Kroatien:Sportbootführerschein offiziell anerkannt

 Das kroatische Ministerium für See, Transport und Infrastruktur hat nunmehr eine Liste der von Kroatien anerkannten ausländischen Sportbootführerscheineveröffentlicht. Auch der deutsche Sportbootführerschein See ist auf dieser Liste aufgeführt. Daher sind nunmehr alle Unsicherheiten endgültig beseitigt. Kroatien erkennt den deutschen Sportbootführerschein See offiziell an.

 

AN-Redaktion Porec

Werften: Bavaria Yachtbau bietet attraktive Preis- und Leistungsvorteile

 Im Rahmen des hauseigenen Konjunkturprogramms bietet Bavaria Yachtbau seinen Kunden und Vertragshändlern ab sofort und bis voraussichtlich zum 31. Mai 2009 umfangreiche Komplettpakete und individuelle Preisvorteile. „Gerade in einem eher schwachen Marktumfeld wollen wir unseren Kunden noch einen Anreiz mehr bieten, sich für eine Yacht aus Giebelstadt zu entscheiden", erklärt Andres Cardenas, Sprecher der Geschäftsführung, das Bavaria-Konjunkturprogramm.

 

Werftausbau nach 10 Monaten abgeschlossen

Nach einer Investition von mehr als 10 Millionen Euro in neue Fertigungslinien und -anlagen wird Bavaria Yachtbau zukünftig Segelyachten und Motorboote auch über 50 Fuß Gesamtlänge anbieten und bauen können. Der Ausbau der Werft in Giebelstadt wurde nach 10 Monaten Bauzeit abgeschlossen. Gleichzeitig wurden die Lackieranlage und weitere Anlagen, die entscheidend für die Qualität der Bavaria-Yachten sind, mit zusätzlichen Investitionen erweitert. „Dadurch ist Bavaria auch in schwierigen Zeiten mit gesteigerter Effizienz und mit zusätzlich verbesserter Produktivität und Produktqualität gut aufgestellt", sagt Cardenas.

 

 Marke positioniert

Bavaria Yachtbau produziert jährlich rund 3000 Segelyachten und Motorboote am Produktionsstandort in Giebelstadt. Jedes produzierte Schiff wird ausschließlich auftragsbezogen gefertigt und ausgestattet. Die neuen, vom Germanischen Lloyd mit dem Yacht Plus-Zertifikat versehenen Bavaria Produkte dokumentieren in Qualität und in der hochwertigen Ausstattung die weltweit starke Marktposition der Werft in Giebelstadt.

 

Quelle: bavaria-yachtbau.com

Kroatien: Brüssel will Beitrittsverhandlungen 2009 abschließen

Die EU-Kommission will die Vorbereitungen für eine Aufnahme Kroatiens in die Europäische Union im kommenden Jahr abschließen. «Es wird erwartet, dass Kroatien bis Ende 2009 die Endphase der Beitrittsverhandlungen erreicht», erklärte die Brüsseler Behörde in ihrer am Mittwoch aktualisierten Strategie für die EU-Erweiterung. Bedingung sei allerdings, dass der Balkanstaat das bisherige Reformtempo beibehalte: «Der Ball liegt jetzt bei Kroatien», erklärte EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn. Über das Datum des eigentlichen Beitritts müssen die 27 EU-Regierungen entscheiden.

 

EP/AN

Vendée Globe 2008: Die Nacht der Havarien

Die erste Woche bei der zurzeit laufenden Vendée Globe 2008, der mit Abstand härtesten und längsten Einhandregatta der Welt ist vorüber. 30 Boote gingen am 9. November 2008 um 13.02 Uhr bei Windgeschwindigkeiten von 20 Knoten und einer Wellenhöhe von drei Metern an den Start.

In der ersten Nacht durch die Biskaya bekam das Feld Windgeschwindigkeiten von knapp 60 Knoten ab. Drei Boote kamen mit elektrischen Problemen wieder in den Ausgangshafen retour. Ein weiteres fuhr mit einem Fischer zusammen und zertrümmerte sich den Bugspriet. Ein Boot verlor die Deckslucke und erlitt mehrere Risse an Deck und Rumpf. Ein Boot bekam ebenfalls einen Riss im Rumpf und drei Boote wurden entmastet.

