Kreuzfahrtreedereien fehlen Schiffe für noch stärkeres Wachstum

Berlin (dpa) - Kreuzfahrten stehen bei Urlaubern hoch im Kurs - die Reedereien könnten deutlich mehr Schiffe füllen, als derzeit verfügbar sind. «Die Schiffe auf dem Markt sind hochausgelastet - zwischen 95 und 105 Prozent», sagte Helge Grammerstorf, National Director des Branchenverbandes Clia Deutschland, am Donnerstag bei der Vorstellung der Studie «Hochsee-Kreuzfahrtmarkt Deutschland 2015» auf der Reisemesse ITB in Berlin. Durch die bestehende Flotte sei deshalb fast kein Wachstum mehr möglich. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Passagiere aus Deutschland mit 2,3 Prozent gegenüber 2014 vergleichsweise gering.

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Reiseindustrie spürt Verunsicherung der Urlauber

Anschläge in beliebten Reiseregionen verunsichern die Bundesbürger. Das bekommt die deutsche Tourismusindustrie deutlich zu spüren. Doch die Hoffnung auf eine Trendwende wächst. Frankfurt/Main (dpa) - Das Sommerreisegeschäft kommt nach den Anschlägen in beliebten Urlaubsregionen nur schleppend in Schwung. «In den letzten zwei Wochen sehen wir eine deutliche Erholung und eine insgesamt positive Buchungsentwicklung», sagte der Präsident des Branchenverbandes DRV, Norbert Fiebig, am Donnerstag in Frankfurt. Insgesamt liegen die Buchungen derzeit jedoch unter denen des Vorjahreszeitraums. Die Prognose für das Reisejahr fällt verhalten aus.

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Jahrestag des "Costa Concordia"-Unglücks mit Gottesdienst und Sirenen

Giglio (dpa) - Den Opfern der Havarie des Kreuzfahrtschiffes «Costa Concordia» hat die toskanische Mittelmeer-Insel Giglio mit einem Gottesdienst gedacht. Jedoch konnte die Messe zum vierten Jahrestag des Unglücks am Mittwoch nicht wie geplant auf der Insel stattfinden, sondern musste auf dem Festland in Porto Santo Stefano gefeiert werden. Denn wegen starken Winds konnten seit der Nacht keine Fähren mehr zwischen Giglio und der Küste verkehren. «Die Erinnerung zu verlieren, das wäre die eigentliche Tragödie», zitierte die Nachrichtenagentur Ansa aus der Predigt von Bischof Giovanni Roncari.

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Berufungsprozess um "Costa Concordia" - Unglück beginnt Ende April

Florenz (dpa) - Der Unglückskapitän Francesco Schettino muss sich im Frühjahr erneut wegen der Havarie des Kreuzfahrtschiffes «Costa Concordia» vor Gericht verantworten. Der Berufungsprozess beginnt am 28. April in Florenz, wie italienische Anwälte der Nebenklage am Montag mitteilten. Schettino war im Februar vergangenen Jahres in erster Instanz wegen fahrlässiger Tötung zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Dagegen hatten sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung Berufung eing1legt. Die «Costa Concordia» hatte im Januar 2012 vor der Mittelmeer-Insel Giglio einen Felsen gerammt und war gekentert. Insgesamt 32 der mehr als 4200 Menschen an Bord kamen dabei ums Leben, darunter auch zwölf Deutsche. Das Gericht in Grosseto hatte im Februar in erster Instanz entschieden, Schettino trage Verantwortung für das Unglück. Die Anklage hatte zuvor 26 Jahre Haft für den früheren Kapitän (55) gefordert, der nach wie vor auf freiem Fuß ist. Foto: www.pixabay.com/tassilo111

Roboter-Einsatz an Bord

Erstmalig werden im Frühjahr an Bord der Costa Diadema und der AIDAprima Roboter der Marke "Pepper" zum Einsatz kommen. Diese können die Gäste unterstützen und Unterhaltung und Hilfe an Bord anbieten. Des Weiteren sind die emotional interagierenden Roboter in der Lage, Restaurantempfehlungen oder Veranstaltungstipps in Englisch, Deutsch oder Italienisch an die Gäste weiterzugeben. Pepper ist der weltweit erste humanoide Roboter, der Emotionen erkennen und entsprechend reagieren kann. Zu diesem Zweck ist er mit einer 3D-Kamera ausgestattet, außerdem verfügt er über drei omnidirektionale Laufräder, mit denen er sich sehr flexibel bewegen kann. Foto: www.pixabay.com/Arbol