ARA San Juan: Seemann schrieb letzte Whatsapp vor Untergang: "Werden von britischem Hubschrauber gejagt"

Für die 44 Seeleute an Bord des argentinischen U-Boots "ARA San Juan" kommt jede Hilfe zu spät. Knapp vier Wochen nach dem Verschwinden wollen Suchtrupps weiter das Wrack finden – bislang vergeblich. Nun äußert die Schwester des Matrosen Robert Daniel Medina einen schrecklichen Verdacht.

Wenige Tage vor dem Verschwinden habe ihr Bruder eine merkwürdige WhatsApp-Nachricht geschrieben, behauptet sie laut Medienberichten. Der Inhalt: Das U-Boot fahre gerade in der Nähe der Falkland Inseln – und werde von einem britischen Helikopter verfolgt.

Auch andere Familien hätten von ähnlichen Nachrichten berichtet, sagte Jesica Medina einer argentinischen Zeitung. Zitat: "Es war eine merkwürdige Nachricht, in der er uns erzählte, ein britischer Hubschrauber und ein chilenisches Schiff hätten sie verfolgt." Wie genau das in Zusammenhang mit dem Untergang stehen soll, ließ die Schwester offen.

Seit Jahrzehnten streiten Großbritannien und Argentinien um die Inselgruppe im Südatlantik. Ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums wies die Anschuldigungen allerdings gegenüber der "Daily Mail" zurück. Er sagte wörtlich: "Die Geschichte ist vollständig falsch."

Die "ARA San Juan" war am 15. November mit 43 Männern und einer Frau an Bord gesunken. In ihrem letzten Funkspruch hatte die Crew einen Kurzschluss und ein Feuer gemeldet. Verursacht wurde der Zwischenfall offenbar durch Wasser, das in der stürmischen See durch das Lüftungssystem ins U-Boot eingedrungen war.



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