Von den neun Booten die den Starthafen anliefen, gingen fünf wieder in das Rennen. (Bis 19. November 2008, 13.02 Uhr können die Boote noch einmal in das Rennen starten. Ab dann ist jede Hilfe von außen untersagt und führt zur Disqualifikation). Während sich im Spitzenfeld die Spitzensyndikate duellieren, hat Österreichs Teilnehmer Norbert Sedlacek ebenfalls einen erfolgreichen Start absolviert. Immerhin schaffte er es, sich mit dem ältesten Boot der Flotte und kleinstem Budget durch die sturmumtoste Biskaya ohne nennenswerte Schäden freizukämpfen.

Nicht alle Teilnehmer hatten diesen Erfolg zu verbuchen. Von 30 Teilnehmern mussten 10 nochmals zurück nach Les Sables d'Olonne um Reparaturen durchzuführen, für 4 Teilnehmer war es bereits in den ersten 48 Stunden aus. Aktuell versucht Norbert Sedlacek den Anschluß zum Feld zu halten und gleichzeitig das Deckslayout für die nun folgende Anfahrt zum Äquator vorzubereiten. Sedlaceks Strategie ist, dem Material angepasst, bis in den Süden den Anschluss nicht zu verlieren, auf den etwa 8000 mit Orkanstürmen umtosten südlichen Ozeanen durchzukommen und auf der 8000 Seemeilen langen "Heimreise" zu punkten.

Sein Kämpferherz hat er ja bereits beeindruckend unter Beweis gestellt. In den letzten zwei Tagen hat er 140 Meilen auf das Feld aufgeholt, 25 Stunden pausenlos am Ruder um Geschwindigkeit und Kurs zu optimieren. Nun gilt es die noch folgenden ca. 22.000 Seemeilen ebenso erfolgreich zu absolvieren. Elf Meilen südöstlich von Hiero, südlich der Kanaren.

Konnte sich Norbert Sedlacek noch nördlich der Kanaren über seine Aufholjagt freuen, bekam er südlich der Inselgruppe eine böse Überraschung serviert. Bei Leichtwind platzt der nagelneue Genacker und ist somit für diese Vendee Globe nur noch Statist an Bord der nauticsport-kapsch. Glück im Unglück, Sedlacek muss nur den Bergeschlauch umbauen, ein Ersatz für den Genacker ist an Bord.

 

Quelle: www.vendeeglobe.at

TP 52 WM 2008: Schümann und Platoon holen Bronze

Viel spannender hätte der Finaltag der Weltmeisterschaft der TP52s für Jochen Schümann und „Platoon powered by Team Germany“ gar nicht sein können! Mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 0,25 Punkten auf den schwedischen Vorjahres-Weltmeister „Artemis“ sicherte sich das deutsche Top-Team des Hamburger Eigners Harm Müller-Spreer in einem Herzschlagfinale mit 65 Punkten die anvisierte Bronzemedaille. Den Titel des Weltmeisters holte sich souverän das amerikanische Ausnahmeteam “Quantum“ (45 Punkte) vor dem chilenischen Außenseiter „Mutua Madrileña“ (61 Punkte).

 

Entscheidung an der letzten Tonne

Die Entscheidung um die Bronzemedaille fiel auf der letzten Downwind-Strecke der letzten Wettfahrt: Bei der letzten Tonnen-Umrundung lag Platoon noch mit neun Sekunden hinter dem für den Gewinn der Bronzemedaille notwendigen 3. Platz, doch Schümann und seine Crew behielten die Nerven und erkämpften sich in einem dramatischen Finish den notwendigen Bronzeplatz und verdrängten damit „Artemis“ (SWE) mit America’s Cup Legende Russel Coutts als Taktiker, auf den undankbaren 4. Platz des Gesamtklassements.

 

Quelle: platoon-racing.de