Sehenswert: Ancona an den italienischen Adria

Dass Ancona in den beiden Weltkriegen und beim Erdbeben 1972 schwer zu leiden hatte, merkt man dem Stadtbild an, das von eher funktionalen Bauten beherrscht wird. Doch davon sollte sich niemand irritieren lassen, denn schöne Ecken gibt es in Ancona genug, etwa die von stilvollen Häuserfassaden eingerahmte Piazza del Plebiscito.

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Sehenswert: Der Wasserfall Savica in Slowenien

Von zahlreichen Zuflüssen von See Bohinj ist gerade Savica der wichtigste. Sein Wasser kommt aus den Tiefen des Tals der Triglav-Seen mitten aus der Felswand von Komarča ans Licht. Das ist Savica, der bekannteste und meistbesuchte slowenische Wasserfall.

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Triest: Auf eine Tasse Espresso

trieste-piazza-dell-unita-d-italiaStuckverzierte Decken und Tütenlampen, Kaffeehaus-Tische mit wuchtigem Eisensockel vor plüschigen, weinrot gepolsterten Stühlen, Schunkel-Walzer aus dem Lautsprecher: Wer mit verbundenen Augen ins Caffè Tommaseo geführt, hier von der Augenklappe befreit wird und sagen soll, in welcher Stadt er sich befindet, der antwortet garantiert: "Wien." Und zweifelt Sekunden später schon, denn die Ohren schnappen ausschließlich italienische Sprachfetzen auf - vor allem den des Kellners bei einer Kaffee-Bestellung: "Prego?"
Nun wird es spannend, dank eines postkartengroßen Heftes: "Trieste in tazzina", zu Deutsch: Triest in der Tasse. Für drei Euro kann man damit in sechs verschiedenen Cafés eine aufgebrühte Spezialität der Stadt trinken. Die heißt garantiert anders als bei uns, darum steht die Vokabelhilfe gleich auf Seite zwei der Broschüre: Ein Macchiato soll es sein, also muss "Capo" bestellt werden. Oder "Capo in B" - dann kommt er "in bicchiere" - im Glas. Da muss man schon tief reingucken, denn drin ist nur eine braune Mini-Pfütze mit Schaum drauf. Jetzt bloß keine Touristen-Nörgelei anstimmen! Weniger ist hier nämlich mehr, denn der Capo schmeckt stark und bitter in Triests ältestem Café von 1830, traditionell ein Treffpunkt von politischen Aktivisten und einst Speiseeis-Pionier der Stadt.

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Sehebnswert: Die Brionischen Inseln

brionische_inselnDie Brionischen Inseln sind etwas abgelegen. Sie liegen so abseits, dass viele an ihnen vorbeifahren und dann doch verwundert erkennen, wie nah sie eigentlich an der istrischen Küste positioniert sind: knapp vor der Hafeneinfahrt von Pula in der nördlichen Adria. Diese distanzierte Nähe ist ihre Qualität. Was heute als Nationalpark geschützt und bewahrt wird, konnte im 20. Jahrhundert langsam wachsen. Da waren die 14 Inseln überwiegend nur Auserwählten vorbehalten. Dank der Abgeschiedenheit und Isolation sind die Brionischen Inseln heute ein biologisches Kleinod in der nördlichen Adria.

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Italien: Die Lagunen des Friaul

lignano1Wasserflächen glitzern, Gräser wiegen sich vor grünen Inseln im Wind. Dazu die Wasservögel und die Camarguepferde, die Lagunen von Lignano, Marano und Grado sind eine Welt für sich. Wind und Gezeiten prägen den Lebensrhythmus in der Provinz Friaul-Julisch-Venetien in Italien. Klein-Florida hat Ernest Hemingway, der vor 50 Jahren zur Entenjagd in der Gegend weilte, die Halbinsel Lignano einmal genannt. Der Badeort ist der bedeutendste an der Adria. Seine schier endlos langen goldgelben Sandstrände sind berühmt. Inzwischen hat Lignano tatsächlich etwas Amerikanisches. Vom Meer aus dominieren Hochhauszähne den Strand und die dunkelgrünen Pinetas.

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