Manoppello: Der Blick des Erbarmens

 MalponelloManoppello – ein kleiner Ort fast an der Adria, direkt östlich von Rom, in den Ausläufern der Abruzzen. Nichts wirklich Auffälliges dort, wenn da nicht das Bild wäre. Ein Bild, von dem gesagt wird, dass es das Stück Stoff sei, das im Grab auf Jesu Gesicht gelegen habe. Ein Parallelbild also zum Grabtuch in Turin. Aber wie auch beim Grabtuch gibt es Debatten darum, ob das denn überhaupt stimmen könne. Und wenn es stimmt, was es für unseren Glauben bedeute. Der Journalist Paul Badde hat sich lange und intensiv mit dem Stück Stoff beschäftigt und ein Buch darüber geschrieben. Mit ihm haben wir uns über das Tuch, seine Geschichte und die Frage nach Christi Gesicht unterhalten. Ein Gespräch über Gott und Welt, über die Wichtigkeit von Bildern und die Spuren Jesu in unserer Welt. Wie kommt er eigentlich dazu, sich damit zu beschäftigen?

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Sehenswert: Magisches Motovun

motovunMotovun ist magisch. Das Dorf mit dem charakteristischen venezianischen Turm thront 300 Meter hoch auf einem Hügel über dem grünen istrischen Hinterland. Eine steile Gasse windet sich hinauf in die Altstadt und hinein in eine andere Zeit. Ein mächtiges Stadttor, zwei Kirchen, der Wachtturm, venezianische Paläste, ein mittelalterlicher Brunnen – ein verträumter Flecken mit Patina. Außer ein paar bunt ausstaffierten Restaurants und Läden gibt es nichts Neuzeitliches.

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Sehenswert: Neum - der einzige Küstenort Bosnien-Herzegowinas

Neum_03Prall steht die Nachmittagssonne über der Adria und wirft ihr Licht gegen die steile dalmatinische Küste, an der einer Silberader gleich das Asphaltband der E65 glänzt. In den Reisebussen auf dem Parkplatz vor dem „Shopping Centar Karaka“ sind die Sonnenblenden vor die Fenster gezogen. In ihren abgedunkelten Bussen sind sie auf den Parkplatz gerollt. Und vor der Sonne gleich in die klimatisierte Ladenpassage geflüchtet, wo die Verkäuferinnen bereit stehen – und im Restaurant die portionierten Hackfleischgerichte. Wenn die Busse nach einer Stunde weiterfahren, wird kaum ein Blick hinab ans Meer gewandert sein. Dann hat Bosnien-Herzegowinas einziger Küstenort nur seine abgasvernebelte Oberfläche zeigen können. Wieder mal.

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Italien: Pordenone, ein Kleinod im Hinterland der Adria

Pordenone1Pordenone im Nordosten Italiens gelegen ist eine wohlhabende und hübsche Stadt mit einer sehr schönen Altstadt. Pordenone gehört zur Region Friaul-Julisch-Venetien und ist Hauptstadt der italienischen Provinz. Pordenone liegt in der weiten Ebene nordöstlich von Venedig, doch im Norden kann man schon die südlichen Ausläufer der Alpen sehen, vor allem den 2251 Meter hohen Monte Cavallo. Wer hier lebt, hat also das Glück, im Winter sehr schnell in einem Skigebiet zu sein – die Dolomiten sind nur 15 Kilometer entfernt. Im Sommer locken die Strände der Adria – bis zum Badeort Caorle sind es 60 Kilometer und Venedig liegt nur wenige Kilometer entfernt.

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Kunst: Das sinkende Schiff

yachtskulpturMit einer bemerkenswerten Skulptur erinnert der Künstler Julien Berthier die Yachtbesitzer in französischen Häfen an die Vergänglichkeit des Seins. Das Schiff, dass der Franzose selbst als mobiles Kunstobjekt bezeichnet, sieht aus, als würde es jeden Moment im Meer versinken.
Sinkende Schiffe üben seit jeher einen besonderen Reiz auf die Menschen aus. Wenn es um die Seefahrt geht, rücken schnell die großen Schiffskatastrophen in den Mittelpunkt. Der Untergang der Titanic hat sich tief in das kollektive Bewusstsein eingegraben.

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