Adria-News bei Alexa

Hier können Sie den aktuellen Rank von Adria-News bei Alexa einsehen:

Alexa-Rank

Experten warnen: Adria in Gefahr!

Die Gewässer der Adria sind zu warm, selbst im Winter sinkt die Wassertemperatur nicht genug. Die Kühlung durch den kalten Wind Bora, der in Triest weht, reicht nicht mehr aus. Die Adria ist laut Experten auch in der kalten Jahreszeit schon um die 15 Grad warm, zwei Grad über dem langjährigen Durchschnitt. Im Winter 2003 waren die Wassertemperaturen im Golf von Triest von fünf auf 13 Grad angestiegen. Mikroalgen, die für die Fische lebenswichtig sind, verschwinden. Tropische Fische und giftige Algen machen sich stattdessen breit, berichteten Experten, die diese Woche an einer nationalen Konferenz über Klimaänderungen in Rom teilnehmen. „Die Adria droht, wie das Schwarze Meer zu enden, als ein geschlossenes Bassin, das in einer Tiefe von 150 Metern schon tot ist“, warnte Umweltminister Alfonso Pecoraro Scanio. „Ein Prozess zerstörerischer Auswirkungen ist in Gang gesetzt worden. Man muss für saubere Flüsse und für eine umweltbewusste Fischerei sorgen“, erklärte Pecoraro Scanio. „Unser Meer kennt keinen Winter mehr, die Temperaturen sinken nicht mehr. Kein Wunder, dass im Mittelmeer giftige Fische und Algen auftauchen und allein in Spanien in diesem Sommer bis zu 60 Millionen Quallen registriert worden sind“, sagte der Meeresforscher Silvio Greco. Greco hat eine Expertengruppe eingerichtet, die die giftige, tropische Alge „Ostreopsis Ovata“ unter die Lupe nimmt. Sie ist für eine Wasservergiftung verantwortlich, die im vergangenen Jahr für Panik an den Stränden von Genua sorgte. „Wir denken an ein internationales Studienprogramm, um die Kenntnisse über die giftige Alge und ihre Verbreitung im Mittelmeer zu vertiefen“, sagte Greco.

 

Siehe auch Brennpunktthema: Adria vor dem Kollaps 

 

AN

Formula 4-Stroke: 40 Teams bereit für das Cowes Powerboat Festival

 Für ihre siebte und achte Runde wird die größte Offshore Powerboat Flotte, die britische Honda Formula 4-Stroke Serie, erneut Station im "Powerboat - Mekka" Cowes auf der Isle of Wight machen. Mitten im Herbsturlaub der Briten, vom 25. - 26.08.07, gehen die beiden Klassen der Honda Serie im Solent an den Start. Die Honda Serie ist ein Teil des Cowes Powerboat Festivals und wird den zu tausenden erwarteten Zuschauern wieder packenden und spektakulären Rennsport vom Feinsten bieten. Kein Zweifel, auch in Cowes wird die Honda Serie zu den Highlights des Wochenendes zählen. 1999 starteten die Honda Boote hier zum ersten Mal. Dann folgten sieben Jahren Abwesenheit und erst 2006 kehrte die beliebte Offshore Rennklasse wieder zurück in die Mutterstadt des britischen Powerboatracing. Nun, im neunten Jahr der Rennserie, bringt die Serie gut 40 Teams an den Start des Cowes Powerboat Festivals 2007.  Nach actionreichen Rennen im letzten Monat in Lowestoft, verspricht auch der vorletzte Grand Prix mit seinen beiden Rennen viel Spannung und könnte mit den ständig wechselnden Bedingungen in der Meerenge zwischen dem Festland und der Isle of Wight, dem Solent, für einige Überraschungen sorgen. Obwohl Cowes traditionell mehr Sonnenstunden aufzubieten hat wie der Rest Großbritanniens, so wird der Solent auch häufig mit einer Waschmaschine verglichen. Der Strom, zwischen der Insel und dem Festland sorgt dabei immer wieder für unvorhersehbaren Schwell, der Boote und Piloten auf das äußerste auf die Probe stellt.  Der Honda Grand Prix begrüßt auch zwei gerngesehene Gäste. Chris Bartlett und Mike Urquhart aus Neuseeland werden nach 2006 auch in diesem Jahr wieder als Special-Guest in der 150HP Klasse an den Start gehen. Die beiden gewannen zu Beginn des Jahres die 4-Stroke Schwesterserie in Down-Under zum zweiten Mal hintereinander und bekamen als Hauptpreis einen Start in Großbritannien. Ein Teil der Gegner für die Kiwi-Champions stammt in diesem Jahr aus Hampshire, der Gegend um Southampton und der Isle of Wight. Besonders auf das Team "Purple" ist in der 150HP Klasse zu achten. Zwei Damen Teamsim Rennen In der 225HP Klasse dürfen sich die Herren diesmal gleich auf zwei Damenteams gefasst machen. Neben Shelley Jory und Libby Keir, den Champions von 2005, wird auch mit der "Delmar Group" ein zweites Damenteam in der 225HP Klasse starten. "Wir können es kaum abwarten, an diesem Wochenende wieder auf das Wasser zu kommen," meinte Shelley Jory. "Cowes ist so dicht bei uns zuhause und immer eines unserer Favoritenrennen. Wir bekommen hier stets eine großartige Unterstützung von den Zuschauern und wir freuen uns darauf, sie stolz auf uns machen zu können."

