RC 44 Austria Cup: Spithill gewinnt auf dem Traunsee

 Nach fünf spektakulären Tagen konnten im Rahmen des RC 44 Austria Cups vor Gmunden sämtliche Sieger ermittelt und jede Menge maritime Begeisterung geweckt werden. Nach einer Flaute am 30. Mai gingen die Veranstalter am Schlusstag es RC 44 Austria Cups kein Risiko ein und schleppten die Flotte bereits am Vormittag in die bekannt windsichere Ebenseer Bucht und wurden zu Mittag mit einer sanften Brise belohnt. Die Flotte wurde zunächst dreimal um den Kurs geschickt, den ersten Touch Down landeten Igor Lah und James Spithill, die somit nahtlos an ihre bisherige Performance anschließen konnten. In der insgesamt fünften Wettfahrt nahm erstmals Champions-Leader Sebastien Col auf der Hiroshi das Heft in die Hand, im sechsten und finalen Durchgang kreuzten die überraschend stark agierenden Japaner (Beecom) als erstes Team die Ziellinie.

 

Quelle: rc44.at

Touristen-Vignette in Slowenien kommt

Auf den slowenischen Autobahnen gibt es mit 1. Juli eine neue Mautordnung. Dass es keine Kurzzeitvignetten für Urlauber gibt, hat der SPÖ-Verkehrssprecher im EU-Parlament angeprangert: Die Maut könnte so nun doch nicht kommen. Es soll nur eine Jahres- und eine Halbjahresvignette um 55 bzw. 35 Euro geben.

 

Kostengünstiges Touristenpickerl fehlt

Bisher hat sich die slowenische Regierung geweigert, all jenen Autofahrern Gehör zu schenken, die eine Reise in den Süden planen - ein kostengünstiges Touristenpickerl fehlt nach dem derzeitigen slowenischen Mautentwurf. Stattdessen soll es eine Jahres- und eine Halbjahresvignette um 55 bzw. 35 Euro geben. Die EU-Kommission könnte ein Verfahren gegen Slowenien einleiten, da die Maut vermutlich rechtswidrig ist.

 

Diskriminierung ausländischer EU-Bürger?

Nun kommt Bewegung ins Geschehen, denn vor wenigen Wochen hat Jörg Leichtfried, Verkehrssprecher der SPÖ im Europaparlament, wegen Diskriminierung ausländischer EU-Bürger die EU-Kommission befragt und diese gibt Leichtfried nun Recht: "Die Kommission scheint der Auffassung zu sein, dass diese Maut in Slowenien rechtswidrig ist, und wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein formelles Verfahren gegen Slowenien einleiten", so Leichtfried.

 

Teure Vignette könnte fallen

Für die Autofahrer bedeutet das Folgendes: Einigt man sich mit Slowenien, könnte die teure Vignette fallen. Kommt es zu einem Rechtsstreit, werden die Autofahrer heuer wohl in den teuren Apfel beißen und zahlen müssen. Leichtfried hofft auf eine Einigung: "Es ist ja so, dass wenn das für Slowenien am Ende verloren geht, kann das auch sehr große finanzielle Folgen für Slowenien haben".

 

AN-Redaktion Porec mit Material vom ORF 

Olympia: Die ersten Boote auf dem Weg nach China

Der 470er von Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz ist auf dem Weg nach Qingdao zu den XXVI. Olympischen Sommerspielen in China. Zusammen mit dem 49er von Jan und Hannes Peckolt und einem Laser Radial von Petra Niemann sowie zwei Motorbooten und viel Material wurde die Gleitjolle am Olympiastützpunkt des Deutschen Segler-Verbands in Kiel in Container verladen und trat seine Reise ins Reich der Mitte an. Die tatkräftigen Männer der Ladeeinheit staunten nicht schlecht, wie routiniert die Seglerinnen und Segler ihre Sportgeräte in einem 40-Fuß-Container verstauten und zügig für den Transport sicherten. "Für alle Regatten in Übersee und Downunder ist das Standard", erzählt Vivien Kussatz, "Packmeisterin" der 470er-Crew vom pinta racing team.

Ihr Boot wurde im Transportgestell unter dem 49er verzurrt, nachdem die 12,20 lange und 2,20 breite Stahlkiste am Morgen bereitgehalten wurde. Mit wenigen Handgriffen waren auch die drei Masten in zwei Meter Höhe untergebracht. Beim Packen wachte Anna Hoegemann von der Firma "Schenker" mit einer detaillierten Ladeliste, dass auch nur die Gegenstände nach Qingdao verschifft werden, die zollrechtlich erlaubt und angegeben wurden. "Die Einfuhrbestimmungen nach China sind ziemlich streng, obwohl wir für die Olympischen Spiele schon eine vereinfachte Regelung haben", sagte die Projektmanagerin von "Schenker globalsportevents", einem Co-Partner der deutschen Olympiamannschaft.

Obwohl hier und da noch eine Fock gestrichen oder eine Trainerbootnummer geändert werden musste, blieb Anna Hoegemann gelassen. "Solange alles sauber dokumentiert wird, gibt es beim Auspacken an den Wettkampfstätten auch keine Probleme mit den chinesischen Behörden."

