HUM - Die kleinste Stadt der Welt

hum_1.jpgEine besondere Sehenswürdigkeit liegt im mittleren Teil von Istrien, 14 km südöstlich von Buzet, liegt die kleinste Stadt der Welt mit sage und schreibe 23 Einwohnern und ist unserer Ansicht einen Abstecher von der Küste wert. Das Städchen wird schon im Jahr 1102 unter dem Namen Cholm erwähnt und in Italien kennt man es immer noch unter dem Namen Colmo. Obwohl die Stadt im Mittelalter entstand, bewahrte Hum alle Merkmale der Städtearchitektur, die charakteristisch für akropolische Siedlungen war. Trotz ihrer geringen Größe war Hum im Mittelalter das Zentrum der glagolitischen Schreibkunst.

Auf der einen Seite ist die Stadt von Wehrtürmen und einem Mauersystem geschlossen und auf der anderen umgeben sie die Außenmauern der Häuser. Der Stadtturm stammt aus dem Jahr 1552 und die Pfarrkirche des hl. Hieronimus (sv. Jeronim) beherbergt eine umfangreiche Sammlung spätgotischer Messkelche, Ziborien und liturgischer Gegenstände. Die besonders wertvollen Fresken der Pfarrkirche sind im 12. Jahrhundert unter starkem byzantinischen Einfluss entstanden, was nicht verwunderlich ist, hum_2.jpgwenn man bedenkt, dass sich in Hum die Residenz eines der wohlhabendsten Angestellten des Patriarchen befand. Hum war, neben der nahe gelegenen Stadt Rovinj, das Zentrum der glagolitischen Schreibkunst im Mittelalter. In der Kirche ist noch heute ein Graffito aus dem 12. Jahrhundert in glagolitischer Schrift zu finden und er zählt zu den ältesten Denkmälern glagolitischer Schrift in Istrien. Zum Gedenken an dieses wertvolle Erbe wurde 1977 die Allee der Glagoliter (Aleja glagoljaša) eingerichtet, ein Komplex bestehend aus 11 Denkmälern entlang der 7 km langen Promenade von Hum nach Roč.



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