Brand auf Adria-Fähre: Wetter behindert Rettung von Passagieren

In der Nacht werden hunderte Passagiere einer Adria-Fähre von Feuer überrascht. Viele sitzen auf dem brennenden Schiff fest. Hohe Wellen und Sturm machen es den Rettern schwer.

Auf einer Adria-Fähre mit 411 Passagieren und 56 Besatzungsmitgliedern an Bord ist am frühen Sonntagmorgen Feuer ausgebrochen. Etwa 150 Menschen hätten das Schiff der griechischen Linie ANEK verlassen können, berichteten griechische Medien. Gut 300 saßen zunächst auf der brennenden Fähre fest. Hohe Wellen und Wind bis Stärke 8 behinderten die Evakuierung. Der Sender Skai berichtete von Passagieren, die in Panik ins Wasser gesprungen seien - offizielle war zunächst jedoch nicht von Verletzten oder Vermissten die Rede.

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Hunderte warten immer noch auf Rettung von Adria-Fähre

Rom (dpa) - Die Rettung Hunderter Menschen von der in Seenot geratenen Adria-Fähre geht weiter nur langsam voran.

Sturm und hohe Wellen sorgen nach wie vor für Probleme. Ein Versuch, das Schiff abzuschleppen, scheiterte an einem gerissenen Tau. Zudem behindert dichter Rauch den Einsatz.

Mehr als 280 Menschen waren bis um Mitternacht noch auf der «Norman Atlantic» - fast 24 Stunden, nachdem ein Feuer an Bord ausgebrochen war. 190 Menschen konnten bis dahin gerettet werden. Ein Mann war gestorben, als er über Bord sprang. Das Schiff befindet sich manövrierunfähig zwischen der italienischen und albanischen Küste. An Bord waren auch 18 Deutsche.

Strengere Umweltauflagen könnten Kreuzfahrten teurer machen

Der Kreuzfahrtmarkt boomt seit Jahren. Der Wettbewerb unter den Anbietern um die Reisenden wird auch über den Preis ausgetragen - und der könnte für manche Fahrten steigen.

Bei Kreuzfahrten könnten die Reedereien im kommenden Jahr an der Preisschraube drehen. Hintergrund sind höhere Kosten durch strengere Umweltauflagen. «Es werden bestimmte Fahrtgebiete, beispielsweise in der Nord- und Ostsee, teurer werden», sagte der Deutschland-Direktor des internationalen Kreuzfahrtverbandes CLIA, Helge Grammerstorf, der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Er verwies auf höhere Treibstoffkosten oder Investitionen für Abgasreinigungsanlagen (Scrubber), die die Reedereien tragen müssen.

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Costa-Kapitän: Wahl zwischen Tod oder Rettungsboot

Francesco Schettino will einen Teil der Verantwortung für das Schiffsunglück vor der italienischen Insel Giglio übernehmen. Seine Flucht von Bord hält er weiterhin für einleuchtend.

Der Kapitän der Costa Concordia hat eine Mitschuld an der Havarie des Unglücksschiffes eingeräumt und seine Flucht von dem untergehenden Kreuzer gerechtfertigt. «In jenem Moment zwischen sterben, untertauchen oder hinunterfallen, bin ich auf das Rettungsboot gegangen», sagte Francesco Schettino am Samstag vor Gericht im toskanischen Grosseto. Er sei bereit, einen Teil der Verantwortung zu übernehmen. Jedoch prangerte er erneut die Crew auf der Kommandobrücke an. Wenn er die richtigen Daten bekommen und «30 Sekunden» mehr zur Verfügung gehabt hätte, wäre das Rettungsmanöver gelungen. Die Costa war vor knapp drei Jahren mit mehr als 4200 Menschen vor der Insel Giglio auf einen Felsen gefahren und gekentert. 32 Menschen starben, darunter 12 Deutsche.

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Möglicher Verkauf der ACI-Marinas

Der ACI betreibt insgesamt 21 Yachthäfen, eine neue Marina in Slano wird gerade gebaut. Berichten zufolge soll nun ein Großteil der Kette verkauft werden, wobei es Gespräche mit der türkischen Dogus-Gruppe und mit dem kroatischen Wettbewerber Adris gibt. Die Firma aus der Türkei ist in Besitz der Yachthäfen Mandalina, Dalmatia und Barik und beteiligt sich schon seit einigen Jahren beim ACI, allerdings laufen die Verhandlungen relativ kompliziert, da es Unklarheiten um Grundstücke gibt.

www.pixelio.de/ Wl. Steinacker