 

Quelle: world-of-powerboat.de

Neue Wartungsplaketten für mehr Transparenz

Seit Jahren sind die Prüfplaketten des Fachverband Seenotrettungsmittel (FSR) ein Dokument für erfolgreiche Wartungen von aufblasbaren Rettungswesten – ähnlich wie die TÜV-Siegel bei Autos. Jetzt haben der Verband und die Mitgliedsunternehmen das Plakettensystem weiter optimiert. Ab sofort ist auf den Klebesiegeln zusätzlich der Name des Herstellers aufgedruckt. „Für den Wassersportler bringt diese Lösung mehr Transparenz und die Gewissheit, dass Wartungen ordnungsgemäß nur von dafür ausgebildeten Technikern durchgeführt werden“, erklärte FSR-Vorsitzender Ralf-Thomas Rapp. Unautorisierte Wartungen sind künftig ausgeschlossen. Denn jeder Hersteller gibt Wartungsplaketten mit seinem Namen ausschließlich an jene Wartungsstationen heraus, die von ihm für den Umgang mit seinen Produkten zertifiziert sind. Das entsprechende Testat erwerben die Techniker der Stationen nach intensiven Schulungen. Nach dem alten System konnte hingegen nicht hundertprozentig vermieden werden, dass eine Wartungsstation Rettungswesten unterschiedlicher Hersteller bearbeitete und mit Prüfplaketten versah, obwohl sie nur für die Produkte eines einzigen Herstellers zugelassen war. Diese Lücke ist nun verschlossen. Doch damit nicht genug der Verbesserungen. Die Rettungswesten-Hersteller unter den FSR-Unternehmen haben die Plaketten so abgeändert, dass künftig schon an Hand des Siegels die Wartungsstationen identifizierbar sind. Das funktioniert je nach Hersteller entweder durch eine fortlaufende Nummerierung der Plaketten oder durch Kennummern, die die Hersteller ihren Wartungsstationen zuordnen. Beide Wege stellen sicher, dass eindeutig nachzuvollziehen ist, wer wann welche Rettungsweste gewartet hat. Erhalten bleibt bei den Plaketten die Kombination aus Farbe und Einkerbungen als Hinweis auf die nächste anstehende Wartung. „Diese Neuerung macht das Plakettensystem noch zuverlässiger, indem Arbeiten besser kontrolliert werden können“, sagte der FSR-Vorsitzende Rapp. Weiterhin gelte es, Wassersportler noch stärker davon zu überzeugen, die in der Regel alle zwei Jahre vorgeschriebenen Wartungen auch ausführen zu lassen. Die Differenz zwischen den Zahlen der jährlich ausgelieferten Rettungswesten und der ausgeführten Wartungen zeige, dass hier noch ein großer Nachholbedarf bestehe. Während etwa 200.000 automatisch aufblasbare Rettungswesten, die im Freizeitbereich eingesetzt werden, in einer der über hundert deutschen Wartungsstationen auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden müssten, werden lediglich zirka 50.000 Wartungen erledigt. Rapp: „Was nützt die beste Rettungsweste, wenn sie im Notfall nicht funktioniert, weil sie ein Leck bekommen hat oder die Pressgas-Flasche leer ist? Es ist deshalb im Interesse aller Wassersportler, dass die Akzeptanz des Checks gesteigert wird. Denn Wartung rettet Leben.“ Nicht zuletzt deshalb beträgt die Wartungsquote im beruflichen Bereich fast 100 Prozent. Im FSR haben sich 16 führende deutsche Unternehmen - Hersteller und Importeure von Seenot-Rettungsmitteln - zusammengeschlossen, deren Ziel es ist, die Sicherheit auf dem Wasser zu verbessern.

 

Information: www.fachverband-seenotrettungsmittel.de

Mobiles Windkraftwerk lädt Handy-Akkus

Der Konstrukteur Ben Jandrel von Gotwind hat im Auftrag von Orange UK den Prototypen eines mobilen Miniatur-Windkraftwerkes entwickelt, mit dem Handy-Akkus per Windkraft wieder aufgeladen werden können. Der Prototyp des Orange Wind Charger wurde innerhalb von nur vier Wochen entworfen und hergestellt und auf dem Glastonbury-Musikfestival erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die nur 150 Gramm schwere Windturbine vom Typ HAWT (Horizontal Axis Wind Turbine) hat einen Propeller-Durchmesser von 30 Zentimeter und soll fähig sein, eine Energieleistung von 0,5 Watt zu erzeugen. Mit der in der kleinen Batterie-bestückten Contol Box der Turbine gespeicherten Energie soll sich, abhängig vom Modell, ein Mobiltelefon innerhalb von ein bis zwei Stunden wieder voll aufladen lassen. Die Konstruktions-Vorgaben von Orange beinhalteten die Möglichkeit, das mobile Miniatur-Windkraftwerk auch auf Camping-Zelten installieren zu können. Innerhalb von 1-2 Stunden ist das Handy mit Windkraft aufgeladen. / Der Prototyp lässt sich zu diesem Zweck auf eine vierbeinige Halterungs-Konstruktionen aufsetzen, die mit zusätzlichen Spanndrähten gesichert auf den meisten gängigen Kuppel-Zelten angebracht werden kann. Ab wann und zu welchem Preis der Orange Wind Charger auch kommerziell erhältlich sein wird, wurde nicht bekannt gegeben.

 

Quelle: teltarif.ch