Der Speditionsdienstleister aus Kelsterbach ist Profi und trotzdem maximal flexibel, weiß auch DSV-Sportdirektor Hans Sendes, der die ersten beiden von insgesamt sechs Container mit auf dem Weg brachte. Nummer zwei war ein Werkstattcontainer, den der Heinz Nixdorf Verein eigens für die deutschen Seglerinnen und Segler ausgebaut hatte. "Auch der macht einen sehr guten Eindruck", meinte Steffi Rothweiler, die am Tag zuvor noch den Chill-out-Container inspiziert hatte, den das pinta racing team für alle DSV-Aktiven nach Qingdao entsendet. Dieser wird am 17. April ebenfalls von "Schenker" geladen und auf die lange Reise geschickt.

Als Steffi Rothweiler, Vivien Kussatz und Hannes Peckolt nach dreieinhalb Stunden selbst die schweren Containertüren schlossen, hatten sie ein gutes Gefühl. "Die Boote und das Zubehör werden zuverlässig am Gelben Meer landen", so die Sportler gleichlautend. Unter der Nummer FSCU 9725173 trat der verplombte Container zunächst huckepack per Lkw die Fahrt in den Hamburger Hafen an. Gut 30 Tage dauert der Seeweg, dann sind die Jollen in rund sechs Wochen an ihrem Bestimmungsort zum Olympiatraining bereit.

 

www.pinta-racing.com

EU: Kroatien vor der Stunde der Wahrheit

Die blauen Flaggen mit den zwölf gelben Sternen sind in Zagreb allgegenwärtig. Vor jedem offiziellen Gebäude in der kroatischen Hauptstadt weht das Symbol der Europäischen Union (EU) - ganz so, als ob Kroatien schon EU-Mitglied sei. Davon ist das südosteuropäische Land noch weit entfernt, trotz großer Anstrengungen in Politik, Wirtschaft und Verwaltung.  "Die Mitgliedschaft Kroatiens in der Europäischen Union hat für mich und meine Regierung höchste Priorität", sagt Ministerpräsident Ivo Sanader von der konservativen Kroatischen Demokratischen Union (HDZ). Und den Besuch einer Gruppe deutscher Journalisten, die auf Einladung der EU-Kommission das Land bereist, sieht der Regierungschef gut gelaunt als "Zeichen für einen baldigen Eintritt Kroatiens in die EU". Bis Herbst 2009 will Sanader die seit Oktober 2005 laufenden Beitrittsverhandlungen abschließen.

So lange ist die derzeitige EU-Kommission unter Präsident José Manuel Barroso noch im Amt, und sie will in diesem Herbst für die Kroatien-Verhandlungen einen Fahrplan vorlegen. Anschließend müssen alle EU-Staaten und das Europäische Parlament den Beitritt absegnen, in Kroatien selbst wird es ein Referendum geben, sodass das Land zum 1. Januar 2011 EU-Mitglied werden könnte. Dafür muss das EU-Regelwerk, der Acquis communautaire, übernommen werden - Steuer-, Industrie- und Energiepolitik, Wettbewerb, Fischerei, Landwirtschaft und Umweltstandards müssen EU-kompatibel sein.

Deshalb umfassen die Beitrittsverhandlungen 33 Kapitel. Die beiden unwichtigen zu den Themen Wissenschaft und Forschung sowie Bildung und Kultur hat Kroatien bereits geschlossen. 16 weitere Kapitel sind eröffnet, bei sieben steht dieser Schritt kurz bevor. Auf Anraten der EU-Kommission muss Kroatien bis Ende Juni die Eröffnungsbedingungen für vier Schlüsselkapitel erfüllen: öffentliches Auftragswesen, Lebensmittelsicherheit, Wettbewerbspolitik sowie Justizwesen und Grundrechte.

"Wir segeln allein und nicht in einer Gruppe wie frühere EU-Aspiranten, für uns sind die Verhandlungen schwieriger", wissen Sanader und sein Chef-Unterhändler Vladimir Drobnjak. Tatsächlich hat die EU nach der heute als verfrüht angesehenen Aufnahme von Bulgarien und Rumänien die Latte höher gehängt. Eröffnung und Schließung der meisten Verhandlungskapitel sind an die Erfüllung sogenannter Benchmarks geknüpft. Diese Wegmarken oder Etappenziele sollen sicherstellen, dass Gesetze nicht bloß angepasst, sondern auch wirklich umgesetzt werden.

 

EP/AN 

Ratgeber: Internet an Bord

Mobiles Internet, also der mobile Zugriff auf das Internet, zum Beispiel das Abrufen und Versenden von E-Mails über das Handy oder das Notebook gehört in der heutigen Zeit nicht nur in der Businesswelt zum Alltag, sondern wird mehr und mehr auch im privaten Bereich genutzt. Insbesondere bietet sich diese Möglichkeit für Freizeitskipper an, die via Internet Routen planen, aktuelle Wetterkarten sehen oder sich über Ausflugsziele im nächsten Hafen informieren können. Adria-News hatte die Möglichkeit, das mobile Internet von Vodafone und Talkline über zwei Monate in der Praxis zu testen. Neben der Konnektivität, Reichweite auf See, waren auch einfaches Handling, Wechsel zwischen verschiedenen Netzen und Ländern als auch nicht zuletzt der Preis als Faktoren ausschlaggebend. Getestet wurde in Deutschland, Italien, Slowenien und Kroatien auf dem Redaktionsboot von AdriaNews, der „Confidence“.

 

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