Meyer übernimmt finnische Werft komplett

Nach ihrem Einstieg bei einem Wettbewerber in Finnland 2014 will die Papenburger Meyer Werft das Unternehmen jetzt komplett übernehmen. Im vergangenen August hatten Meyer 70 Prozent und der finnische Staat 30 Prozent der Werft in Turku vom angeschlagenen koreanischen STX-Konzern übernommen. Finnland will sich aus der Werft zurückziehen. «Meyer hatte einen guten Start und brachte viele neue Aufträge nach Turku», sagte der finnische Wirtschaftsminister Jan Vapaavuori am Mittwoch laut Mitteilung.

Ende März hatte der größte Kreuzfahrt-Konzern der Welt, die Carnival Corporation, bekanntgegeben, zwischen 2019 und 2022 vier Schiffe bei Meyer bauen zu lassen - zwei davon in Turku. Dort sind 1350 Menschen beschäftigt.

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Neues Segel-Event auf dem Bodensee

Mit einer royalen Regatta möchte der Automobilclub von Deutschland (AvD) alte Traditionen, die bis in die Kaiserzeit zurückgehen, weiterführen. Die Auftaktveranstaltung findet vom 8. bis 10. Mai 2015 statt, wobei an der Regatta sowohl Segelneulinge als auch Selbstfahrer-Crews teilnehmen können. Zur Verfügung stehen insgesamt sechs Bavaria 40S, die Kosten für die Teilnahme betragen 100 Euro pro Person. Inkludiert ist auch ein festliches Dinner auf Schloss Montfort, wo auch die Siegerehrung stattfindet. Nähere Informationen können unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. eingeholt werden.

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Italienisches Fischerboot von Bewaffneten gekapert

Eine Gruppe Bewaffneter hat Medienberichten zufolge im Mittelmeer vor Libyen ein italienisches Fischerboot in ihre Gewalt gebracht. Das aus Sizilien stammende Boot mit seiner siebenköpfigen Besatzung wurde in der Nacht zum Freitag etwa 55 Meilen vor der libyschen Küste gekapert, wie italienische Medien berichteten.

«Wir sind sehr besorgt, weil wir nicht wissen, ob es sich um Piraterie handelt oder eine Übernahme durch das Militär», sagte Giovanni Tumbiolo, Chef einer Fischereigenossenschaft aus Sizilien. Das italienische Außenministerium erklärte, es prüfe den Fall.

Den Berichten zufolge sollen die Bewaffneten aus Libyen stammen; einige Medien schrieben von Militärangehörigen. Die Fischer wurden ersten Erkenntnissen zufolge mit dem Boot ins libysche Misrata gebracht. Es soll sich um drei Italiener und vier Tunesier handeln.

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Erneutes Schiffsunglück: Bis zu 700 Tote Flüchtlinge befürchtet

Ein Flüchtlingsboot mit mehr als 700 Menschen an Bord ist Medienberichten zufolge im Mittelmeer gekentert. Die Rettungskräfte fürchteten, dass bei dem Unglück in der Nacht zum Sonntag fast 700 Migranten ums Leben gekommen sein könnten, wie die Nachrichtenagentur Ansa ohne Nennung von Quellen berichtete.

28 Überlebende konnten von einem Handelsschiff aufgenommen werden, das die Rettungskräfte alarmierte. Diese waren am Sonntag auf dem Weg zum Unglücksort südlich der italienischen Insel Lampedusa, wie die «Times of Malta» meldete.

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Wiederholung des Golden Globe Race geplant

Am 1. Juni 1968 brachen acht Männer auf, um die Welt zu umsegeln, ohne einen Hafen anzusteuern. Im Sommer 2018 jährt sich das spektakuläre Rennen zum 50. Mal. Zu diesem Jubiläum hat der Australier Don McIntyre nun eine Wiederholung des Golden Globe Race geplant. Das Rennen soll am 14. Juni 2018 in Falmouth beginnen und es sind auch keine modernen Schiffe erlaubt, da die Teilnehmer die spektakuläre Weltreise mit derselben Technik wie beim ersten Rennen nachempfinden müssen. Gestattet sind Serienboote, die vor 1988 designt wurden, darunter beispielsweise Typen wie die Rustler 36, Aries 32 oder Cape Dary 36. Nähere Informationen dazu können auch unter www.goldengloberace.com abgerufen werden.

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