Urlauberschikanen: Hitliste 2009


Wie jedes Jahr präsentiert der ÖAMTC das "best of" der Urlauberschikanen aus dem vergangenen Jahr. Hier die Topschikanen aus 2009, erstaunlich dass Deutschland diesmal mit von der Partie ist.


Topschikanen 2009


1) Umweltzonen und Fahrverbote in Deutschland und Italien und damit verbundene Strafen für österreichische Autofahrer: Die "zona traffico limitato" ist eine in vielen italienischen Städten bestehende begrenzte Zone, in die man nur mit Sondergenehmigung einfahren darf. Die Hinweise auf den Zusatztafeln sind den Reisenden aber teilweise unverständlich. Viele fahren dadurch in die teure Falle. "Die Strafen liegen bei mindestens 74 Euro und werden als zu hoch empfunden", sagt die ÖAMTC-Juristin. Außerdem stellen die italienischen Behörden die Strafen oft verspätet zu, sodass sie eigentlich verjährt sind. "Italienische Behörden versuchen über Inkassobüros alte, verjährte Strafen einzufordern", kritisiert die Club-Juristin.

Deutsche Umweltzonen sind oftmals schlecht als solche erkennbar. "Aufgrund der vielen Probleme mit Fahrverbots- oder Umweltzonen wurden diese als Top-Schikanen eingestuft", erklärt die ÖAMTC-Juristin.


2) Behördenwillkür besonders in Slowenien, Ungarn und Kroatien: "Viele Ärger hat es wieder rund um die Vignettenpflicht in Slowenien gegeben", sagt die ÖAMTC-Juristin. Beispielsweise wurden Autofahrer ohne Vignette von der Polizei auf eine mautpflichtige Autobahn umgeleitet und dort abgestraft. Ungarn ist durch die Bank negativ aufgefallen: Strafbescheide werden nur auf Ungarisch zugestellt, die Zollfreigrenzen ignoriert und bei Polizeikontrollen überwiegt der Eindruck, dass bloß abkassiert werden soll.

Auch in Kroatien kam es zu ärgerlichen Abkassieraktionen, wenn Touristen z. B. eine Mautgebühr in Euro statt in der Landeswährung Kuna begleichen wollten. Und ein weiteres Schmankerl haben sich die kroatischen Behörden im Sommer 2009 einfallen lassen: So behauptete ein kroatischer Polizist in einem Fall fälschlich, dass das Mitführen der grünen Versicherungskarte zwingend sei", unter Androhung einer Strafe von rund 2.000 Euro.

Kältewelle auf dem Balkan - Verschneite Inseln

Die Kältewelle auf dem Balkan hat auch Nordgriechenland fest im Griff. An der Grenze zur Türkei wurden Temperaturen von Minus 13 Grad gemessen. Dauerfrost herrscht auch entlang der Grenzen zu Albanien und Bulgarien. Sogar auf den Inseln der Nordägäis Thassos und Samothraki schneite es. Auf Samothraki blieben heute wegen vereister Straßen und Schneeverwehungen alle Schulen zu, berichtete der staatliche Rundfunk.

Istrien: Fünf-Sterne-Hotel und erster Golfplatz Kroatiens

Mit Blick über Kroatien, Slowenien, Italien bis hin zu den Österreichischen Alpen hat die Kempinksi Hotelgruppe nicht nur ein Fünf-Sterne-Hotel, sondern den ersten 18-Loch-Championship-Golfplatz Kroatiens ‘Kempinski Golf Adriatic Club’ inmitten einer herrlichen Natur gebaut. Der Platz wurde von dem österreichischen Architekten Diethard Fahrenleitner entworfen, bietet grandiose Ausblicke aufs Meer und erhielt bereits kurze Zeit nach der Eröffnung im August 2009 schon einen Preis. Weil es Fahrenleitner gelang bei der Gestaltung des PAR 72 Kurses (6.290 m lang) die natürlichen Gegebenheiten des Geländes mit Hügeln und Tälern perfekt mit einzubeziehen, verlieh man ihm den „Golf Art Landscape“, welcher für seine hohen Standards im Design bekannt ist.

