabay.com/FilipFilipovic

Luxuriöse Yachten für Ritz-Carlton

Die bekannte Luxushotelmarke Ritz-Carlton Hotel Company wagt nun auch den Sprung in das Kreuzfahrtbusiness und hat drei Luxusschiffe in Auftrag gegeben. Die Yachten werden über 149 Suiten verfügen und 298 Reisenden Platz bieten. Darüber hinaus wird es auf den Schiffen auch zwei Duplex Penthouse Suiten geben, die in Kooperation mit Tillberg Design of Sweden entstehen. Je nach Saison werden ab Anfang 2019 sieben- bis zehntägige Kreuzfahrten in der Karibik, in Lateinamerika, Nordeuropa und im Mittelmeer angeboten. Für kulinarische Höhepunkte sorgt ein Restaurant von Sven Elverfeld, des Weiteren können sich die Urlauber im "Signature Ritz-Carlton Spa" bzw. in der Panorama Lounge entspannen. Nähere Informationen sind auch unter www.ritzcarlton.com/en/yachts abrufbar. Foto: www.pixabay.com/SofiLayla