Kroatien: Neue Leuchtfeuer und Seezeichen

An der kroatischen Küste wurden einige neue Leuchtfeuer und Seezeichen installiert. Istrien, Insel Rava, Süd-Zufahrt zum Kanal von Osor, Velebitski - Kanal, von Dr. Hans Schmidt Informationsstelle Mittelmeer München.

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1. Pličina Zanestra, Istrien Auf der Pličina Zanestra, die zwischen Kap Savudrija und dem Hafen von Umag liegt und über der sich nur 1,7 m Wassertiefe befindet, wurde ein Feuer angezündet. Es handelt sich um ein W-Untiefenzeichen (gelbe Säule mit schwarzem waagerechten Streifen in der Mitte und einem W-Toppzeichen) mit Fkl. (9) 15 s. Auf der dicht südlich gelegenen Pličina Šipar liegt bereits eine Leuchttonne mit der gleichen Markierung und der gleichen Kennung.

 

 

karte_rava.jpg2. Uvala Marinica, Insel Rava Auf der Südwestecke der bisher unbefeuerten Fährpier in der Uvala Marinica an der Westküste der Insel Rava wurde ein Feuer mit Blz. gn. 4 s installiert. Die Höhe des neuen Feuerträgers (grüne Säule) wird mit 6 m angegeben.

 

 

 

 

 

3. Süd-Zufahrt zum Kanal von Osor befeuert Die südliche Zufahrt zum Kanal von Osor (Osorski tjesnak), die bisher nur durch Baken markiert war, wurde befeuert

Auf der West-Seite mit jeweilskarte_osor.jpg

Blz. r. 2 s 1 sm

44° 41' 02" N 14° 24' 21" E

44° 41' 07" N 14° 24' 19" E

44° 41' 11" N 14° 24' 13" E

44° 41' 15" N 14° 24' 04" E

44° 41' 20" N 14° 23' 57" E

44° 41' 28" N 14° 23' 51" E

Auf der Ost-Seite jeweils mit

Blz. gn. 2 s 1 sm

44° 41' 08" N 14° 24' 20" E

44° 41' 12" N 14° 24' 15" E

44° 41' 17" N 14° 24' 06" E

44° 41' 22" N 14° 23' 59" E

 

 

 

4. Untiefen-Markierung Hrid Kovač, Velebitski-Kanal Nicht befeuert, aber mit karte_velebit.jpgeiner Untiefen-Markierung versehen wurde die Untiefe Hrid Kovač, die vor dem Ostufer im Velebitski - Kanal dicht südlich von Luka Cesarica liegt. Es handelt sich um eine schwarz-rot-schwarze Bake mit 2 Ball-Toppzeichen.

Slowenien: Das Geheimnis der günstigen Sprit-Preise

In Slowenien wird der Preis für Benzin und Diesel seit dem Jahr 2000 nach einer komplexen mathematischen Formel in direkter Abhängigkeit von Ölpreis und Dollarkurs fixiert. Die Preisanpassung erfolgt alle 14 Tage, geht aus der Regierungsverordnung dazu hervor. Die wichtigsten Faktoren bei der Preisbildung sind der zweiwöchige Durchschnitt von Börsenpreisen für Ölderivate am Mittelmeer-Markt sowie der Dollarkurs.

Außerdem wird eine Handelsmarge berücksichtigt, die für die Gültigkeitsdauer der Verordnung fixiert ist. Die Marge wird von der Regierung selbstständig festgelegt, ohne ein Einvernehmen mit den Unternehmen, erklärte der Pressesprecher des slowenischen Ölkonzerns Petrol, Aleksander Salkic.

Die Höhe der Marge ist in der Verordnung bei 0,081 Euro pro Liter für Benzin und 0,076 Euro pro Liter für Diesel festgelegt. Diese amtlich berechneten Preise gelten als Höchstpreise. Dazu kommen noch Mineralöl- und Mehrwertsteuer (mit einen Satz von 20 Prozent). Die Mineralölsteuer auf Benzin beträgt 0,359 Euro pro Liter (Österreich: 0,514 Euro), für Diesel 0,302 Euro pro Liter (Österreich: 0,347 Euro).

