Class 1 WM: Erste Trainings in Ägypten absolviert

War das erste Training auf dem neuen Kurs vor dem noblen Porto Marina für die „Spirit of Norway“ eher eine Pflichtübung, so sorgten andere Teams für einige Aah´s und Ooh´s. Björn Gjelsten und Steve Curtis haben mittlerweile ihre Präzision wiedergefunden und legten im zweiten Anlauf die schnellste Runde des Tages hin. Mit lediglich einer Sekunde Rückstand zeigten Sheik Hassan und Matteo Nicolini, das ihre „Qatar 96“ nach den Modifikationen tatsächlich äußerst schnell geworden ist. Mit satten sechs Runden fleißigstes Team im Training sorgten Bard Eker und Chris Parsonage für die Überraschung des Tages, mit der drittschnellste Zeit auf dem Kurs.

 

Quatar 96 schließt auf

Ebenfalls sechs Runden drehte das „Qatar 95“ Team. Wie angekündigt testeten Abdullah Al Sulaiti und Luca Nicolini unterschiedliche Setups und fuhren die viertschnellste Zeit. Dahinter platzierten sich die „Jotun“ und die „Victory 7“ und komplettierten die Top-Six des Trainings. Es folgten die „Foresti & Suardi“, die „Spirit of Norway 20“ und die führenden der Meisterschaft, die „Victory 77“. Mit 30 Sekunden Rückstand absolvierten die beiden neuen Teams „SevenEleven“ und „Fainplast“, die ehemalige „VM Foresti & Suardi“, ihre Runden. Auch wenn das erste offizielle Training sicherlich nur zum Warmwerden mit dem neuen Kurs diente, scheint es für die beiden bisherigen Pechvögel „Negotiator“ und „Jotun“ bergauf zu gehen. Bergauf geht es auch für die „Qatar 96“, die den Abstand zum Klassenprimus „Spirit of Norway“ weiter verringern konnte.

 

Quelle: world-of-powerboat.de

Delfine im Mittelmeer vor dem Aus

Der Gemeine Delfin ist nach Ansicht von Umweltschützern in weiten Teilen des Mittelmeers vom Aussterben bedroht. Die einst am weitesten verbreitete Delfinart sei in der nördlichen Adria bereits ganz verschwunden, berichtete die Schutzorganisation Whale and Dolphin Conservation Society (WDCS) am Montag zum Auftakt einer Konferenz in der südkroatischen Adriastadt Dubrovnik. 

 

Überfischung ist schuld

Im gesamten östlichen Mittelmeer sei der Fortbestand des Gemeinen Delfins (Delphinus delphis) gefährdet. Schuld sei vor allem Überfischung und die damit verbundene Nahrungsknappheit für die Delfine. Im westlichen Mittelmeer ertrinken zudem tausende Delfine pro Jahr in illegalen Treibnetzen. Abkommen nicht umgesetzt Zwar gebe es ein Abkommen zum Schutz von Meeressäugetieren in Mittel- und Schwarzem Meer, davon sei jedoch bislang kaum etwas umgesetzt, kritisierte WDCS-Sprecher Nicolas Entrup. In Dubrovnik treffen sich bis Donnerstag die Verhandlungsparteien zwischen denen das Abkommen besteht: Dazu gehören die meisten Mittelmeer-Anrainerstaaten, sowie Vertreter von Tierschutzgruppen und wissenschaftlichen Instituten.

 

Mehr Kontrollen gegen Treibnetze

Die weltweit aktive Wal- und Delfinschutzorganisation fordert neue Schutzgebiete für Meeressäugetiere in beiden Meeren und konsequente Kontrollen gegen illegale Treibnetzfischerei.  "Der Gemeine Delfin ist ein guter Indikator für das auf dem Weltgipfel in Johannesburg vereinbarte Ziel, das weltweite Artensterben bis 2010 deutlich zu bremsen", sagte Entrup. Die Art gelte seit 2004 im Mittelmeer als stark gefährdet. Im östlichen Ionischen Meer stünden die lokalen Populationen vor der Ausrottung, und auch im Golf von Vera vor Südspanien sei der Bestand rückläufig.

 

EP/AN

Per Anhalter über die Weltmeere

Mit einem Segelschiff über die Wellen gleiten und sich den Wind um die Nase wehen lassen: Dieser Traum ist längst nicht mehr nur gestandenen Seebären vorbehalten. Erfahrene Skipper und Agenturen bieten gegen eine Kostenbeteiligung nahezu jedermann Gelegenheit zum Mitsegeln auf allen Meeren dieser Welt. Ein bisschen Abenteuergeist sollten Segelinteressierte allerdings schon mitbringen, denn ein Segelschiff ist kein Intercity. Feste Fahrpläne darf man nicht erwarten. Den Kurs bestimmt der Skipper, die Route richtet sich nach Wind und Wetter - und an Bord erwartet die Segelcrew auf Zeit oft viel Arbeit, aber Spass macht es in der Regel trotz der Arbeit. Gelegenheit den passenden Törn zu finden, gibt es bei der Törnbörse von Adria-News.

