Montenegro: Zu viel Beton, zu wenig Gäste

Monte_1 Ein überdimensioniertes Betonskelett und regungslose Baukräne. Vor seiner unvollendeten Vergrößerung sei das Hotel As die beste Nobelherberge an der montenegrinischen Küste gewesen, seufzt ein Bootsverleiher: „Nun tut sich auf der Baustelle seit Jahren so gut wie gar nichts mehr.“
Die Goldgräberstimmung in dem 620.000 Einwohner zählenden Adria-Staat ist verflogen. Von dem kurzen Touristen- und Immobilienboom sind dem vor vier Jahren unabhängig gewordenen Montenegro nur stillgelegte Baustellen, ein Überangebot an leer stehenden Appartement-Blocks und ein Heer beschäftigungsloser Makler geblieben.

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Kroatien: Schätze im und rund um den Silbersee

zadar1Leben wie Gott in Kroatien: strahlend blaue Adria, Berge von gutem Essen, Menschen, die Feste feiern. Beobachtungen im Schlaraffenland, auf der Reise von Zagreb nach Split mit Halt in zwei Nationalparks.
Man trinkt Kaffee. Zu jeder Tageszeit, und vor allem am Samstagmittag im Stadtzentrum, auch, um «Sehen und gesehen werden» zu spielen. Auch wenn Stadtführerin Dora Fila aus Zagreb sagt: «Wir Kroaten sind halt noch nicht so entspannt», zelebriert das einst kommunistische Land das Leben auf eine Weise, bei der jeder noch so abgebrühte Tourist neidisch wird.

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Istrien: Mittelalterliches Mošćenice an der Kvarner-Bucht

mosenice1Eine der schönsten Kleinstädte im Nordosten Istriens ist zweifelsohne die Stadt Mošćenice. Eingezwängt an einem steilen felsigen Hang unterhalb des Učka-Gebirges liegt die mittelalterliche befestigte Stadt mit ihren Mauern und engen Steingassen. In der frühesten Geschichte benutzten diese die Liburner, die Angehörige eines illyrischen Stammes waren. Mit ihren kleinen schnellen Ruderschiffen bereiteten sie den Römern Kopfzerbrechen, und diese wiederum nahmen nach der Eroberung ganz Istriens die Boote in ihre Flotte auf und nannten sie „Liburne“. Die Stadt änderte durch die stürmische Geschichte hindurch ihre Besitzer, doch sie hielt allen Herausforderungen stand und blieb bis heute in der schönsten Ausgabe erhalten.

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Slowenien: Das Erwachen von Sloweniens Küste

piran-europressWohnwagen-Karawanen und Tagesurlauber verstopfen die frisch asphaltierte Straße von Italien nach Slowenien. Immer mehr Urlauber fahren vorbei an der traditionsreichen Adriaküste um Triest und über den verwaisten Grenzübergang bis zum „Rosenhafen“, nach Portoroz. Der slowenische Küstenstreifen ist zwar nur 46 Kilometer lang, bietet aber mehr als Fels, Sand und Sonne.

Aus sozialistischem Schlaf erwacht, entdeckt Slowenien seine österreichisch- ungarische Vergangenheit mit venezianischer Architektur. Kurz hinter der Grenze schlängelt man sich entlang der Küstenstraße bis zur Kreuzung, wo man vor die Wahl gestellt wird: rechts nach Piran oder links nach Portoroz, „Klein-Venedig“ oder „Rosenhafen“, dem einzigen Badeort Sloweniens am Meer. Wir fahren hin. Klassizistische Villen mit üppigen Gärten am Hang erinnern an die alten Zeiten des exklusiven Seebads, lange bevor der Massentourismus in den Ort schwappte. Und seit gut einem Jahr erstrahlt ein Denkmal aus Kaiserzeiten in der Mitte der langen Promenade in neuem Glanz: das Hotel Palace.

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Italien: Mai - die schönste Reisezeit

GinsterWenn im Mai, Ginster und Zistrosen blühen, und die Luft überall nach Honig duftet, ist sicherlich eine der schönsten Reisezeiten in Italien. Es ist bereits angenehm warm, aber nicht zu heiß. Wer jetzt Urlaub in Italien machen kann, sollte das unbedingt tun und von den Vorteilen profitieren, die Frühling und Frühsommer als Reisezeit bieten.

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