Supetar -einen Urlaub wert

Benannt nach dem Stamm der Dalmater

Die Bezeichnung dieser Region geht auf den illyrischen Stamm der Dalmater zurück, die das Land in der Antike besiedelt haben. Der kroatisch-dalmatinische Küstenstreifen ist v.a. im südlichen Abschnitt nur wenige Kilometer breit; er besteht überwiegend aus verkarsteten, vegetationsarmen Höhenzügen des Küstengebirges. Die Bergketten setzen sich in der Adria fort und bilden so eine Vielzahl von Inseln, die der Küste vorgelagert sind. Die Bevölkerung lebt zum größten Teil direkt am Meer, die bedeutendsten Städte sind Split, Zadar, Šibenik und Dubrovnik. Dalmatien beherbergt auch einige Weltkulturerbestätten der UNESCO wie die Historische Stadt Trogir, die Altstadt von Dubrovnik und den Historischen Komplex von Split mit dem Diokletian-Palast. Die Stadt Split ist mit Eisenbahn, Auto und Flugzeug gut zu erreichen, sie ist der wichtigste Fährhafen für die Überfahrt zur Insel Brac und dem Hafen von Supetar (Dauer ca. 1 Stunde); ganz eilige Urlauber können auch das Flugzeug benutzen und auf dem kleinen Inselflugplatz bei Bol landen.

Die Insel Brac liegt südlich von Split vor der Küste Mitteldalmatiens; sie ist mit 396 km² die drittgrößte Adria-Insel und ihre Bergspitze „Vidova Gora" (778 m üNN) stellt die höchste Erhebung in der gesamten Adria dar. Auf Brac leben ca. 14.000 Einwohner, wichtige Erwerbszweige sind Fischfang, Landwirtschaft (Oliven, Wein, Schafzucht) und der Abbau von hochwertigen, rein weißen Kalksteinen („Marmor"); mittlerweile ist der Tourismus jedoch zur Haupteinnahmequelle geworden.

 

Mediterranes Klima

Das Klima auf Brac ist stark mediterran geprägt, es gibt milde, regenreiche Winter und trockene, heiße Sommer mit durchschnittlich 2.700 Sonnenstunden/Jahr. Obwohl es nur sehr wenig Wasser gibt, ist die Insel zu rund einem Drittel bewaldet, überwiegend wachsen Steineichen sowie Aleppo-, Weiß- und dalmatinische Schwarzkiefern, die früher zur Harzgewinnung dienten. Aufgrund der gestiegenen Besucherzahlen reichten die Süßwasserquellen zwischen Bol und Sumartin im Inselsüden nicht mehr aus; seit 1973 wird deshalb die gesamte Insel von der Hauptstadt Supetar mit 3.500 Bewohnern bis zur kleinen Siedlung Novo Selo (150 Einwohner) vom Festland aus per Rohrleitung mit Frischwasser versorgt. Die ältesten Siedlungsspuren auf Brac stammen aus der Steinzeit, auch aus der Bronze- und Eisenzeit sind Relikte der Illyrer erhalten geblieben; im Bereich der Stadt Supetar sind Funde aus der Römerzeit bekannt, die Griechen mieden jedoch die Insel. In der frühchristlichen Epoche siedelten nur sehr wenige Menschen, v.a. Slawen, in der Gegend von Supetar, teilweise war die Region ganz verlassen.

 

Supetar seit dem Mittelalter

Erst im Mittelalter folgte eine neue Besiedlungswelle vom Festland durch Flüchtlinge vor dem Türkenheer; die Siedlung um die Kirche des Heiligen Petrus („Sv. Petar") erhielt den Namen Supetar. Der Ort entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden Handels- und Umschlagplatz für die Erzeugnisse der Insel mit dem Festland. Trotz wechselnder Herrschaften (Frankreich, Österreich, Jugoslawien) hat sich die Stadt immer eine gewisse Eigenständigkeit bewahrt, im Gegensatz zum touristisch geprägten Bol im Süden herrscht in Supetar noch die Atmosphäre eines kleinen dalmatinischen Fischerstädtchens. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind hauptsächlich kirchliche Bauwerke, allen voran die Kirche „Sv. Petar" in der Altstadt; sie wurde 1773 auf den Resten zweier früherer Kirchen errichtet und besticht durch viele Grabplatten, Altarbilder und ein gotisches Weihwasserbecken. Das strahlend weiße Mausoleum der Familie Petrinovic leuchtet bereits aus der Ferne und zeigt den Reichtum der Insel, die benachbarte Friedhofskirche „Sv. Nikola" mit zwei frühchristlichen Sarkophagen ist zwar bescheidener aber ebenso sehenswert; etwas oberhalb von Supetar liegt die romanische Kirche St. Lukas (11. Jahrhundert) mit einer der ältesten Schiffsdarstellungen Dalmatiens als Wandgravur. Ein bedeutender Profanbau ist das Rathaus mit dem Stadtturm und einem prachtvoll ausgeschmückten Saal.

 

Gepflegte Strände und Nightlife für junge Leute

Die fünf Strände von Supetar sind alle vom Stadtzentrum gut zu erreichen und meist mit Kies bedeckt. Eine Ausnahme bildet der „Uvala Banj", ein sehr flacher, feiner Sandstrand, der v.a. für Familien gut geeignet ist; beliebt sind auch der Stadtstrand „Vlacica" und der Strand „Vela Luka" mit seinen Schatten spendenden Bäumen. Wassersportler können im Meer Schwimmen, Schnorcheln, Tauchen oder Surfen; an Land besteht die Möglichkeit zu Wandertouren oder Radausflügen in die umliegenden Ortschaften. Für einen Kaffee oder einen Drink zwischendurch empfiehlt sich die „Caffe Bar Dolce Vita" direkt am Hafen, einheimische Spezialitäten (Fisch, Lamm) kann man z.B. im „Bistro Ziza" oder im Restaurant „Vinoteka" genießen; am Abend locken die Bars „XXL" und „Monaco" in der Fußgängerzone, zum Tanzen geht es danach in die Discos „Fenix" und „Next" - das ist Super-Urlaub in Supetar.

 

AN-Redaktion Porecsupetar

 



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