Die Preise ohne Steuern aber inklusive der fixen Marge liegen in Slowenien so bei 0,584 Euro pro Liter für Eurosuper 95 (Österreich ohne Steuern: 0,637 Euro), der Preis für Diesel beträgt 0,676 Euro je Liter (Österreich: 0,806 Euro), geht aus den Daten des slowenischen Wirtschaftsministeriums hervor.

Laut diesen Daten kostet ein Liter Benzin derzeit an slowenischen Tankstellen 1,132 Euro, Diesel kostete 1,147 Euro. Am kommenden Dienstag werden die Preise erneut nach dem Model angepasst.

 

APA/EP/AN-Redaktion Porec

Olympia 2008: Peckolts segeln in Medaillenreichweite

Jan-Peter und Hannes Peckolt sind nach dem ersten Drittel der olympischen Regatta vor Qingdao die größten deutschen Hoffnungsträger der Segler. Die Brüder aus Hamburg und Kiel verteidigten am Mittwoch bei extrem leichten Winden um vier bis fünf Knoten in der Fushan Bucht mit den Einzelrängen zwei, zwölf und vier ihren vierten Platz.

Dabei sorgte ein angerissener Spinnaker im ersten Rennen des Tages für Schreckminuten. Die deutsche 49er-Crew vom Yacht-Club Langenargen verkürzte ihren Rückstand auf die drittplatzierten italienischen Brüder Pietro und Gianfranco Sibello auf sechs Punkte. Dabei hatten die Studenten Glück im Unglück, als ihr Spinnaker zwei Risse bekam, die jedoch nicht zum befürchteten Platzen des Segels führten. "Das hätte auch richtig schief gehen können", sagte Hannes Peckolt erleichtert.

Der heiße und stickige Tag im Gelben Meer und die ausgefallene Pause zwischen den ersten beiden Rennen, in der die Crew blitzschnell das kaputte Tuch gegen ein Ersatzsegel tauschen musste, hat an den Kräften der Segler gezehrt. "Wir sind heute zum ersten Mal ganz schön platt", räumte Hannes Peckolt am Abend ein, konnte aber schon wieder lächeln. Die Bilanz der bislang besten deutschen Segelmannschaft im Gelben Meer fällt zur Halbzeit ihrer 49er-Serie mit insgesamt 15 Wettfahrten bis zum entscheidenden Medaillenrennen am 16. August bescheiden, aber positiv aus: "Es ist ein schönes Gefühl zu sehen, dass wir konstant in die Top Ten fahren können. Wir sind zufrieden."

 

Quelle: DSV

Wirtschaft: Buster Boats kooperiert mit Suzuki

Die Finnische Niederlassung der Suzuki International Europe GmbH und der Bootshersteller Buster Boats haben einen Vertrag unterzeichnet, welcher es den Kunden in Finnland ermöglicht, die populären Buster Aluminium Boote schon werkseitig mit vormontierten Schaltboxen, Bootsverkabelung und Instrumenten passend für 4-Takt Suzuki Außenbordmotoren, zu erwerben.

 

Auch in Deutschland angeboten

Diese von Suzuki Außenbordmotoren angetriebenen Buster Boote werden zum Start in die Saison 2009 zur Verfügung stehen. Und Dank dieser Zusammenarbeit zum Vorrüsten der Anbauteile, werden die Rüst- und Auslieferungszeiten deutlich reduziert. Zusätzlich zum Finnischen Markt, werden die mit Suzuki Außenbordmotoren angetriebenen Buster Boote, auch in den Märkten England, Russland und Deutschland angeboten werden.

 

Quelle: marine.suzuki.de

Audi Med Cup: Team Germany holt auf - 3. Platz für Platoon

Nun hat es endlich doch noch geklappt! Teamchef und Steuermann Jochen Schümann belegt mit Platoon den 3. Platz in der Gesamtwertung der Breitling Regatta und unterstreicht mit diesem Ergebnis eindrucksvoll, dass bei den noch zwei ausstehenden Regatten des TP52 MedCup mit dem Team des Hamburger Eigners Harm Müller-Spreer zu rechnen ist. In der Gesamtwertung des aus sechs Regatten bestehenden TP52 MedCup belegt Platoon powered by Team Germany mit 242 Punkten derzeit den 6. Platz und liegt weiterhin in Schlagdistanz zum angestrebten 3. Platz in der Gesamtwertung.

 

EP/AN