Die Handeslblatt German Masters wurden hier letztes Jahr ausgetragen. Der Golfclub mit seinen fünf Tees pro Abschlag ist aber auch für Golfanfängern geeignet. Trainieren kann man auf der Driving Range, auf einer großen Bunker-Anlage sowie großzügigen Chipping und Putting Areas.

Für ambitionierte Golfspieler hält das Resort attraktive Angebote bereit: Im Golf und Wellness Package sind drei Übernachtungen mit Frühstück, Nutzung des Carolea SPA und zwei Green Fees pro Person enthalten. Zusätzlich wird ein leichtes Mittagessen im Restaurant „Slice“ serviert. Die 165 exklusiv eingerichteten Zimmer, 19 Suiten und zwei luxuriösen Präsidentensuiten haben sich aber vom 12. bis 14. Februar 2010 ganz auf den Valentinstag eingestellt. Ab 210,50 € p.P. im DZ und nur für zwei Tage kann man das Valentins-Arrangement buchen. Gourmetfrühstück, romantisches Dinner, Pralinen und Wein auf dem Zimmer sind inklusive.

Eine Besonderheit der Anlage ist der Carolea Spa im griechisch-römischen Stil. Auf über 3.000 qm findet man Innen- und beheizte Außenpools, leuchtende Eisgrotten, verschiedene Saunen bis hin zu einem Rasul. Im Fitness-Center kann ein individuelles Trainingsprogramm von einem Personal-Trainer für die exklusiven Geräte ausgearbeitet werden. 16 Behandlungszimmer, ein Floating Tank oder die Private Spa Suite kann man für Anwendungen im Doppelpack buchen. Gerade am Valentinstag ist es ein Luxus, zu zweit zu entspannen.

Info: www.kempinski-adriatic.com

Pannendienste: EmergenSea gründet Servicegesellschaft

Mitte Dezember 2009 hat EmergenSea eine eigene Servicegesellschaft unter dem Namen EmergenSea Marine Service ltd. ins Leben gerufen, die sich ausschliesslich um die Mitgliederbetreuung kümmern wird.
Notwendig wurde dieser Schritt, da das operative Geschäft und die überdimensionale Zunahme der Mitglieder nicht mehr in einer Gesellschaft zu koordinieren war und zudem auch Kroatien derzeit noch nicht Miglied der EU ist, was die Adminstration für Mitglieder aus der EU nicht unbedingt erleichtet hat. Somit übernimmt die Servicegesellschaft erreichbar unter www.ErmergenSea.org die Mitgliederverwaltung speziell im EU-Raum während sich  EmergenSea mit Hauptsitz in Zadar, Kroatien ( www.EmergenSea.net) um die operative Seite, das heisst Notfalleinsätze, Bergungen, etc., kümmert

www.emergensea.org

Slowenien schließt Airport Ljubljana für zwei Wochen

Kurz nach Ostern wird der Flughafen von Ljubljana für zwei Wochen geschlossen, damit die Landebahn der slowenischen Hauptstadt renoviert werden kann.
Andere Flughäfen arbeiten nachts und in Etappen, Slowenien hat sich für eine Vollsperrung entschieden: Vom 7. bis 21. April wird der Flughafen Ljubljana komplett geschlossen. Die 3300 Meter lange und 60 Meter breite Landebahn muss neu asphaltiert werden.

Adria Airways, die in Ljubljana zu Hause ist, weicht während dieser Zeit ins rund 100 Kilometer entfernte Maribor aus. Passagiere sollen mit Shuttle-Bussen von und nach Ljubljana gebracht werden. Adria Airways fliegt auch unter Lufthansa-Flugnummer von Frankfurt und München nach Ljubljana.