Spaniens König erklärt den Kindern sein Regattaboot

Bei der Königsregatta vor Mallorca hat sich Spaniens Monarch Felipe VI. mit einem Platz im Mittelfeld zufriedengeben müssen - für seine Familie ist der 47-Jährige aber der Größte. Kronprinzessin Leonor (9) und Infantin Sofía (8) hörten am Samstag aufmerksam zu, als der Papa ihnen erklärte, wie sein Segelboot «Aifos» funktioniert. Königin Letizia erfreute die Fotografen und Schaulustigen am Jachthafen von Palma mit ihrem Auftritt.

Kurz bevor es ernst wurde, verabschiedete sich Felipe von seinen Lieben mit Küsschen. Vor dem letzten Regattatag lag der König am Steuerruder seines Boots vom Typ Corel 45 in der Gesamtwertung seiner Startklasse unter 44 Teilnehmern chancenlos auf Platz 20. Vorne lag das Boot «Elena Nova» des Hamburgers Christian Plump.

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Neuer Besitzer für Elan Yachts

Bisher war das slowenische Unternehmen Elan Sport mehrheitlich in Besitz des Staates bzw. der Staatsholding SDH. Nun wurde der Sportartikel-Hersteller sowie die Produktion der Marken Impression Yachts bzw. Elan Yachts von der Finanzholding Willan Enterprises gemeinsam mit der Investment-Bank Merill Lynch übernommen.

Elan Sports gibt es seit dem Jahr 1945, wobei das Unternehmen vor allem für die Herstellung von Snowboards und Skis sehr bekannt ist. Boote werden seit Anfang der 50er-Jahre gebaut. Zu Beginn waren es vor allem kleine Motorboote und Kajaks, später Segeljollen bzw. Segelyachten.

Foto: www.pixelio.de/ Andi Ma

Großauftrag sichert Lloyd-Werft Zukunft für mindestens fünf Jahre

Der geplante Bau von neuen Kreuzfahrtschiffen auf der Bremerhavener Lloyd Werft sichert aus Sicht des Betriebsrates die Zukunft des Unternehmens für die nächsten fünf bis sieben Jahre. Die US-Reederei Crystal Cruises hatte angekündigt, dass sie insgesamt fünf Luxusliner in Bremerhaven bauen lassen will. «Es wäre der größte Auftrag in der Geschichte der Lloyd Werft», sagte der Geschäftsführer der IG Metall Bremerhaven, Karsten Behrenwald, am Dienstag.

Zum Auftragsvolumen wurde nichts bekannt, die Lloyd Werft wollte sich zunächst nicht weiter dazu äußern. «Der Auftrag ist ein starkes Signal für die Werft und den Standort», sagte Behrenwald.

Die «Pride of America» war vor mehr als zehn Jahren das letzte Kreuzfahrtschiff, das in der Lloyd Werft gebaut wurde. Seitdem kümmerten sich die aktuell rund 400 Mitarbeiter vor allem um Reparatur- und Umbauarbeiten.

Foto: www.pixelio.de/ Achim Lueckemeyer

Kroatien beendet Schiedsverfahren im Grenzstreit mit Slowenien

Im jahrzehntelangen Konflikt mit seinem Nachbarn Slowenien um die Grenze in der Bucht von Piran an der nördlichen Adria lässt Kroatien das internationale Schiedsverfahren platzen. Das kroatische Parlament hat am Mittwoch einstimmig den Beschluss gefasst, das von der EU vermittelte und seit sechs Jahren tagende Schiedsgericht zu verlassen.

Alle Parlamentsparteien sowie die Regierung begründeten diesen rechtlich umstrittenen Schritt mit Indiskretionen von slowenischer Seite. Der slowenische Vertreter im fünfköpfigen Schiedsgericht hatte geheime Informationen aus dem Prozess ausgeplaudert. Kroatische Geheimdienste hörten entsprechende Telefonate ab.

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Kreuzfahrtbranche boomt - aber Schiffe fehlen

Rostock (dpa) - Die deutschen Kreuzfahrtanbieter sehen gute Chancen für einen andauernden Erfolgskurs. «Dass wir in Deutschland nicht zweistellig gewachsen sind, lag daran, dass wir nicht genug Schiffe haben», sagte der Deutschland-Chef des europäischen Branchenverbandes CLIA, Michael Ungerer. Das ganze Kreuzfahrt-Geschäft sei im Moment von der Nachfrage geprägt, betonte Ungerer, der auch Chef von Aida Cruises in Rostock ist. Es gebe aber eine lange Vorlaufzeit für die Ozeanriesen, die nicht in kürzester Zeit vom Stapel laufen könnten.

Sein Unternehmen hatte jüngst einen Milliardenauftrag für zwei Kreuzfahrtschiffe bei der Meyer Werft im Papenburg bekanntgegeben. Zwei weitere Schiffe werden in Japan gebaut und sollen 2015 und 2016 ausgeliefert werden.

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