Nin – Die älteste Stadt in Kroatien

nin2Die kroatische Stadt Nin ist die älteste königliche Stadt des Landes. Mit ihren unzähligen Kirchen gilt sie als einmalig im gesamten Mittelmeerraum. Die antiken Gebäude und Kapellen aus dem 9. bis 12. Jahrhundert vor Chr. spiegeln Elemente der ältesten kroatischen Kultur wieder. Doch Nin hat noch mehr zu bieten als historische Bauten. Die kroatische Kleinstadt wurde in diesem Jahr in Brüssel zu einem der 25 herausragenden europäischen Reiseziele ernannt.

Kleinod auf einer Insel

Die kroatische Stadt Nin liegt auf einer kleinen Insel rund 15 Kilometer nordwestlich von Zadar in Norddalmatien am Adriatischen Meer. Die nur 500 Meter breite Insel befindet sich in einer Lagune und ist nur durch zwei Brücken mit dem kroatischen Festland verbunden. Die kleine Ortschaft ist durch Aushebung eines Kanals auf einer flachen, durch Ablagerung erschaffenen Sandbank entstanden.

Nin – Erste kroatische Königsstadt

Bereits im 9. Jahrhundert v. Chr. wurde Nin von den Liburnern besetzt. Später besiedelten Römer die kroatische Region und errichteten unter anderem ein Forum, Amphitheater und einen Tempel, von dem heute nur noch eine Ruine übrig geblieben ist. Während dieser Zeit war Nin auch ein bedeutender Hafen. Im 7. Jahrhundert v. Chr. wurde das Städtchen dann vollkommen zerstört. Erst mit dem Wiederaufbau durch die Kroaten entwickelte sich Nin zu einem kulturellen Zentrum des Landes in dem zahlreiche Krönungszeremonien kroatischer Herrscher zelebriert wurden. Später wurde die Ortschaft dann nochmals teilweise zerstört und es dauerte lange, ehe sie wieder an Bedeutung gewann. Heutzutage jedoch gilt Nin aufgrund ihrer Altertümer, der schönen Sandstränden sowie des berühmten Heilschlamms als ein interessantes Reiseziel für Touristen in Kroatien.

Die kleinste Kathedrale der Welt

Durch ihre vielseitige Geschichte ist Nin heute stark von kulturhistorischen Denkmälern sowie archäologischen Sammlungen geprägt. Eines der bedeutendsten Antikbauten ist die kleine heilige Kreuzkirche aus dem 9. Jahrhundert. Sie gehört zu den kostbarsten aufrechterhaltenen Denkmälern der Stadt und ist zudem die kleinste Kathedrale der Welt. Die kleine heilige Kreuzkirche befindet sich im Zentrum der von Mauern umgebenen Altstadt. Gleich neben der Kirche stehen die Ruinen eines der größten römischen Tempel in Kroatien. Die Überbleibsel der unzähligen Statuen römischer Kaiser kann man im Museum in Zadar anschauen. Zudem zeigt ein archäologisches Museum in Nin weitere Ausstellungsstücke aus der Zeit der Römer.

Wurzeln der kroatischen Christen

Ein weiterer historischer Höhepunkt der Kleinstadt ist das Taufbecken des Fürsten Višeslav, der laut den Kroaten der erste kroatische Fürst gewesen sein soll. Das Taufbecken stellt ein wichtiges Monument der Kirchenmöbel dar und zeugt als wichtiges Element der kroatischen Sakralkunst von der Zeit der Christianisierung der Kroaten. Eine Kopie des Taufbeckens befindet sich in der Archäologischen Sammlung in Nin, das Original jedoch wurde in das kroatische Nationalmuseum nach Split gebracht.



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