Powerboat P1 WM: Searex beendet erfolgreiche erste Saison

Strahlender Sonnenschein und kräftige Winde empfingen das deutsche Offshore Powerboat Team SEAREX zum Saisonfinale der Powerboat P1 Weltmeisterschaft 2007 in Portimao zum Portuguese Grand Prix of the Sea. Wie bei den bisherigen fünf Grand Prix der Weltmeisterschaft standen auch beim Finale zwei Rennen auf dem Programm des deutschen Teams um Eigner und Driver der SEAREX; Siegfried Greve. Den Auftakt zum letzten Rennen der Saison bildete ein Time-Trial nach Art des German Grand Prix in Travemünde. Boot gegen Boot traten dabei die Teams auf einem 1,25 Seemeilen langen Kurs vor dem Urlaubsressort Praia da Rocha an. Zusammen mit der amerikanischen Lucas Oil Outerlimits fuhren Driver Siegfried Greve und Throttleman Kurt Prüfert die schnellsten Zeiten des Time – Trials und ließen den Rest des Feldes hinter sich.

 

Schwierige Bedingungen

Am Samstag, dem 29.09.07, sorgten die kräftigen Winde an der Algarve Küste für eine hohe Dünung und der erste Lauf wurde damit zu einer Herausforderung für die Offshore Powerboat Teams. „Es waren definitiv die höchsten Wellen, auf die unsere SEAREX je getroffen ist,“ meinte Driver Siegfried Greve. Doch nach den beim letzten Rennen in Zeebrügge bei ähnlichen Bedingungen gesammelten Erfahrungen ging das Team gut vorbereitet in das Rennen. Doch die forsche Gangart forderte schließlich ihren Tribut. Der Antriebsriemen eines Kompressors sprang ab und der Mercury V8 lieferte deutlich weniger Leistung. Das Team biss die Zähne zusammen und fuhr das Rennen trotz fehlender Leistung und den schwierigen Bedingungen zu Ende und wurde dafür mit einem vierten Platz belohnt. Aufgrund des immer schlechter werdenden Wetters, sahen sich die Veranstalter am Sonntag, dem 30.09.07 gezwungen, den zweiten Lauf zum Portuguese Grand Prix of the Sea abzusagen, da weder die Sicherungsboote auslaufen, noch die Helikopter starten konnten.

 

Erfolgreiches Debüt

Obwohl das deutsche SEAREX Offshore Racing Team erst spät in die Meisterschaft eingestiegen war und lediglich bei vier der sechs Weltmeisterschaftsläufen antrat, schafften es Siegfried Greve und Kurt Prüfert in ihrer Debüt-Saison bereits auf einen fünften Gesamtrang in der Meisterschaft. Den Weltmeistertitel in der Evolution Kategorie sicherte sich das britische „King of Shaves“ Team, das ebenfalls mit einem Rumpf des US-Herstellers Fountain an der Weltmeisterschaft teilnahm, vor der italienischen „OSG Donzi“, dem Weltmeister von 2006. Beim Finale der Powerboat P1 Weltmeisterschaft wurde das „SEAREX“ Offshore Racing Team vier Tage lang von einem Fernsehteam begleitet. Der erste Sendetermin in der Reihe „Welt der Wunder“ auf RTL2 ist für den 28.10.07 geplant. Drei weitere Folgen werden folgen.

 

Quelle: world-of-powerboat.de

Italien: "Politik mit Biss"

Eine unerwartet bissige Debatte ging dieser Tage im Gemeinderat von Genua über die Bühne. Schuld daran waren weder das Thema – es ist nicht einmal überliefert – noch die üblichen Animositäten zwischen links und rechts, sondern vielmehr einige kleine, recht sprungkräftige Tierchen, die munter zwischen den Bänken hin- und her hüpften. Nach einem ersten, weiblichen Schreckensschrei gingen die Männer im „Roten Saal“ auf Großwildjagd. Ein „Ungeheuer“ endete unter dem Schuhabsatz eines rechten Abgeordneten, das nächste wurde per Hand auf dem Sakko eines anderen Ratsmitglieds zerquetscht. Unverzüglich gelyncht wurden auch jene, die sich auf blut-frischer Tat ertappen ließen. So wie die bissigen Tierchen keine parteipolitischen Vorlieben zu erkennen gaben, so übersprang auch der Erste-Hilfe-Einsatz der Abgeordneten alle ideologischen Grenzen. Uneinig ist man sich jetzt nur über die zoologische Einordnung der Attentäter: Hundefloh? Katzenfloh? Menschenfloh? Oder – wie ein Ratsherr nach rascher Google-Runde meinte – eine ganz seltene, aber umso aggressivere Flohart? Und wer weiß, welche Geheimnisse der altehrwürdige Teppichboden im „Roten Saal“ sonst noch bietet? Jedenfalls soll das Gebäude desinfiziert werden, aber erst in den Weihnachtsferien. Bis dahin jedenfalls wird es im Gemeinderat keine langweiligen Debatten mehr geben.

 

Quelle: Die Presse/EP/AN